Seite 2 von 6 Erste 1234 ... Letzte
Ergebnis 11 bis 20 von 54

Thema: Stanley Kubrick

  1. #11
    Regisseur
    Registriert seit
    09.02.2001
    Ort
    L.A., REDONDO
    Beiträge
    1.025

    Stanley Kubrick

    Ich würde ihn auch hassen, wenn ich der Schauspieler wäre der die Tür zuschlägt!!


    P.s.: Die neuen Smiles sind echt klasse!
    Verpasst du auch einem Mann eine Fussmassage?

  2. #12
    Regisseur
    Registriert seit
    20.06.2001
    Ort
    Potsdam
    Beiträge
    1.469

    Stanley Kubrick

    Kann mir mal einer sagen was CLOCKWORK ORANGE ein Science-Fiction Film sein soll.
    Versteh ich nicht
    Aber den Film finde ich so geil absolut Psycho wie er zum schluß auch von allen fertig gemacht wird die er früher fertig gemacht hat.
    God Creates Dinosaurs.God destroys Dinosaurs.God creates man.Man destroys god.Man creates dinosaurs.
    Dinosaurs eat man.Woman inherits the earth.

  3. #13
    Regisseur
    Registriert seit
    06.01.2001
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    3.830

    Stanley Kubrick

    "A Clockwork Orange" spielt laut eigener Aussage von Burgess und Kubrick in "naher Zukunft"... -> folglich Science-Fiction... oder kennst du eine Zeitepoche, in der diese Mode 'in' war, oh mein Bruder? :wink:

  4. #14
    Regisseur
    Registriert seit
    01.06.2001
    Ort
    Coburg
    Beiträge
    1.206

    Stanley Kubrick

    Stanley Kubrick

    Stanley Kubrick drehte, unbeeinflusst von den Produktionsmethoden in Hollywood, eine ganze Reihe von Filmen, in denen es um die unmenschliche und völlig verdrehte Gesellschaft geht, und die zu den Glanz-Stücken des betreffenden Genres gehören. Er beeinflusste den Film durch Detailgenauigkeit seiner Darstellungen und dem geschickten Einsatz von Musik zum Zwecke der Verstärkung der Atmosphäre.

    Kubrick erblickte am 26.7.1928 in New York als Arztsohn das Licht der Welt und übte sich bereits als Kind als Fotograf. Mit 14 Jahren verkaufte er ein Bild an das Magazin "Look", bei dem er dann drei Jahre später als Photoreporter zu arbeiten begann. Zu Beginn der 50er drehte er die kurzen Dokumentarfilme "Day of the Fight", "Flying Padre" (beide 1951) und "The Seafarers" (1952).

    Danach begab sich Kubrick auf das Feld der Spielfilme. Es entstanden: "Fear and Desire" (1953), "Killer's Kiss" (1955) und "The Killing" (1956).

    Den weltweiten Kino-Fans wurde der Name Kubrick 1957 durch den Film "Wege zum Ruhm", mit Kirk Douglas als Hauptdarsteller und Produzent, ein Begriff. Der Film beschreibt den Misserfolg eines Angriffs der Franzosen auf eine scheinbar uneinnehmbare Stellung der Deutschen im 1. Weltkrieg. Jedoch geht Kubrick hier nicht nur auf den Kampf selbst ein, sondern demonstriert das törichte und verbrecherische, durch blinden Ehrgeiz und Egoismus geschürte Handeln eines Offiziers, wodurch der Tod zahlreicher Soldaten herbeigeführt wird. Der aussagekräftige Streifen errang im Jahr 1959 den Sieg beim Grand Prix de las Critique in der belgischen Hauptstadt Brüssel, obwohl es sich dabei um einen Film mit geringerem Kostenaufwand handelt. Kubrick zog dann 1960, aufgrund eines Streits mit den Hollywood-Produzenten bezüglich eines von ihm geplanten Film-Projekts, ins Vereinigte Königreich.

    Nach "Spartacus" (1960) drehte er 1962 mit "Lolita" erfolgreich seine erste Literatur-Verfilmung, da es sich hierbei um die Adaption eines bekannten Erotik-Dramas Nabokovs handelte. So stieg er zu einem der namhaftesten Filmregisseure der damaligen Zeit auf. Der Film behandelt eine erotische Zwangsvorstellung: Der gealterte Professor Humbert Humbert verliebt sich in eine Zwölfjährige. Um mehr Umgang mit ihr haben zu können, verheiratet er sich mit deren Mutter und baut eine sexuelle Beziehung zu der Tochter auf. Zum Schluss tötet er noch einen - selbst empfunden - "Konkurrenten". Stanley Kubrick setzte den verworrenen und anspruchsvollen Text, mit James Mason und Peter Sellers als Darstellern erfolgreich um, wobei ihm der Autor, Nabokov selbst, mit dem Drehbuch hilfreich zur Seite stand.

    1964 kreierte Kubrick mit "Dr. Seltsam oder Wie ich lernte die Bombe zu lieben", einer provozierenden Groteske über den Kalten Krieg, sein erstes wahres Glanz-Stück. Ein amerikanischer, dem Wahnsinn verfallener Militär-Offizier wirft - satirisch inszeniert - eine Nuklear-Bombe auf Russland, was einen Atomkrieg zur Folge hat.

    Das revolutionäre Science-Fiction-Epos "2001: Odyssee im Weltraum" erreichte äußerst großen Ruhm im Science-Fiction-Genre. Der 1968 nach Arthur C.Clarke gedrehte Film strotzt nur so von noch nie dagewesenen Special-Effects. Die undurchsichtige Story handelt von einer wissenschaftlichen Reise zum Jupiter, die der Computer HAL sabotiert. Kubrick äußert sich also skeptisch über die von Maschinen dominierte Menschheit, wobei in einigen Teilen des Films angeführt wird, dass intelligentes Leben auf dem Planet Erde nur durch außerirdische Hilfe entstehen konnte.

    Die Umsetzung von A. Burgess' Roman "Uhrwerk Orange" schildert die von Gewalt geprägte Welt, in der jeder Mensch zugleich als Konsument zu verstehen ist. Alex, Leader einer kleinen Gewalt-bereiten Bande, wird wegen Mordes und eines Sexual-Delikts festgenommen und einem Versuch zur Unterdrückung seiner Gewalttätigkeit ausgesetzt. Wie in seinen anderen Filmen spürt man in diesem von 1971 aber besonders die pessimistische Sicht von Kubrick auf die Entwicklung der Welt und sein negatives Menschenbild.

    Die sorgfältig vorgenommene Verfilmung "Barry Lyndon" von 1975 ist die Biographie eines "Aufsteiger" in Irland kurz vor der Französischen Revolution. Er heiratet, nachdem er zuvor Soldat und Spieler gewesen war, eine Adlige; doch wird er durch zahlreiche "dumme Zufälle" und auch Taten geächtet, und er erlebt einen sozialen Abstieg, wie er im Buche steht. Der Film heimste vier Oscar-Awards ein, was nicht zuletzt an der äußerst stimmigen Ausstattung und der Detail verliebten Inszenierung liegt.

    1979 folgte mit dem Horrorfilm "Shining" eine Stephen-King-Adaption mit einem glänzenden Jack Nicholson in der Hauptrolle. Ein Schriftsteller überwacht hier mitsamt seiner Familie ein Berghotel in der Winter-Saison. Er dreht durch und will schließlich seine Familie ermorden. Der sehr beliebte Film scheint eine einfach gestrickte Handlung zu besitzen, doch bei genauerem Betrachten entdeckt man eine geniale Verzahnung von Traum und Wirklichkeit, in der die Tragödie der Familie und die patriarchalische Gesellschaft eine Rolle spielen. Dem Zuschauer fallen auch Zeit-Sprünge auf, was der rasanten Inszenierung mit den vielen Schock-Momenten zugute kommt. Der Film mutet tatsächlich als Albtraum an.

    1987 kam dann "Full Metal Jacket", eine kühle, dramatische und bösartige Vietnam-Parodie. Zunächst wird dem Betrachter der gnadenlose Drill der Soldaten während ihrer Armee-Ausbildung vor Auge geführt. Dann aber erfährt man die ungeschminkte Darstellung von Kampfszenen und der psychischen Anfälligkeit der Soldaten unter starker Belastung. Anders als bei den meisten Kriegs-Filmen, gibt es keine Helden oder Sympathie-Träger in der Army, sondern nur die blutige Kälte des Krieges und die unverholenen Lügen derer, die an der Macht sitzen.

    1999 kam Kubrick's letztes Werk "Eyes Wide Shut" in die Kinos. Der Film stellt eine Verfilmung vom Roman "Die Traumnovelle" dar. Er entstand an weit, weit mehr als 200 Tagen Dreh. Das Erotik-Drama mit psychologischem Hintergrund spielt nicht wie in der Vorlage (von 1925) in Wien, sondern im modernen New York. Der Film beschreibt die Odyssee des Ehepaares, Tom Cruise und Nicole Kidman, durch ihre erotischen Zwangsvorstellungen.

    1997 gewann Stanley in Venedig den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk. Er starb am 7.3.1999 in St. Albans bei London.


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: David Swinton am 2002-04-05 01:26 ]</font>
    “Don‘t part with your illusions. When they are gone you may still exist, but you have ceased to live.”
    (Mark Twain)

  5. #15
    Regisseur
    Registriert seit
    06.01.2001
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    3.830

    Stanley Kubrick

    Zu "Eyes Wide Shut":

    Tom Cruise tut eigentlich eher Gegenteiliges zu dem, was du bezüglich dem Ausleben sexueller Phantasien sagtest. Er schafft es trotz zahlreicher Verführungen diesen immer wieder zu trotzen (Maskenball, die Prostituierte in ihrer Wohnung)...

  6. #16
    Regisseur
    Registriert seit
    01.06.2001
    Ort
    Coburg
    Beiträge
    1.206

    Stanley Kubrick

    Sagt mir bitte, wennihr Fehler entdeckt oder etwas fehlt, das unbedingt drinstehen müsste!
    Ich hab nämlich, wie ihr wahrscheinlich schon gemerkt hab, nich alle Filme mit aufgenommen...
    “Don‘t part with your illusions. When they are gone you may still exist, but you have ceased to live.”
    (Mark Twain)

  7. #17
    Regisseur
    Registriert seit
    06.01.2001
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    3.830

    Stanley Kubrick

    Naja... es fehlen generell sämtliche Frühwerke, aber die sind auch nicht ganz so wichtig:

    "Day Of The Fight" (1951)
    "Fyling Padre" (1951)
    "The Seafarers" (1952)
    "Fear And Desire" (1953)
    "Killer's Kiss" (1955)
    "The Killing" (1956)

  8. #18
    Regisseur
    Registriert seit
    06.01.2001
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    3.830

    Stanley Kubrick

    Außerdem fehlt irgendwie "Spartacus" (1960), wie mir gerade eben erst aufgefallen ist...

  9. #19
    Regisseur
    Registriert seit
    01.06.2001
    Ort
    Coburg
    Beiträge
    1.206

    Stanley Kubrick

    Also von "Flying Padre" hab ich noch nie etwas gehört. Die anderen hab ich mit Absicht weggelassen, da sie, wie du schon erwähnt hast, nicht soo wichtig sind. Spartacus hab ich ehrlich gesagt noch nie gesehen (und schäme mich auch dafür), werde ich aber am 10. nachholen und dann füg ichs da ein; Deal?

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: dopey am 2001-07-07 17:47 ]</font>
    “Don‘t part with your illusions. When they are gone you may still exist, but you have ceased to live.”
    (Mark Twain)

  10. #20
    Regisseur
    Registriert seit
    01.06.2001
    Ort
    Coburg
    Beiträge
    1.206

    Stanley Kubrick

    Ist "Flying Padre" oder wie der heißt, so´n Dokumentarfilm über einen "fliegenden" Referend oder so?

    _________________
    "The only time it`s ever like work, is when you don´t like what you`ve done."

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Dopey am 2001-07-07 17:55 ]</font>
    “Don‘t part with your illusions. When they are gone you may still exist, but you have ceased to live.”
    (Mark Twain)

Seite 2 von 6 Erste 1234 ... Letzte

Ähnliche Themen

  1. Kubrick oder Tarantino
    Von useless im Forum Walk of Fame
    Antworten: 129
    Letzter Beitrag: 14.07.2008, 16:12
  2. Colour Me Kubrick
    Von Matt im Forum Filme
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 06.09.2006, 21:40
  3. Stanley Kubrick hat die Mondlandung inszeniert
    Von Darker im Forum Walk of Fame
    Antworten: 26
    Letzter Beitrag: 28.03.2005, 21:30
  4. Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 14.03.2005, 23:40
  5. Kubrick-Reihe auf DVD?
    Von Janis im Forum Home Entertainment
    Antworten: 45
    Letzter Beitrag: 03.10.2001, 19:23

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36