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Thema: Scarlett Johansson

  1. #1
    laertes
    Gast

    Scarlett Johansson

    da die suche kein topic zu ihr ausgespuckt hat: hier ist es. und ich eröffnet es mit einem artikel aus dem aktuellen stern.

    ---



    "Im Grunde sind wir alle Tiere"
    Sie sieht aus wie ein klassisches Pin-up-Girl: Blond, drall, scharf. Klar, dass die Schauspielerin begehrt ist - bei den Herren und in Hollywood. Doch Scarlett Johansson hat nicht nur mit ihrem Aussehen die Filmwelt erobert.

    Von Christine Kruttschnitt


    Es gibt Frauen, die Männern das Gefühl geben, der Größte zu sein, und es gibt Frauen, in deren Gegenwart sich Männer wie Vollidioten vorkommen; obwohl Erstere gewiss die besseren Schauspielerinnen sind, gehört Hollywoods heißestes Starlet Scarlett Johansson in die letztere Kategorie. Ihre Gegenwart löst Intelligenz-Blankos aus, die ebenso bestürzend wie offenbar glückselig machend sind - so legte der Filmemacher Woody Allen das viel zitierte Geständnis ab, vom Sexappeal der 22-Jährigen "völlig überwältigt" zu sein. Und Journalisten, die dem Wunderwesen in Natur gegenüberstehen - beziehungsweise in ihrer Vorstellung direkt daneben liegen -, mutieren zu Poeten, denen andere Körperextremitäten als die Hand den Griffel führen ("Wäre ich ein Maler, würde ich immer wieder diesen scharlachroten Scarlett-Mund malen", schwurbelte es in einer deutschen Illustrierten, "diese Lippen, diesen ganzen, saftigen, rotschmollenden Überfluss").
    Bleiben wir bei Besinnung: Scarlett Johansson ist eine talentierte, bildhübsche Nachwuchskraft aus Hollywood. Was macht sie so besonders? Zwei amerikanische Männermagazine - von Haus aus zugegeben eher nicht der kühlen Analyse verpflichtet - kürten sie zur "Sexiest Woman" des Jahres, beziehungsweise überhaupt, und in beiden Elogen war ausführlich von Scarletts Oberweite zu lesen. Auch das Klatschblatt "In-Touch", von Haus aus weder der Analyse noch der Wahrheit verpflichtet, veröffentlichte eine Umfrage, wonach Scarlett die besten Brüste von Hollywood besitzt. Darauf angesprochen, umspielt ein ironisches Lächeln den ganzen, saftigen, rotschmollenden und so weiter, und mit ihrer erstaunlich tiefen Stimme erwidert die Geehrte: "Na, da kann meine Mutter ja stolz sein. Da dreht man seit 14 Jahren Filme, und dann wird man zum besten Busen gewählt."

    Eine Verheißung des Frauseins

    In der Tat ist die Erscheinung der jungen Miss Johansson in Hollywood so etwas wie ein Betriebsunfall - wie konnte es in dieser Produktionsstätte tadellos skelettöser, Personal-Trainer-getunter Mädchenleibchen zu einer Gestalt kommen, die ihre Betrachter an Marilyn Monroe erinnert?! Und zwar an: weiche, runde Schultern, kräftiges Hinterteil, bisschen kurze Beine sogar und Dekolleté für einen ganzen Ruderachter. Nichts operiert! Nichts weggehungert! Wenn Scarlett im Scheinwerferlicht steht, schimmert ihre wohlgenährte Haut wie frische Buttermilch, und jede Rundung ihres ein Meter dreiundsechzig großen Körpers bietet sich den Kameras dar wie eine längst vergessene Verheißung: des Frauseins. Überall auf den roten Teppichen spitze weiße Knochen, Hüften von der Größe einer Dessertschale, obenrum aufgefüllt mit Silikon - nicht so Scarlett. Scarlett ist Natur. Blühende, schwellende Natur, gelassen und stolz. "Ich hab diesen Schlankheitswahn nie verstanden", sagt sie. "Ich würde mir nie die Mühe machen, meine Kurven wegzukriegen, denn nur mit Kurven sieht eine Frau wie eine Frau aus. Sieht sexy aus."
    Sexy, das Zauberwort, das bei Nennung ihres Namens so zuverlässig fällt wie blond bei MM oder blöd bei Paris Hilton. Ihr Sexappeal ist nicht aufdringlich, sie hievt sich nicht wie Britney Spears ohne Höschen vom Wagensitz in die Blitzlichter von Paparazzi. Und sie gibt nie die Teenie-Queen, zwängt sich nicht in schärfste, kleinste Outfits ("Ich kenne die Brüste von Lindsay Lohan wohl besser als sie selbst", bemerkte Scarlett einmal trocken, "sie fallen einem ja ständig entgegen"). Nein, ihr Sexappeal besteht darin, dass sie völlig in sich ruht, ruht in diesem üppigen, seltsam unmodernen Anti-Model-Körper. Sie selbst sagt gelassen: "Ich denke, ich bin mit einigen Vorzügen zur Welt gekommen, und ich mache das Beste draus. Ist das etwa verkehrt?" Gott behüte! Während man Mädchen wie Nicole Richie oder auch Nicole Kidman eigentlich nur begegnen möchte, wenn man ein Stück Brot in der Tasche hat, strahlt Scarlett die Behaglichkeit einer satten Katze aus. Sie wirkt stets, als hätte sie gut gegessen, gut geschlafen; auch jenes nächstwichtige Ding im Leben zur vollsten Zufriedenheit erledigt. Im Thriller "Die schwarze Dahlie" spielte sie kürzlich einen Vamp - ein erotisch loderndes Geschöpf, das den Zuschauer allein mit einem Augenaufschlag in eine romantisch-gefährliche Ära zu beamen vermochte, in der Männer noch Männer und Frauen noch Frauen waren. Das sei Scarletts Geheimnis, sagt der "Dahlie"-Produzent Art Linson: "Sie entführt dich in eine andere Zeit."

    "Besser, als wenn sie mich doof finden"

    Sie selbst sagt, ihr Geheimnis bestehe darin, immer vor dem Schlafengehen das Gesicht zu waschen. Bislang ist es ihr gelungen, sich mit Humor gegen all die Hymnen zu wappnen, die auf sie niederregnen. "Ist doch nett, als Sexsymbol zu gelten", sagte sie, auf ihre schmachtenden Verehrer angesprochen. "Besser, als wenn sie mich doof finden." Ihre Sprüche sind berühmt, im Internet sammeln Fans die schönsten. Wie den über die Unmöglichkeit der Monogamie: "Im Grunde sind wir alle Tiere, und wir paaren uns unseren Instinkten folgend." Wäre Scarlett ein dummes Ding, so wäre sie immer noch sexy wie die Hölle, aber längst nicht zu so einem viel bestaunten Phänomen gereift. Ein schönes Mädchen - nicht klassisch schön, aber von unwiderstehlichem Reiz - mit Witz und Verstand, das seinen Regisseuren Paroli bietet. Das aus seiner Abneigung für Präsident Bush kein Hehl macht, das Pressekonferenzen mit seinen Sarkasmen zum Lachen bringt und es schafft, trotz seltsamster Karrierewege und vieler Flops als größte Hoffnung Hollywoods zu gelten.
    Obwohl Scarlett Johansson "schon im Uterus" Schauspielerin werden wollte, wie sie scherzt, und mit acht Jahren bereits auf einer Broadwaybühne stand, wurde sie erst vor drei Jahren einem größeren Publikum bekannt: Da kamen kurz nacheinander ihre Filme "Lost in Translation" und "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" in die Kinos. Seitdem hat sie praktisch unentwegt gedreht. Große Namen lassen sie kalt, dafür ist sie schon zu lange dabei, hat bestanden neben Bill Murray und Woody Allen, hat Ewan McGregor und Hugh Jackman geküsst. Ihre Mutter, die in Los Angeles lebt, ist ihre Managerin, ihr dänischer Vater, ein Architekt in New York, der Anker, der sie im normalen Leben vererdet. Ihr Privatleben behält sie, so gut es geht, für sich; gerade hat sie sich vom Schauspielkollegen Josh Hartnett getrennt, ihrem Partner in "Die schwarze Dahlie", da kann man hundertmal "Sexiest Woman Alive" sein, Scheiden tut weh. So kam es, dass sie mal ungehalten zu einem Paparazzo war und deshalb jüngst als Diva gescholten wurde.
    Es gibt eben Frauen, die sind schön, schlau und erfolgreich. Aber Frauen, denen man alles verzeiht, die gibt es nicht.

    (Quelle: stern-Artikel aus Heft 1/2007)

  2. #2
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    Re: Scarlett Johansson

    wurde wirklich mal zeit, dass ein topic für sie eröffnet wurde, ich mag sie sehr, obwohl ich sie äusserlich für gar nicht so besonders halte wie die medien es immer tun.
    trotzdem eine klasse schauspielerin
    mal bist der hund, mal bist der baum - so ist es im lebe

  3. #3
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Scarlett Johansson

    Hoffentlich lässt sie sich nicht zu schnell verheizen. Meine einzige Befürchtung.
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  4. #4
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    Re: Scarlett Johansson

    Ich stimme Dir zu, Matt. Für meinen Geschmack ist die gute Scarlett derzeit stark überpräsent.

  5. #5
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    Re: Scarlett Johansson

    Ich mochte die Unschuld, die sie in Lost in translation ausstrahlte. Die Scarlett Johansson, wie sie in der Realität dargestellt wird/sich darstellt, mag ich nicht.
    Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.

  6. #6
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    Re: Scarlett Johansson

    Redest du von dem Film, der mit einer Großaufnahme ihres von durchscheinender Wäsche bekleideten Pos beginnt?

  7. #7
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    Re: Scarlett Johansson

    War das etwa ihrer? Ich dachte das wäre der von Bill Murray gewesen.
    Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.

  8. #8
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    Re: Scarlett Johansson

    Zitat Zitat von David_Aames80
    War das etwa ihrer? Ich dachte das wäre der von Bill Murray gewesen.

  9. #9
    Regisseur Avatar von Julia
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    6.474

    Re: Scarlett Johansson

    Ich fand Scarlett schon in "The Horsewhisperer" ganz toll, den habe ich ganz oft gesehen und hatte mich total gefreut als man mehr von ihr gesehen hat!
    Ich habe jedoch nur "The man who wasn't there", "Lost in Translation", "In good Company", "The Island" und "The Prestige" gesehen!
    Von "Lost in Translation" war ich ein wenig enttäuscht, weil alle so davon geschwärmt haben aber das lag auch keinen Fall an Scarlett und bei "The Prestige" passte die Rolle nicht so recht zu ihr, sie konnte sich nicht richtig darin zeigen!

  10. #10
    Regisseur
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    5.102

    Re: Scarlett Johansson

    Ich liebe Scarlett Johansson, hach...
    You can't be wise and in love at the same time - Bob Dylan

    http://www.humanspotlight.de.vu/

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