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Thema: Band of Brothers

  1. #1
    Regisseur Avatar von VJ-Thorsten
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    Band of Brothers

    Ich denke mal das passt hier schon hin. Eigentlich ist es ja ne Miniserie fürs Pay TV (HBO) aber ich find das doch zu episch, als das man es ins TV/Serien fach zu knallen.

    Hat die noch jemand gesehen, ich geh mal davon aus.
    MEine Videothek des VErtrauens hat die gerade im Angebot und gestern abend startete ich mal mit der Easy Company in die Normandie.

    Also mir gefällt das recht gut, als ergänzung zu Saving Private Ryan wurde es glaub ich von Spielberg und Hanks produziert. Was aber auch alleine eine hohe Daseinsberechtigung verdient. Unverbrauchte Gesichter, die wir hier auf ihrem Weg von der freiwilligen Meldung in den Staaten, über die Ausbildung in Militär Camps, der Landung in der Normandie bis hin zum Kriegsende.

    Die Schicksale berühren doch irgendwie und das ganze kommt recht schonungslos daher. Der hohe finanzielle Aufwand hat sich gelohnt, effekte sind optisch gut anzuschauen.

    Ha und bevor das mal (vieleicht nie) im TV läuft schau ich mir die Serie auf dvd an, was ungeheuer spaß macht, dar 10 Stunden Programm warten und ich nicht von der Werbung verärgert werde und die Serie ja auch in Englisch hören kann, was ja immer krass kommt wenn man dann die amis deutsch reden hört. "Nicht schießen!"

    Bin mal auf die weiteren Teile gespannt.

    So offizieller Text noch rasch:

    Diese zehnteilige US-TV-Serie des Pay TV-Senders HBO verfolgt eine Einheit der US-Fallschirmjäger, die "Easy Company", von ihrem
    Trainigslager bis hin zum Ende des Krieges.

    (Covertext)
    Am frühen Morgen des D-Days andeten US Fallschirmjägertruppen auf französischem Boden. Sie kämpften am Utah Beach, in Arnheim,in der Bastogne und führten die Rhein-Offensive. BAND OF BROTHERS - WIR WAREN WIE BRÜDER erzählt die ergreifende Geschichte der Easy Company, einer Elite-Einheit von Fallschirmjägern im 2. Weltkrieg. Von der harten Ausbildung in Georgia über ihre Landung in Frankreich am D-Day bis hin zur Schlacht in den Ardennen, der Befreiung der Menschen im
    Konzentrationslager Dachau und der Eroberung von Hitlers Adlerhorst in Berchtesgarden fängt diese von HBO, Steven Spielberg und Tom Hanks produzierte Minisierie mit ihrer realistischen Darstellung einige der traumatischsten Erlebnisse von Soldaten im 2. Weltkrieg ein. Vor einem emotional aufgeladenen Hintergrund zeigt sie die Triumphe und Tragödien einer Militär-Einheit, die echte amerikanische Helden hervorbrachte.Basierend auf dem Bestseller "Band of Brothers" von Stephen E.Ambrose entstand eine der teuersten und ehrgeizigsten Miniserien der Fernsehgeschichte. Auf der Grundlage von Tagebüchern,
    Briefen und Interviews mit erlebenden vermittelt die Serie Einsichten in die Köpfe und Herzen von Befehlshabern und gewöhnlichen Soldaten.
    Burt, are we fuck-ups?

  2. #2
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    Band of Brothers

    Sicherlich sollte man Kriegsfilme mögen, damit einem auch Band of Brothers gefällt. Wenn man Pvt. Ryan mochte, ist das schon mal eine gute Vorraussetzung. Darüber hinaus ist BoB schlichtweg das beste, was ich auf diesem Gebiet je gesehen habe.
    Wenn man Pvt. Ryan als 'Grundlage' sieht, haben sich Spielberg und Hanks um ein Vielfaches gesteigert. Natürlich ist BoB eine Kriegs- und nicht unbedingt eine Anti-Kriegs-Serie, dennoch wird hier weder beschönigt noch verherrlicht und auch der Pathos hält sich (im Gegensatz zu manchen Passagen in Pvt. Ryan) in Grenzen. Und wenn in der Folge 'Warum wir kämpfen' ein Konzentrationslager befreit wird, kann man auch den Titel der Folge nachvollziehen.
    Obwohl BoB auch drastische Momente hat, ist es natürlich nicht durchgehend brutale Action - das könnte über fast 10 Stunden auch niemand aushalten. Statt dessen werden auch die ruhigen Momente beleuchtet, beginnend mit der ersten Folge, die sich nur der Ausbildung in den USA widmet.
    Über den Verlauf der ganzen Serie ist auf jeden Fall der gigantische Aufwand zu bemerken, den die Produzenten dieser Serie haben angedeien lassen (125 Millionen $ Produktionskosten!), von Requisiten, die täuschend echt wirken (keine amerikanischen Panzer, die mit Balkenkreuz bemalt die deutschen Panzer spielen) bis zu Computertricks und Blue-Screen-Technik der letzten Generation. Dies wird besonders im Bonus-Material beschrieben, welches leider nicht in der dt. Videotheken-Edition sondern nur in der Box inkludiert ist.
    Eins hat die Produktion nicht: Wirklich bekannte Schauspieler, was sich jedoch gerade als Stärke entpuppt. Statt Hollywood-Star-Kino haben wir so hier eine Serie, die durch die unbekannten Gesichter, die man im Laufe der Folgen auch erst kennenlernen muss, tatsächlich den Eindruck, dass Krieg ein Geschäft von 'Jedermann' ist, in den ganz mormale Leute geschickt werden.
    Ich jedenfalls war von BoB begeistert und kann es zumindest jedem empfehlen, der Kriegsfilme nicht generell ablehnt.

  3. #3
    Regisseur Avatar von VJ-Thorsten
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    Band of Brothers

    Gestern dann Teil 3 und 4, wobei ich mich anfangs noch wunderte über die ab 18 Einstufung hinten auf der Hüller, doch dies wurde grausam Bestätigt. Keine leichte Kost, die wirklich die Sinnlosigkeit des Krieges dem Betrachter vor Augen hält, wobei ich sagen muss, dass es mir manchmal zu cool alles rüber kam. Zu sehr nach dem Motto: wir Cowboys schaukeln das schon. Da wird nach einem erfolgreichen Abschuss erstmal ganz lässig immer die packung Lucky Strike rumgereicht und sich kindisch gefreut. "Scheiss Krauts"
    Man sucht oftmals vergeblich nach einem moment der Menschlichkeit inmitten dieses Horrors (deutsche Soldaten ergeben sich, bekommen noch eine von den tollen Lucky Strike und werden dann einfach umgemäht....) Jesus, war hart an der Grenze. Wohlmöglich war es ja so, wie meinte der eine noch: "Es ist alles ein Spiel". Scheiss Spiel, scheiss Krieg dessen häßliche Fratze wir hier immer wieder zu sehen bekomme. Ja, ich sehe mich bekräftigt in meiner Entscheidung des Zivildienstes. Krieg ist nicht cool und dieses ganze beschissene Heldengschwafel. Die Easy-Companie ist am arsch und mit ihr der Zuschauer.

    Teil 3 und 4 waren sehr zwiespältig, wobei teil 4 unter der regie von David Nutter (akte x???) von seiner machart bisher als einzigster schlecht gemacht war.
    Noch sechs teile warten.

    Rohe Weihnachten.
    Burt, are we fuck-ups?

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