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Thema: Fargo

  1. #131
    Bob
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    AW: Fargo

    Zitat Zitat von TheUsualSuspect Beitrag anzeigen
    Sound-/musiktechnisch gibt es da einiges bemerkenswertes.
    Neben den auffälligen Sachen, die Überblendungen. Holy fucking shit. S3 war aus dem Schnittraum betrachtet King. Wie auch in vielerlei technischer Hinsicht. Im Endeffekt muss ich aber auch leider sagen, 2, 1, 3.
    Beste Serie nach THE WIRE.
    But from that moment on, Hermione Granger became their friend.

  2. #132
    Regisseur Moderator Avatar von John McCane
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    AW: Fargo

    lol
    Forget about Freeman

  3. #133
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    AW: Fargo

    Season 3 noch immer nicht geguckt. Irgendwie kann ich mich nicht so recht überwinden, obwohl ich die ersten beiden sehr gut fand.

    skrbrst

  4. #134
    Regisseur Moderator Avatar von John McCane
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    AW: Fargo

    fand die ersten beiden auch ziemlich gut, bin aber bei folge 3 oder so hängengeblieben. wird bestimmt noch nachgeholt, irgendwann..
    Forget about Freeman

  5. #135
    Regisseur Avatar von TheUsualSuspect
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    AW: Fargo

    Ja, so war es bei mir auch. Eine Folge gesehen, dann abgelenkt gewesen und längere Zeit immer vor mir her geschoben weiterzukucken. Da hatten die vorigen Staffeln mehr Sog ausgeübt. Am Ende aber dann doch mehr oder weniger im zweiten Anlauf in einem Rutsch geschaut. Ich kann zu deiner Beruhigung aber sagen, dass Staffel 3 auch gut zu kucken ist.

  6. #136
    Bob
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    AW: Fargo

    Fandet ihr nicht auch die Überblendungen so stark? So viel gewissenhafte Komposition zwischen dem letzten Bild einer Szene und dem ersten an einer ganz anderen Location habe ich selten erlebt. Technisch wurde da S2 getoppt, wobei die auch sehr gut war, aber mehr verspielt mit den Splitscreens und Formaten. Davon gab es in S3 'nur' diesen tollen Zeichentrick. S1 ist dabei die schwächste, vor allem auch wegen ein paar äußerst unhübschen ADR's. Generell würde ich aber auch eher sagen, S2 beste, danach S1, nicht zuletzt wegen Billy Bob und diesem starken Wolf-Thema (auch so wunderbar mit dem von ihm guest-gesprochenen Peter and the Wolf Opening in S3 wieder aufgegriffen). Als letztes S3, aber ich fand die trotzdem in so vielen Belangen so äußerst genial. Der eigenartige VM, die gesamte mise-en-scene und dann noch McGregors double-acting (fand auch die Figurenzeichnung sehr erfrischend, das war mal ganz was anderes). S3 wollte vielleicht im Endeffekt dann doch zu viel. Ein paar zu aufdringliche Referenzen zum Coen-Universum (und warum The Assassination of Jesse James? Nur wegen Deakins?) und im letzten Drittel kam sie nicht recht vom Fleck und das sicherlich bewusst antiklimatische Ende ging in meinen Augen nicht so auf; also ich meine es hat keine große Wirkung hinterlassen.
    But from that moment on, Hermione Granger became their friend.

  7. #137
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    AW: Fargo

    alles bei fargo ist derbst verspielt und "inyourface", das ist auch okay, aber ein echt gutes derivat eines fantastischen films direkt nach the wire anzusiedeln ist schon hart.

    edit: aber warst ja auch schon von mr roboto's konventionenbrüchen so angetan, also versteh ichs vielleicht ein stück weit
    Forget about Freeman

  8. #138
    Bob
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    AW: Fargo

    Rankings sind ja sowieso immer mehr ein abstraktes Gedankenspiel, nichts wirklich konkretes oder definitiv einstufbares. Ich würde Fargo ebenfalls in einer ganz anderen Richtung eingeordnet sehen. The Wire steht halt bei mir über allem, Film oder Serie, und ist wohl nie mehr zu toppen. Fargo ist jedoch auch schon viel mehr für mich als eine 'normale' TV-Serie, also eine, die vielleicht nur innerhalb ihres geschlossenen Textes lebt. Ich finde da greifen so viele Sachen ineinander, dass es für mich in der Konzeption und Ausführung schon ein Rätsel darstellt, wie man so viel unter einen Hut bringen konnte, das sich gegeneinander ergänzt und im Zusammenspiel neue Bedeutungen schafft. Da ist zunächst mal dieser melancholische Stil aus dem Film, das Theme, rotes Blut auf weißem Schnee. Die Auflockerung, leichte Ironisierung durch die bürgerlichen Gutmenschen, die vom 'rechten' Pfad abkommen. Das Spiel mit dem True Crime-Genre (bzw. allgemein dem Etikett based on a true story). Dabei ist das einerseits so federleicht inszeniert, andererseits wimmelt es nur so von starken Allegorien, die sich aber nie aufdringlich in den Raum drängen. Dann ist da noch vor allem S2, die für mich völlig den Rahmen sprengt. US-Geschichte, Politik, Mob-Story und Mystery-Anleihen von Twilight Zone bis X-Files. Nochmals übergeordnet dieser Hub zu der gesamten Filmographie der Coens (in Soundtrack, Inszenierung, Namen, Titel, Easter Eggs und und und). Dann das starke Casting und wie die Schauspieler sich in die spezielle Zeichnung der Figuren einfügen. Das ist halt kein True Detective, wo sich die A-Liga in Genre-Figuren in der Oscar-Performance batteln. Das ist viel subtiler, alleine schon Patrick Wilson, wie er diesen average good guy verkörpert, aber nie über die Stränge schlägt. Behutsam ist wohl das Richtige Stichwort, das gilt auch für alle female cops der Serie.
    Ich glaube mein absoluter Magic Moment der gesamten Serie ist Betsy's Traum aus S2 (abermals ein Coen Zitat). Da glänzt die Serie schon in sämtlichen Bereichen und übertrumpft sich emotional selbst und ich brauche plötzlich gar keinen Kontext mehr, obwohl die Serie davon lebt. Aber eigentlich gefällt mir fast jede Szene in Fargo überaus gut, das ist einfach zurücklehnen und sich total verwöhnen lassen.
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  9. #139
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    AW: Fargo

    cool.

    - was meinst mit gutmenschen?
    - die aufdringlichkeit mancher allegorien ist aber nu echt nicht dezent oder unaufdringlich (was für mich genau so teil der serie und dessen dna ist wie andere vor die genannte aspekte: bluntness). diese selbstbewusste (im englischen sinn) ablehnung von subtilität halte ich sogar für einen der grundpfeiler des erfolgs der serie, sowohl künstlerisch als auch kommerziell.
    - komischer vergleich mit true detective, ist ne weile her dass ich die erste staffel gesehen hab, aber imo fargo1<true detective1<fargo2
    - performances sind bei beidem extrem gut, seh da keine not zum vergleich oder differenzierung
    - fargo2 macht einfach alles richtig und ist ziemlich perfekt aber es deswegen auf die gleiche stufe wie monumentale unterfangen wie wire, sopranos, mad men zu stellen ist imo nicht gerechtfertigt. um da nen wahrscheinlich ähnlich falschen vergleich anzustellen: das ist wie das gleichsetzen/vergleichen von nem dickens roman mit ner sherlock holmes anthologie.
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