Robert Altman hat 1988 eine Miniseries inszeniert, geschrieben von Garry Trudeau.

Der ehemalige Repraesentant Jack Tanner kandidiert als liberaler Kandidat fuer die Praesidentschaft. Dabei trifft er auf allerhand Leute und sein Team muss sich mit absurden bis ernsthaften Problemen herumschlagen.

Hatte die Serie schon lange im Auge, weil ich Altman sehr verehre. Wenn man ihn mag, dann bekommt man auch lustige Dialoge, aberwitzige Mise-en-Scene und Szenen in denen viele Figuren durcheinander quasseln. Dabei vermischen sich geskrpitete Szenen anscheinend mit Szenen in denen Tanner auf echte Menschen mit echten Anliegen trifft. Mitunter deswegen ist die Serie bei weitem nicht so satirisch, wie ich es zunaechst gedacht hatte. Interessant ist es dennoch, allerdings auch sehr anstrengend. Denn viele Anspielungen bleiben unverstaendlich, wenn man sich mit der Politik in den USA Ende der 80er Jahre nicht auskennt.

Was dem ganzen wirklich extrem schadet ist, dass Altman auf Video gedreht hat, was eher einen Pornolook erzeugt. Zusammen mit dem oft miesen Sound bleibt der Eindruck, dass es viel mehr Eindruck haette machen koennen, mit hoeheren Production Values.

Hier ein Ausschnitt aus der ersten von elf Folgen.