Soetwas wie die Nachfolgeserie von Avatar: The Last Airbender, Korra ist sowohl von der Timeline des Avatar-Universums als auch vom Ton der Serie für die Zuschauerzielgruppe ein grußer Sprung. Es spielt ca. zwei Generationen nach der ersten Serie. Die meisten Charaktere von damals sind entweder schon tot oder uralt und man sieht die Welt die die Helden von damals geprägt haben. Korra ist die neue Avatar(-in?) und muss noch viel lernen, etc.
Was die Serie für mich ausmacht sind zum einen die große und wirklich greifbare Welt die in der vorigen Serie gut etabliert wurde und in die man sofort wieder reinkommt wenn man Korra startet. Als Vergleich würde ich da ehesten Fullmetal Alchemist heranziehen wovon sicher auch viel Inspiration kam. Die andere tolle Sache über die Serie ist ihr fantastischer Zeichenstil und dessen krasse Ausführung. Ständig passiert etwas und in allen Szenen ist die Arbeit sichtbar, es wird wirklich nie langweilig. Man kann zudem sehen wie die Macher mit ihren Zuschauern heranwachsen und erwachsenere Themen und Handlungen implementieren.
Avatar war damals schon eine Ausnahmenserie unter den "Mainstream-Cartoons" mit seiner ambitionierten Handlung und vollen Welt und Korra ist nun der logische Schritt weiter vom Freshman zum Sophomore. Es freut mich sehr, dass diese Leute ihre Vision fortsetzen können und die Dimension und Ambition ihres Projekts ist für das Genre ein wahre Ausnahmensituation.

Bezüglich der vorigen Serie und Kontinuitätsproblemen kann man sagen, dass die Charaktere nicht wirklich viel zwischen den Serien interagieren und man deshalb auch nur Korra gucken kann. Die ganze Welt und dessen Geschichte und Mythologie wurden jedoch in Avatar: The Last Airbender geprägt.