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Thema: Episodes

  1. #1
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    Episodes

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    Creators: David Crane (Friends), Jeffrey Klarik (The Class)
    Cast: Matt LeBlanc (Friends), Stephen Mangan (Free Agents), Tamsin Greig (Shaun of the Dead), John Pankow (Rambo: First Blood Part II), Mircea Monroe (The Change-Up), Kathleen Rose Perkins (The Island), Genevieve O'Reilly (The Matrix Reloaded)




    Die neue Serie von Friends-Schöpfer David Crane hat eine wunderbare Grundidee zu bieten:

    Sie handelt von einem britischen Pärchen, das über mehrere Seasons eine überaus erfolgreiche Serie in England auf die Beine gestellt hat und nun von einem großen TV-Magnaten in Hollywood das Angebot bekommt ihre eigene Serie auch auf den amerikanischen Markt zu präsentieren. Jedoch geht das natürlich nicht mit der originalen Serie: Ein Reboot muss her. Auch britische Darsteller sind nicht erwünscht und so fällt die Wahl des Studios für die Rolle des hochintelligenten Professors, der im Original noch von einem Shakespearedarsteller gespielt wurde, auf Matt LeBlanc, besser bekannt als Joey Tribbiani. Doch das ist nicht die einzige Komplikation auf die sich die britischen Serienschöpfer einstellen müssen, denn von Produktionstag zu Produktionstag entfernt sich die neue Serie immer weiter weg von der Ursprungsserie.

    Wie eingangs schon erwähnt gefällt die Showtime-Serie durch ihre herrliche Grundidee. Die Tatsache, dass ein ergrauter Matt LeBlanc sich als abgehalfteter Seriendarsteller selbst parodiert, ist ebenso wunderbar. Dabei nimmt er kein Blatt vor dem Mund, veralbert sich, seinen Ruf und teilweise sogar sein Privatleben; wobei letztgenanntes nur selten der Wahrheit entspricht. Auch Stephen Mangan weiß nach Free Agents erneut zu gefallen und ist für mich persönlich schon fast eine kleine Serienentdeckung in diesem Jahr. Mit seinem weiblichen Pendant hatte ich jedoch weitaus größere Probleme, wobei das sicherlich auch zum Teil mit ihrem unsympathischem Charakter zusammenhängt. Inszeniert ist die Serie dabei sehr schlicht, erinnert damit immer wieder, auch in Sachen Humor, an Curb Your Enthusiasm ... und da sind wir schon bei meinem größten Problem: Dieser Humor funktioniert bei mir leider nicht durchgehend, auch weil durch diverse Entwicklungen der Serie einige Sympathien verloren gehen. Dennoch sehe ich es als unglaublich mutig an, eine Staffel so enden zu lassen und das Risiko in Kaufz zu nehmen viele Zuschauer zu verschrecken; ich empfand es trotz einiger persönlicher Probleme mit den Figuren durchaus als großartig. Letzten Ende jedoch schöpft die Serie nicht ganz ihr Potential aus; vielleicht auch weil die erste Staffel zu wenig Episoden besitzt und in manchen Momenten etwas zu sprunghaft wirkt, bzw. nicht weiß wo gerade der Fokus zu setzen ist. Bin noch leicht unentschlossen ob ich weiterschauen soll, aber ich denke aufgrund des Potentials werde ich der zweiten Stafel durchaus noch eine Chance geben.

  2. #2
    Admin Avatar von Matt
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    AW: Episodes

    Hatte ich schon wieder vollkommen vergessen, danke für die ausführlichen Text und die Erinnerung. Wird geguckt!
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

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