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Thema: Studiengebühren

  1. #1
    Regisseur
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    Studiengebühren

    Das Thema ist ja atm ein sehr aktuelles in Deutschland und da unter eucht ja auch recht viele Studenten sind und ein paar die es noch werden wollen, eröffne ich hier mal ein Topic zu diesem Thema.

    Ich bin selbstverständlich gegen die Einführung von Studiengebühren!! Da Bildung ein öffentlicher Auftrag ist und nicht nur privilegierten Leuten zustehen sollte!!
    Also postet doch bitte eure Meinungen und Erfahrungen mit Studiengebühren hier rein.

    Hier noch eine Onlinepetition

    Ich hoffe, dass die Studenten unter euch sich dort eintragen werden.
    Danke

  2. #2
    Regisseur
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    Re: Studiengebühren

    In einer Zeit in der nirgends Geld übrig ist müssen natürlich auch die Unis und damit die Studenten zurückstecken. Das darf jedoch nicht dazu führen, dass ärmere Familien sich keine Hochschulbildung leisten können!

    Deshalb keine allgemeinen Studiengebühren (fast 100 Euro Semesterbeitrag finde ich schon weitaus genug) an deutschen Unis. Die Langzeitstudiengebühren wie es sie hier in BW gibt finde ich aber gut, schliesslich muss man die Faulheit nicht noch mitfinanzieren und ich denke 12 Semester sollten für jeden ausreichend sein. (ist glaub Studiengangabhängig, für Bio reichts allemal)

  3. #3
    Regisseur
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    Re: Studiengebühren

    Ist halt recht witzig, dass diese Langzeitstudiengebühren Politiker beschließen die mal so eben locker 18 Semester studiert haben.
    Es gibt auch viele Studenten die nebenbei arbeiten müssen und so zieht sich das Studium eben auch nach hinten, wenn diese Leute jetzt doppelt bestraft werden, finde ich dies verwerflich. An der Bildung darf man eben nicht sparen!!

  4. #4
    Regisseur
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    Re: Studiengebühren

    Eigentlich sollte es jedem Studenten möglich sein sein Studium zu finanzieren ohne derart arbeiten gehen zu müssen, dass er zu nichts mehr sonst kommt.. gut, meine Möglichkeiten sind da vllt noch deutlich besser als die anderer Leute, aber ich finde das ist machbar. Und 500 Euro pro Semester ab dem 13. oder wie´s auch immer ist finde ich jetzt kein Argument sozialer Ungerechtigkeit. Sicher gibts Fälle in denen das grosse Probleme macht, aber es gibt keine Regelung die bei allen gerecht ist und ich find im Grossen und Ganzen ist das ok so.

  5. #5
    Regisseur
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    Re: Studiengebühren

    Ja ich seh es ja ähnlich wie du, zumal ja auch sowas angedacht ist wie für Kinder und so etwas noch oben drauf zu rechnen. Aber ich halte es für den völlig falschen Weg so hart wie geplant an der Bildung einzusparen es ist genau das falsche Ende zum Sparen. Weitere geplante Maßnahmen sind ja das Streichen von Proffesorenstellen und wissenschaftlichen Mitarbeiter sowie Mitteln.
    Kennedy sagte schon: "Bildung ist sehr sehr teuer, das Einzige was teurer ist als Bildung ist keine Bildung". (so oder so ähnlich)

  6. #6
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    Re: Studiengebühren

    Ich fände Studiengebühren vertretbar, wenn (!) sie dafür genutzt würden z.B. den Bücherbestand der Universität, das (Nicht)Vorhandensein der Medien und der Sitzgelegenheiten zu verbessern. Aber das wird ja nicht passieren.
    Wir bezahlen übrigens locker über 100 € Semesterbeitrag und ich weiß, dass eine Freundin von mir gut das Doppelte bezahlt.
    Dein Argument, Wyatt, dass es jedem Studenten möglich sein sollte sich sein Studium zu finanzieren ohne schrecklich viel arbeiten zu gehen, ist schön, trifft aber nicht zu. Ich kenne genug Leute, bei denen das nicht so ist.
    Die "Bestrafung" der Langzeitstudenten ist ansich auch nicht schlecht, allerdings müsste da vorher genau überprüft werden, warum schon so lange studiert wird. Es gibt eben die Ausnahmen, die viel arbeiten müssen oder sonstige familiäre Schwierigkeiten haben. Außerdem darf man nicht vergessen, dass man teilweise einfach nicht in die Pflichtkurse reinkommt und sich deshalb alles enorm verzögert - auch hierfür kenne ich genug Bespiele.
    "I'm dark and mysterious and I'm PISSED OFF!"

  7. #7
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    Re: Studiengebühren

    Was die erzwungene Verlängerung der Studiendauer angeht, wenn man in benötigte Kurse nicht reinkommt, so stimme ich dir 100%ig zu. Sowas darf es garnicht geben, da muss die Uni halt einfach weniger Studenten aufnehmen wenn sie nicht die Möglichkeiten bieten kann. (Ist zwar meines Wissens nach einklagbar, aber das is ja kein Zustand..)

    Was das arbeiten angeht, so sind die Studenten halt demselben Problem unterworfen wie alle Menschen hierzulande, es gibt halt zu wenig und zu wenig gut bezahlte Stellen. Dass dadurch viele in Existenznot geraten ist ein allgemeines Problem und ich finde nicht, dass man durch Massnahmen nur die Studenten davon befreien sollte, das wäre nicht gerecht. Und wie gesagt, es gibt genug Gründe warum jmd als besonderer Härtefall eine solche Gebühr nicht bezahlen kann, nur finde dafür mal eine Regelung die allen gerecht wird. IMHO unmöglich. Natürlich kein Grund sich nicht darum zu bemühen. Finde also nicht, dass die Studenten so viel schlechter dran sind mit der Finanzierung ihres Lebensunterhaltes als es die arbeitende (bzw. arbeitslose) Bevölkerung ist.

  8. #8
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    Re: Studiengebühren

    100 Euro ist doch ein Witz im Vergleich zu anderen Ländern. In England Tausend Euro oder für Russen wie mich wäre es 11000 ... 600 Euro oder so für 6 Semester kann man doch wohl zusammenkratzen im vorhinein, oder auch währendessen erarbeiten. Einfach keinen IPod kaufen oder so

  9. #9
    ste
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    Re: Studiengebühren

    Das Gejammere geht einem ziemlich auf den Keks!Es geht um 100 Euro, die meisten Studentenpartys sind immer gut besucht, dafür ist Geld da!Wenn das Geld nur für universitäre Zwecke verwendet wird, ist es absolut gerechtfertigt, eine Studiengebühr zu erheben.Man muss sich endlich von der Vollkaskomentalität verabschieden, dass der Staat alles bezahlen muss und kann. Es geht hier nicht um unbezahlbare Riesensummen.Das sagt einer, der immer hat arbeiten müssen während des Studiums.
    Die meiste Zeit meines Tages verbringe ich damit die Abscheu vor meinen Vorgesetzten zu verbergen...(American Beauty)

  10. #10
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    Re: Studiengebühren

    Wenn die Ausbildung hier in Deutschland wirklich hochqualifiziert wäre und wenn entsprechende Studiengebühren auch für eben jenen Zweck, nämlich die Verbesserung der Lehre, verwendet werden würde, dann könnte ich mich damit anfreunden. Aber die Realität sieht ja vollkommen anders aus. Das jetzt weiter auszuführen ist mir gerade zu umfangreich und zu mühseelig. Kurzzusammenfassung: Das was die Regierung momentan im Schilde führt grenzt an totaler Perversion.

    Wer die größte Demo, die München seit Jahren gesehen hat, mal in Kurzzusammenfassung sehen möchte, der soll sich auf http://www.denkstopp.de mal das Video runterladen. War ne sehr geile Angelegenheit.

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