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Thema: Wie seid ihr zum "Film" gekommen?

  1. #1
    Regisseur
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    Wie seid ihr zum "Film" gekommen?

    Da mir langweilig ist und in 1,5 h ne Videosession bei nem Freund beginnt (er weiht seinen DVD Player ein), fragte ich mich wie ihr zum Filmeschauen gekommen seid. Wenn es das Topic schon gab, sorry Matt.

    Also, meine Filmleidenschaft hat mit Matrix (the one and only) angefangen, in den ich noch nicht reindurfte. Es war seit Jahren mein erster Film im Kino, und ich wurde von der ungewohnten Geschwindigkeit der Musik/Schnitte/Action so überrollt, dass ich ihn seitdem sicher 20 mal gesehen habe. Ein weiterer Quantensprung war Amelie, der mir den Glauben an emotionale Filme wiedergegeben hat (hab ich nach "Der kleine Toaster" verloren, welches davor der letzte Film war der mich gerührt hat.. mit ca. 8 Jahren).
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  2. #2
    Regisseur
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    Re: Wie seid ihr zum "Film" gekommen?

    Als ich vielleicht fünf oder sechs Jahre alt war, nahm mich meine Mutter mit in eine Wiederaufführung vom "Dschungelbuch". Das war mein erster Film im Kino und ich war verzaubert.
    "Spartacus" und "The Searchers", beide gesehen an irgendwelchen Samstagmorgen auf Sat.1 und auf einem winzigen Fernseher, waren dann die ersten beiden Filme, die ich - natürlich in völliger Unkenntnis ihres Ursprungs, ihrer Bedeutung und ihrer Macher - frenetisch verehrt habe. Da war ich vielleicht zwischen acht und zehn.
    Der entscheidende Film war dann wohl "2001" (auf einer ausgeleiherten VHS aus der Videothek), mit dem ich nach dem ersten Sehen (zwölf Jahre war ich da wohl) kaum etwas anfangen konnte, außer, daß ich ihn rätselhaft und unheimlich fand. Nach dem zweiten Anschauen kurze Zeit später im Fernsehen wurde er für mich zu einer Art Offenbarung. Er war der erste Film, bei dem ich mir darüber bewusst wurde, daß das Kino eine Kunstform ist. Der Streifen war eine Initialzündung...


    Update: Irgendwas stimmt hier nicht. Warum wird mein Beitrag (zweiter im Topic) über dem von phew (Autor) angezeigt?

  3. #3
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    Re: Wie seid ihr zum "Film" gekommen?

    Mein 1. Kinofilm war „Taran & Der Zauberkessel“ von Disney. Ich war 4. Meine Eltern hatten davor irgendwie immer Bedenken, mit mir ins Kino zu gehen, weil sie befürchteten, daß ich Angst kriege, wenn es dunkel wird. (Absurder gedankte – ich hatte NIE Angst vor der Dunkelheit) Nunja, als mein älterer Bruder dann unbedingt in „Taran“ wollte, und ich immer die Vorschau, und die Begeisterung meines Bruders mitbekam, wollte ich unbedingt mit. Habe mich also durchgesetzt.
    Vorher wollte ich unbedingt wissen, wie’s im Kino aussieht, und wie das ganze abläuft. Ich erinnere mich noch ganz genau, wie mein Bruder mit mir in seinem Zimmer saß, und mir auf einem Blatt Papier aufmalte, wie denn genau die Anordnung der Sitze aussieht und wo die Leinwand ist. Dann hat er mir gesagt, wie man sich im Kino verhält: Reden erlaubt, aber nur flüstern.
    Naja, lange Rede kurzer Sinn: Der Nachmittag im Kino hat mich begeistert. Ich wollte immer wieder hin. Also hab ich meinen armen Vater in ganz toll Kinder-Filme (Arielle, Bernhard & Bianca, Feivel etc.) und ganz furchtbare Kinder-Filme (Glücksbärchis – der Film ) geschleift. Im TV hab ich auch alles geguckt, weil meine Brüder eben alles geguckt haben, und so wuchs die Leidenschaft für Film. Abtauchen in andere Welten, neue Erfahrungen, Magie der Bilder (egal ob gemalt oder real), Schicksale, Liebe, Verrat…
    Naja, ist bis heute so geblieben… *lächel*

    @ Janis: Hier scheint in der Tat etwas nicht zu stimmen: Ich konnte bis eben GAR NICHTS posten. Bekam nur Fehlermeldung, daß ich meine Beiträge zeitlich zu dicht hintereinander angeschickt hätte, was nicht sein kann. Da legen mehrere Minuten zwischen. Jetzt gehts wohl wieder.

  4. #4
    Regisseur Moderator
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    Re: Wie seid ihr zum "Film" gekommen?

    ROFL *Taran und der Zauberkessel* habe ich auch im Kino gesehen. Ich muss so 6 Jahre alt gewesen sein.
    So richtig zum Film kam ich aber erst mit 15 als ich einen meiner bester Kumpels kennengelernt habe, der Ami ist und auch in den USA Film studiert hat. Der hatte ca 200-300 Original engl. VHS-Filme zu Hause. da fings dann an mit den Bier+Pizza+Filmabenden.
    -"Shoot him again"
    -"What for?"
    -"His soul is still dancing"

  5. #5
    Regisseur
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    Re: Wie seid ihr zum "Film" gekommen?

    Da ich jetzt endlich auch wieder posten kann..:

    hmm...Filme geschaut hab ich eigentlich immer relativ viel, war auch oft im Kino. Als wirklichen Sprung könnte man aber vielleicht ansehen als ich anfing in Sneaks zu gehen..bin dann eine ganze Zeit lang (2 Jahre oder mehr?) jede Woche sneaken gewesen und noch zusätzlich in den Filmen, die mich abseits davon interessiert haben.

    Obs da jetzt in der frühen Kindheit direkte Auslöser gab weiss ich nicht. Weiss nur, dass "Das letzte Einhorn" wohl mein erster Kinofilm war, damals war ich 3 Jahre alt (rein rechnerisch bei einem Release 1982) und die Tatsache, dass ich mich noch dunkel daran erinnern kann in vagen Bildern sagt ja schon einiges..

  6. #6
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Wie seid ihr zum "Film" gekommen?

    Interessant wie gut euer Gedächtnis ist? Ich kann mich leider überhaupt nicht an den ersten Kinofilm den ich gesehen habe erinnern. Wenn ich meine Eltern danach frage wissen die es auch nicht so wirklich genau und meinen nur es wäre eine Wiederaufführung von "E.T." in der Lichtburg gewesen. Bin mir aber wirklich nicht sicher.

    Meine Filmleidenschaft begann dann relativ früh, da ich sehr viel ferngesehen habe und bei einem Freund viele Filme gesehen habe- dessen Mutter hatte keinerlei Einwände gegenüber der Art von Filmen die wir uns ansehen wollten.

    Heute ist es natürlich meine größte Leidenschaft und eine Obsession sondergleichen.
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  7. #7
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    Re: Wie seid ihr zum "Film" gekommen?

    Ich weiß nur noch dass mein erster Kinofilm Arielle war und ich dannach wohl jahrelang jeden Disneyfilm (und die Turtlefilme ) im Kino geschaut habe. So richtig kam das bei mir mit den Filmen aber erst Ende der Neuziger, als ich 2-3 Filme innerhalb eines Monats gesehen habe (weiß aber nur noch dass das Fifth Element dabei war) und jetzt schau ich viel zu viel an

  8. #8
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    Re: Wie seid ihr zum "Film" gekommen?

    Re: Wie seid ihr zum "Film" gekommen?
    Nun, ich wurde auf der Straße entdeckt Und war jung und brauchte das Geld



    Ich saß von frühester Kindheit (soweit ich zurückdenken kann) vor dem Fernseher und hab mir all die tollen Serien (Daktari, Straßen von san Franciso, Kojak, Dallas usw. usf. ) , viele Westernfilme (mein Lieblingsgenre) viele Krimis angeschaut, lieber als draußen im Sandkasten zu spielen oder mit Gleichaltrigen herumzutollen. Ich war ein Fernseh-Kid :daumen:


    Ich weiß nicht, was mein erster Kinofilm war, vielleicht "Bambi" oder "Schneewittchen", in jedem Falle bin ich als Kind mit meinen Eltern in so ziemlich jeden Disney-Film gekommen (waren da damals noch herrliche in sich abgeschlossene Vorfilme dabei - erinnert sich da sonst noch jemand dran?) , dazu gab es "Winnetou" (hab geheult als Winnetou starb) und diverse Bud Spencer und Terrence Hill Filme.

    RICHTIG BEWUSST in Kino ging ich dann aber erst wieder mit meinem ersten selbst verdienten Geld und das war INDIANA JONES AND THE TEMPLE OF DOOM anno 1984. Danach gab es kein Halten mehr und ich ging etwa 10 Jahre lang jeden Tag mehrfach ins Kino (hab die Filme auch doppelt und dreifach, manche dutzendfach VERSCHLUNGEN). Parallel dazu ging kein Wochenende oder Urlaub ab, ohne daß ich nicht ca. 10 Filme in der Videothek gleichzeitig ausgeliehen und dann bis tief in die Nacht geguckt hätte.

    Das ging so bis ca. 1994/95, dann war ich "erschöpft vom Kinomarathon , lernte ich meine Frau kennen und wurde (wie sie) total häuslich. Seitdem bewegt sich die KINOfrequenz koninuierlich nach unten, während die DVDs sprunghaft steigen Man wird halt bequemer mit dem Alter

  9. #9
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    Re: Wie seid ihr zum "Film" gekommen?

    Ich bin seit 1992 ein Film-fan, das hat damals damit begonnen das meine Eltern die TV-Movie gekauft haben. Irgendwie hat die Zeitschrift die Liebe zu Filmen bei mir geweckt. In den 2 Wochen habe ich die Tv-Movie mehrfach durchgeblättert(gelesen passt meiner Meinung nicht ganz).
    Das war für mich ein fester Ablauf geworden. Nach einem Jahr hab ich ihr aber abgeschworen da Sie einmal einen Film zum Tagestipp ernannten und ihm im Jahr darauf nur eine Durchschnittliche Werung gaben.
    Nach meinem Junkie Jahr (92) hat sich das vorerst etwas gelegt, was besonders dadurch auffiel das ich nicht mir zu jedem Film am Tag die genaue Uhrzeit nennen konnte.
    Seit dem Kinostart von Jurassic Park bin ich aber wieder voll dabei. Nebenbei möchte ich erwähnen das mein erster Film im Kino Die Schöne und das Biest war den ich damals an einem 1. Dezember gesehen habe.

    Wenn ich mich richtig erinere hab ich 92 eine Menge dreck gesehen, American Fighter 2 u.s.w. waren meine Favoriten.

    Ich muss auch zu geben das dieses Forum für meine Entwicklung sehr hilfreich war. Da ich seit dem etwas mehr von der grossen Kinolandschaft kenne. Davor war ich nämlich Hauptsächlich auf Hollywood fixiert und kannte sonst nix ausser Animes von der restlichen Welt.
    Five-Point Palm - exploding heart technique

  10. #10
    Statist
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    Re: Wie seid ihr zum "Film" gekommen?

    Durch Disney. (Nicht steinigen!)
    Mit 5 haben mich meine Eltern zu Weihnachten in "Cap und Capper" geschleppt. Da hab ich mich sofort in diese Freizeitbeschäftigung verliebt und komm seitdem nicht mehr davon los.
    Später, viel später gabs im Unikino "Das Dchungelbuch" im Original und danach war ich zuerst "Mitarbeiter", später Chef vom Unikino. Schöne Zeiten waren das...hach.
    Naja, ich renn zwar nicht mehr in jeden Film und kenn auch nicht mehr die Mitarbeiter meiner 4 Videotheken alle mit Namen und Lebensgeschichte, der Job nimmt zuviel Zeit in Anspruch, aber wenn ich die Zeit finde, geht mir immer noch dass Herz auf.
    Keaton hat sehr oft gesagt: Ich glaube zwar nicht an Gott, aber ich fürchte mich vor ihm. Ich persönlich glaube an Gott und das einzige, wovor ich mich fürchte, ist Keyser Soze.

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