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Thema: Lesen liecht gmeacht

  1. #1
    laertes
    Gast

    Lesen liecht gmeacht

    Nach eienr Stidue der Cmabridge Uinverstiaet ist es eagl, in wlehcer Reiehnfogle die Bchustbaen in Woeretrn vokrmomen. Es ist nur withcig, dsas der ertse und lettze Bchusatbe an der ricthgien Stlele snid. Das ist, wiel das mneschilche Geihrn nciht jeden Bchustbaen liset, sodnern das gazne Wrod. Kras, oedr?

    (Quelle: Frankfurter Rundschau vom Samstag, die folgende Anmerkung zufügt:
    "Text einer E-Mail unbekannter Urheberschaft, die am Freitag kursierte. Für die Richtigkeit der Quelle übernehmen wir kniee Gweähr.")

  2. #2
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    Re: Lesen liecht gmeacht

    Mag sein, daß man einen so geschriebenen Text durchaus lesen kann, aber für einen Trottel würd' ich den/die Verfasser/in trotzdem halten.

  3. #3
    Regisseur
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    Re: Lesen liecht gmeacht

    Find das auch echt faszinierend, dass das so wenig unterschied macht.

  4. #4
    laertes
    Gast

    Re: Lesen liecht gmeacht

    Zitat Zitat von Anne
    "[...] für einen Trottel [...]"

    wieso das?

  5. #5
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    3.513

    Re: Lesen liecht gmeacht

    Zitat Zitat von laertesdd
    Zitat Zitat von Anne
    "[...] für einen Trottel [...]"
    wieso das?
    OK, "Trottel" war vielleicht etwas hart formuliert. Ich würde denken
    a) die Tastatur des Autors ist kaputt,
    oder
    b) er ist Legastheniker.

  6. #6
    laertes
    Gast

    Re: Lesen liecht gmeacht

    entweder verstehe ich Deine ironie nicht, oder aber Du hast den sinn dieses textes missverstanden: der verfasser will dem leser doch nur die praktischen grundlagen dieser 'studie' unmittelbar mitteilen.
    ich finde das gar nicht vertrottelt, sondern empfinde das als eine ziemlich gute idee! der leser kann nämlich so die aussage der 'studie' an sich selbst ausprobieren und so nachvollziehen...

    übrigens habe ich dieses prinzip zum erstenmal bewusst begriffen, als ich meinen arabisch-unterricht begann: im ggs zu den englischen oder französischen sind uns europäern die arabischen schriftzeichen vollkommen fremd. daher beginnt jeder anfänger damit, unbekannte worte zu buchstabieren; eine mühselige angelegenheit, die jeden kurzen dialog in zeitlicher hinsicht zu einem mammutprojekt auswachsen lässt.
    erst in in dem moment, in dem er das wort kennt, genügt ihm ein kurzer blick aufs wort oder sogar auf den ganzen satz, um den inhalt zu erkennen. (kurze anmerkung nebenbei: das gestaltet sich im arabischen deswegen etwas schwieriger, weil die meisten worte ohne [kurz-]vokale auskommen und also konsonantenketten zusätzlich noch mit vokalen ausgefüllt werden müssen).

  7. #7
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    Re: Lesen liecht gmeacht

    Zitat Zitat von laertesdd
    entweder verstehe ich Deine ironie nicht, oder aber Du hast den sinn dieses textes missverstanden: der verfasser will dem leser doch nur die praktischen grundlagen dieser 'studie' unmittelbar mitteilen.
    ich finde das gar nicht vertrottelt, sondern empfinde das als eine ziemlich gute idee! der leser kann nämlich so die aussage der 'studie' an sich selbst ausprobieren und so nachvollziehen...
    Was ich schrieb, war nicht ironisch gemeint.
    Alles was ich sagen will, ist:
    Ich finde es ebenfalls interessant, daß man einen derartig geschriebenen Text trotz der ganzen Buchstabendreher lesen und problemlos verstehen kann. Die Fehler fallen mir aber dennoch auf, und wenn ich nicht wüßte, das dies ein Experiment ist, würde ich denken, der Schreiber hat eine kaputte Tastatur, ist Legatheniker oder einfach zu faul zum nachkorrigieren.

  8. #8
    Nebendarsteller
    Registriert seit
    22.02.2003
    Beiträge
    416

    Re: Lesen liecht gmeacht

    ich seh das ähnlich!

    ich mein es ist ja ganz interessant, wenn man sowas erforscht, nur wären wir immernoch begeistert wenn unsere Tageszeitung so arbeiten würde oder das nächste Buch was wir uns kaufen so beschrieben würde :wink:

    Also Erkenntnis das es geht, schön und gut, aber mehr bitte nicht!

  9. #9
    laertes
    Gast

    Re: Lesen liecht gmeacht

    leute, ich verstehe Eure reaktionen nicht: das ganze ist nichts anderes als eine art wort- bzw satz-spiel, also eine humorvolle anwendung dessen, was inhalt des textes ist.
    dass wir das nicht ab sofort in zeitungen so zu lesen bekommen, steht doch ausser frage. warum die erwähnung? darum geht's nicht...
    IMHO ist das phänomen sprachpsychologisch ganz einfach hochinteressant.

  10. #10
    Statist
    Registriert seit
    20.07.2003
    Beiträge
    148

    Re: Lesen liecht gmeacht

    Da muss ich laertesdd aber mal zustimmen. Ich glaube ihr habt den Sinn nicht so ganz erfasst. Es geht nicht darum, dass wir in Zukunft so schreiben sollen oder wollen, sondern es beschreibt einfach, wie wir lesen. Mehr will man damit ja gar nicht machen.

    Ausserdem koennte man es als simple Steganographie Methode in emails verwenden um Scannersysteme zu taeuschen, die emails nach Stichwoertern durchforsten.
    Everybody be cool. YOU - be cool.

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