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Thema: Buchtipps!

  1. #1
    Admin Avatar von Matt
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    Buchtipps!

    Ich hoffe ein derartiges Topic existiert noch nicht?!

    Hier soll absofort jeder seine aktuellen Buchtipps posten. Hier darf über verschiedene Autoren, über Neuerscheinungen, über ältere Klassiker, über jegliche Art aus der wunderbaren Welt der Bücher diskutiert werden.

    Den Anfang will ich mit dem großartigen Arthur C. Clarke machen - einer der ganz großen visionären Science Fiction Autoren, der über 70 Fiction und anfangs seiner Karriere auch fast genau soviele non-fiction Romane verfasst hat. Sein bekanntestes Werk wird wohl für die meisten 2001: a space odyssey sein, aber ich empfehle euch nicht nur dieses Werk (das imo wunderbar ergänzend zu Kubricks Meisterwerk fungiert, sondern auch eine sehr interessante eigene Interpretation der ganzen Geschichte liefert) sondern auch die kompletten anderen Werke aus dem 2001 Odyssey Zyklus:
    • 2001: A Space Odyssey (1968)[/*:m:15ko7zt6]
    • 2010: Odyssey Two (1982)[/*:m:15ko7zt6]
    • 2061: Odyssey Three (1988)[/*:m:15ko7zt6]
    • 3001: The Final Odyssey (1997)[/*:m:15ko7zt6]

    Arthur C. Clarke ist auch einer der wenigen "fantastischen" Autoren die genau wissen über was sie schreiben, er kann alles wissenschaftlich erklären da er sich selbst auf dem Gebiet der Wissenschaft, der Physik und der Mathematik hervorragend auskennt. Und diese Eigeneschaft verknüft er wunderbar mit seiner Gabe für seine Visionen einer fernen Zukunft wie wir sie eines Tages eventuell erleben könnten.

    Wer den Film liebt der wird vom Buch begeistert sein. Wer wissen will wie die Odyssey weitergeht sollte unbedingt auch die anderen 3 genannten Werke von Clarke lesen.

    Interessant finde ich auch Clarkes Denkansätze und philosophische Gedanken über ausschlaggebende Theme wie z.B. Religion, Technik, Evolution und "Space-Travel":
    Hier ein paar seiner (imo) interessantesten Zitate:

    "Space is actually paying for itself in the communication and weather satellites. The money we have put into space has been returned many, many times over in the unmanned application satellites. Similarly, explorations of deeper space will eventually pay for themselves, too."

    Clarke's Three Laws:
    1)When a distinguished but elderly scientist states that something is possible, he is almost certainly right. When he states that something is impossible, he is very probably wrong.

    2)The only way to discover the limits of the possible is to go beyond them into the impossible.

    3)Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic. (from Profiles of the Future, 1961)

    "2001: A Space Odyssey is about man's past and future life in space. It's about concern with man's hierarchy in the universe, which is probably pretty low. It's about the reactions of humanity to the discovery of higher intelligence in the universe. We set out with the deliberate intention of creating a myth. The Odyssean parallel was in our minds from the beginning, long before the film's title was chosen."

    "I've never taken any drugs. But I wouldn't rule out the possiblility that those geniuses who created the end of the movie (2001) did."

    so das war jetzt für den Anfang vielleicht ein bißchen viel zu Arthur C. Clarke, aber das mag damit zusammenhängen das ich ihn und seine Werke sehr verehre. Ihr könnt hier gerne über jeden x-beliebigen Autor schreiben der euch gefällt. Aber irgendwer muss ja den Anfang machen. Welche Bücher ich z.Z. noch emfpehlen kann werde ich in nächster Zeit erzählen, das würde jetzt alles zuviel auf einmal werden. Ersteinmal möchte ich euch den Vortritt lassen...

    Aber eure (falls eine besteht) Meinung zu Mr. Clarke würde mich natürlich auch interessieren...
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  2. #2
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    Buchtipps!

    Von Arthur Clark kenne ich noch keine Bücher, hört sich aber sehr interessant an, mal sehen.

    Ich lese zur Zeit "The Great Movies" von Roger Ebert. Das Roger Ebert Ahnung von Filmen hat, ist ja bekannt, hier demonstriert er es aber nochmal auf eindrucksvolle Weise. Er nimmt sich hier 100 Filmen an, wohlgemerkt nicht die 100 besten Filme aller Zeiten, sondern einfach nur 100 großartige Filme. Zu jedem Film schreibt er ein Essey, dass eine normale Kritik bei weitem übersteigt. Er erzählt Anekdoten aus seiner persönlichen Erfahrung mit dem Film, liefert Hintergrundinfos, weißt auf Details hin, die jedem anderen auch bei mehrfachen Betrachten entgehen würden und eröffnet auf diese Weise eine völlig andere, neue Sichtweise auf viele dieser Filme. Nach jedem Bericht, den ich aus diesem Buch gelesen habe, will ich mir direkt den Film angucken. Ebert zelebriert hier das Kino.

    Ich kann dieses Buch wirklich jedem, der sich auch nur entfernt für Filme, und im Besonderen für die Klassiker der Filmgeschichte interessiert, nur wämstens an Herz legen. Der nicht gerade geringe Preis von knapp 35€ ist völlig gerechtfertigt.

    _________________
    I never apologize. I'm sorry, but that's just the way I am.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: NickySantoro am 2002-11-10 11:34 ]</font>
    If it wasn't this... it'd be something else.

  3. #3
    Admin Avatar von Matt
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    Buchtipps!

    Da wir schon bei Essays und Büchern für die Liebe zum Kino sind:

    Jedem Cineasten kann ich unbedingt:

    Michael Althens (früher Journalist für die Süddeutsche - jetzt schreibt er für die FAZ) Buch "Warten bis es dunkel ist. Eine Liebeserklärung an das Kino" empfehlen! Ein wunderbares Buch das ich wieder und wieder gelesen habe, ich kann seine Begeisterung für die Filme und das Kino im allgemeinen absolut nachvollziehen, ein Buch von einem Cineasten für Cineasten!

    Außerdem noch ein Buch von einem meiner Lieblingsschreiber - Willi Winklers "Kleine Philosophie der Passionen. Kino." - natürlich schreibt Winkler ganz anders, viele Süddeutsche Leser sollten Winkler eigentlich kennen. Aber es ist ebenfalls herrlich zu lesen, und man kann wenn man selber Cineast ist seine Begeisterung einfach nachvollziehen. Beide Bücher haben ungeheueren Spaß gemacht zu lesen.

    Hier nur ein Ausschnitt aus Althens Buch:
    Jeder der nicht nachvollziehen kann warum ein Mensch sich so in Filme verlieben und dafür leben kann - sollte alleine nur diesen Abschnitt hier lesen:

    ...Und es gibt auch Tage, da will einfach nichts passen - das muss man dann so hinnehmen. Da findet man im Kino nichts, woran man sich erinnern möchte, und in den Erinnerungen nichts, worin man seinen Unmut kleiden könnte. Dann bleibt man am besten im Bett. Oder geht einfach noch mal ins Kino. Irgendwas wird sich schon finden. Also müsste man jetzt vielleicht endlich mal von all den anderen Dingen reden, die sich in unserem Bewusstsein verfangen haben wie Kieselsteine in einer Profilsohle und von denen wir nicht immer wissen, was sie bedeuten. Vielleicht von Jack Nicholson, der in einem gottverlassenen Hotel monatelang vor der Schreibmaschine sitzt und immer wieder denselben Satz schreibt, während seine Frau denkt, er arbeite an einem Roman. Von Jeff Bridges, der uns so viel sympathischer ist und doch nie besungen wird. Von den Gangstern bei Quentin Tarantino, die sich übers Trinkgeld streiten und über Cheeseburger in Frankreich diskutieren. Von dem Blutstropfen, der am Anfang von WIE EIN WILDER STIER am Ringseil hängt und jene Konsistenz besitzt, die noch in unsere Träume hinein blutrote Fäden zieht. Vom letzten Auftauchen des weißen Wals, an dessen gewaltigem Rumpf Gregory Peck hängt, der uns aus dem Reich der Toten zuzuwinken scheint.
    Vom todkranken Roy Scheider, der in HINTER DEM RAMPENLICHT jeden Morgen vor den Spiegel tritt, ein paar Pillen schluckt, die Arme ausbreitet und sich zugrinst: "It's showtime!" Von Sam Shepard und Jessica Lange, die das schönste Paar der Filmgeschichte waren, aber im Leben längst schon wieder getrennt sind.
    Von der dunkeln Wolke, die sich in der ANDALUSISCHE HUND im selben Moment vor den Mond schiebt, wie das Rasiermesser durch ein Auge schneidet.
    Von Francois Dorleac, die sich in ABENTEUER IN RIO von Belmondo einen rosa Wagen mit grünen Sternen wünscht - und schon in der nächsten Einstellung in einem rosa Wagen mit grünen Sternen durch Brasilien fährt. Von Yves Montand, der in VIER IM ROTEN KREIS im Delirium tremens jede Nacht aus dem Schrank eine Armee von bösen Geister besiegt, indem er im entscheidenen Moment mit ruhiger Hand einen perfekten Schuss abgibt. Von Rober Mitchum, der in OUT OF THE PAST in einer Bar in Acapulco sitzt und einen Traum in Weiß aus dem Sonnenlicht auf sich zukommen sieht, der sich als Schwarze Witwe entpuppt. Von Gene Hackman, der sich in FRENCH CONNECTION II einem französischen Barmann vergeblich verständlich zu machen versucht, und der alten Dame, die ihm im Delirium die Armbanduhr stiehlt.
    Von einem Mann mit dem seltsamen Namen Abraham Zapruder, dessen Aufnahmen des Kennedy-Attentats auch nur beweisen, dass jedes Bild genügend Schlupflöcher für Fiktionen aller Art lässt. Von I... WIE IKARUS, in dem sich Henri Verneuil genau darauf seinen Reim zu machen versucht und Yves Montand im schwefelgelben Morgengrauen Morgengrauen durch die große Scheibe seines Büros erschossen wird, weil er die Wahrheit zu nahe gekommen war. Von dem Bambuswald, in dessen Wipfeln sich in TIGER & DRAGON die Kämpfenden vom Winde tragen lassen. Von DONNIE DARKO der seinen ganz eigenen Weg fand in einer Welt wo Leute alles in gut-böse, demokratisch-republikanisch, liebe-angst oder richtig und falsch einsortieren wollten. Von David Lynch, dessen Filme immer mehr versprechen, als sie halten können, was in einer Fernsehserie wie TWIN PEAKS aber nicht weiter stört. Vom feuerroten Schopf von Lola, die rennt und rennt und rennt. Von dem Elektronengehirn HAL 9000, das uns in 2001 allen Ernstes weismachen will, es habe Angst. Von Ingrid Bergmans Tränen, als sie in VIAGGIO IN ITALIA beim Besuch von Pompeji erlebt, wie ein von der Lava verschüttetes Liebespaar vor ihren Augen als Gibsabguss Form annimmt. Von der Scheune, die in DER EINZIGE ZEUGE von den Amish People zur Musik von Maurice Jarre hochgezogen wird. Von dem Paradies der falschen Vögel, das Alan Rudolph in seiner Pariser Phantasie THE MODERNS entwirft. Von der Tüte, die in American Beauty im Wind tanzt. Vom Knistern der großen Geldscheine in alten französischen Filmen. Von den Stimmen der deutschen Synchronspecher, die wir wie alte Freunde begrüßen, obwohl wir doch eigentlich das Original vorziehen müssten. Vom Kerzenlicht, das Marisa Berenson in BARRY LYNDON bescheint, und ihrem Landsitz, der immer wieder aus den Nebeln auftaucht. Von dem unmöglichen Regiesseur Ed Wood, der auch bei Wolkenbrüchen nicht von seinem Glauben abzubringen war, dass hinter der nächsten Ecke die Sonne scheinen müsse. Von dem Bild, auf dem Debra Winger im marokkanischen Abendlicht neben Paul Bowles sitzt, der ihr den Himmel über der Wüste geschenkt hat. Von dem Moment, als man in SIXTH SENSE begreift, dass man sich die ganze Zeit im Reich der Toten befunden hat. Von Alex der in A CLOCKWORK ORANGE die Zuschauer gleichermaßen gegen sich aufbringt, und sie auf seine Seite zieht. Von dem Sturm, der am Ende von FRAU BU LACHT endlich aufkommt und alle im Schlaf umfängt. Von den Videoclips von Madonna und Fatboy Slim, die im Idealfall selbst Christopher Walken zum Tanzen bringen. Von Pam Grier, die zu Bobby Womacks "Across 110th Street" auf einem Förderband in den Film JACKIE BROWN hineinschwebt. Von dem Kribbeln, als Russel Crowe in GLADIATOR mit den Händen über die Spitzen des Weizens streicht, und dem Schaudern, wenn Amélie Poulain beim Gemüsehändler in die Getreidesäcke greift. Von Dominique Sanda, Maruschka Detmers, Valeria Golino, Barbara Hershey, Natasha MacElhone und all den anderen, denen mindestens für ein, zwei Stunden unser Herz gehörte. Von dem Blau, das über den Städten liegt, wenn Robert DeNiro in Heat und Mickey Rourke in IM JAHR DES DRACHEN im Morgengrauen ans Fenster treten. Von MEMENTO, in dem das Vergessen Programm ist, weswegen dessen Held unsere liebste Identifikationsfigur ist. Von den vier Männern, die sich zum großen Fressen in eine Villa eingeschlossen haben und glücllich sterben. Von dem Autokino im amerikanischen Irgendwo, wo Moses in der Abenddämmerung gerungen hat. Von der blinden Audrey Hepburn, die nicht mehr warten muss, bis es dunkel ist. Von dem Kinderwagen, der die Treppe von Odessa herabrollt, von dem Schlitten namens Rosebud, der im Kamin verbrannt wird, von dem Messer, das die Frau unter der Dusche nie berührt und trotzdem umbringt, von der Frau ohne Höschen, die im entscheidenden Moment die beine übereinander schlägt, von dem Mann, der im Regen tanzt, von der Frau, die im Restaurant vormacht, wie man einen Orgasmus vortäuscht, von dem Mann, dem zu dieser ohnehin schon guten Szene der geniale Zusatz einer Tischnachbarin einfiel: "Ich nehme dasselbe, was sie hatte", von der Frau, die nicht ganz perfekt ist, weil sie ein Mann ist. Und von jenem Regiesseur, der nachts immer die tollsten Geschichten träumte, die ihm am Morgen stets immer die tollsten Geschichten träumte, die ihm am Morgen entfallen waren, bis er beschloss, einen Notizblock auf dem Nachttisch bereitzuhalten, um die Ideen zu notieren - und als er nach dem Aufwachen seine Notizen las, stand da: "Boy meets girl" Genau darum geht es doch auch.


    Es ist wie am Ende von BLADE RUNNER, wenn der Android Rutger Hauer sagt: "Ich habe Dinge gesehen, die ihr nicht glauben würdet. Aber all diese Momente werden sich in der Zeit verlieren - wie Tränen im Regen." Genauer lässt sich nicht sagen, was man empfindet wenn man aus dem Kino kommt. Irgendwann wird es wirklich dunkel, und dann betrittst du jene Welt, die von Anfang an auf dich gewartet zu haben scheint. Nicht immer funktioniert es beim ersten Mal. Dann muss man warten, bis der Film in einem wächst, bis er wie eine Seerose auf der Oberfläche deines Bewusstseins schwimmt und sich seine Wurzeln irgendwo tief im schwarzen Wasser um dein Herz schlingen. Dann musst du dir die Filme nicht mehr erträumen, die du siehst, und nicht mehr warten, dass das Kino zu dir spricht, sondern greifst nach jenem Funkeln, das auf den Samt einer ewigen Nacht gebettet scheint. Dann gewinnen all die Dinge eine Macht und nehmen jene Größe an, die eine Welt für sich ist. Alles warten hat ein Ende, und es wird klar, dass es nie darum ging, dass diese Leute von der Leinwand zu dir hinabsteigen, sondern dass du in ihre Welt treten kannst - und wehe, du wirfst einen Blich zurück. Könnte ja sein, dass all die Erinnerungen dich getrogen haben und nicht deine eigenen waren. Aber das spielt auch keine Rolle mehr. Irgendwann geht es nur noch darum, jedwege Erinnerungen für dein Leben zu halten. Nicht auszudenken, was aus dir geworden wäre, wenn du andere Filme gesehen hättest...

    Eins hieß es in dem Film "Les Carabiniers" von Jean-Luc Godard: "Liebling, ich gehe in den Krieg. Brauchst du was?" Und die Freundin des Soldaten antwortete, ja, sie brauche ein Pferd, ein Samtkleid, einen Lippenstift und eine Waschmaschine. Als aber der Soldat aus dem Krieg heimkehrte, hatte er nur einen Stapel Postkarten mitgebracht, nicht die Dinge selbst, sondern nur ihre Abbilder. Er begriff den Unterschied nicht. Seither hat man große Lust, auch zu sagen: "Liebling, ich gehe ins Kino. Brauchst du was?" Und dann käme vielleicht als Antwort: "Ja, einen Papagei, ein paar Farben von Technicolor, ein schnelles Auto und einen Kuss." So müsste es sein. Und wenn man heimkäme, hätte man vielleicht den Papagei vergessen, aber stattdessen ein Lächeln, den Eiffelturm, das Geräusch der Meeresbrandung oder den Kondensstreifen eines Flugzeugs am Himmel mitbegracht. Man würde alles auf dem Küchentisch ausbreiten und keinen Unterschied sehen. Alles ist schließlich möglich, wenn es dunkel wird. Wirklich alles. Das ist schon ein großes Glück.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Matt. am 2002-11-10 14:48 ]</font>
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  4. #4
    Regisseur Avatar von VJ-Thorsten
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    Sooo, da es dieses Topic jetzt hier gibt, möchte ich aus der Sparte Kriminalromane einige nennen, die es verdient haben gelesen zu werden, da sie zu den klassikern zählen.

    Maj Sjöwall & Per Wahlöö

    Die Tote im Götakanal
    Der Mann auf dem Balkon
    Das Lastauto

    Raymond Chandler

    Ich liebe diese Bücher einfach. Phillip Marlowe ist nicht zu toppen.
    Eigentlich sollte man alles von ihm gelesen haben, aber im besonderen: Der Lange Abschied und "der große Schlaf"

    Ich möchte mal nen Film davon sehen. Bogart als Marlowe ist ja weltberühmt, aber ich kenn keinen film.

    und daaaaan

    Elmore Leonard

    momentan les ich von ihm "jede Wette". Er schreibt ja im richtigen drehbuchstil, kann man fast sagen.

    gutes topic in jedem fall und die Liebeserklärung ans kino ist schon so gut wie bestellt.
    Burt, are we fuck-ups?

  5. #5
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    gut so
    denn Michael Althen schreibt einfach wunderbar, er geht praktisch alle Genres querbeet durch und durchzieht die ganzen Jahrzente des Films und seine eigenen Erfahrungen von klein auf bis zu den Zeiten wo er als Filmkritiker angefangen hat! einfach wunderbar!
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  6. #6
    laertes
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    Buchtipps!

    hinzufügen und dringendst empfehlen möchte ich

    die ahnung und meine freunde

    von emmanuel bove.

    ausserdem eines meiner absoluten lieblingsbücher (leider auf deutsch zur zeit nicht erhältlich): das blau des himmels (le bleu du ciel) von georges bataille.

  7. #7
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    Ich bin seit Jahren ein grosser Fan der Romane des amerikanischen Autors/Anwalts Andrew Vachss.
    Im weiteren Sinne als Kriminalromane zu bezeichnen, ist ihr 'Held' Burke ein professioneller Krimineller und privater Ermittler, der sich in New York auf Fälle im Milieu des Kindesmissbrauchs 'spezialisiert' hat.
    Meist Fälle hart an der Grenze des Erträglichen, in harter Prosa geschrieben.
    Andrew Vachss' Homepage:
    http://www.vachss.com/


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Gerry am 2002-11-13 09:06 ]</font>

  8. #8
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    Buchtipps!

    für jeden Cineast ein absolute Muss:

    ich habe es zu Weihnachten geschenkt bekommen und es ist einfach wundervoll:!

    Das neue 'Lexikon des Internationalen Films' ist ein Monumentalwerk: über 5 kg schwer, rund 4.800 Seiten in 4 schönen, fadengehefteten Leinenbänden im Lexikon-Großformat, dreispaltig gesetzt (die 12.000 Lexikon-Spalten entsprechen einer Textmenge von über 120 Romanen!).
    @ http://www.zweitausendeins.de/displayV2 ... language=1

    Neues Filmlexikon
    (medientipp) Im Oktober erscheint ein umfangreiches Filmlexikon, das auf der jahrzehntelangen Filmpublizistik von "film-dienst" gründet. Das "Lexikon des Internationalen Films" erscheint in vier Bänden und wird mit kritischen Filmanalysen, Essays und Berichten rund 52'000 Werke kommentieren. Die Beiträge werden in einer laufend aktualisierten Online-Datenbank auf dem neusten Stand gehalten. Zugriff wird über ein Jahresabonnement gewährt, das alle zwei Wochen aktuelle Hinweise zum Kino- und Fernseh-Programm mit einschliesst.


    die imdb ist ja schön und gut, aber hier hat man auch noch 130 wundervolle Essays von namenhaften deutschen Filmkritikern (vieles aus der Filmdienst!) und kleinere Kurzbeschreibungen zu den Filmen und gleich ein Fazit am Ende! - einfach einzigartig!
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  9. #9
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    Für alle Krimi- und besonders Chandlerfans hätte ich auch noch ein paar Tips:
    Dashiell Hamett, der Begründer der Hard-boiled Literatur, bekanntestes Buch ist der geniale Malteser Falke (die Verfilmung ist mindestens genauso legendär)
    Ross MacDonald: schrieb in den 50er Jahren vielleicht die besten Kriminalromane die je erschienen sind (zB Geld stinkt nicht) und war ebenso wie Chandler und Hamett ein hervorragender Stillist der sich selbst mit einem William Faulkner messen kann.
    Joseph Latimer: ebenfalls ein Hard-boiled Autor der allerdings eher ironisch schrieb und dessen Bücher zu den unterhaltsamsten Krimis überhaupt gehören.
    James M Caine: bekanntestes Buch ist Wenn der Postmann zweimal klingelt doch auch alle anderen Bücher zeigen, daß er nicht nur spannend sondern auch psychologisch ansprechend schreiben kann.
    Jakob Arjouni: die Deutsche Version von Chandler. Marlowe heißt hier Kayankaya und ist Türke. Vor allem Kismet, sein neustes Buch zeigt, wie gut er inzwischen bereits schreibt.
    James Ellroy: schrieb die Vorlage zu LA Confidential die nochmal um einiges besser ist als der Film und auch seine anderen Bücher sind sehr atmosphärische Polizeiromane aus den 50ern.
    You're no good and neither am I. That's why we deserve each other.
    Out Of The Past

  10. #10
    Statist
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    Buchtipps!

    Ich hätte hier 3 Bücher, die einfach vom Leben erzählen, unverblümt, ehrlich, nicht kitschig.
    Und zwar:

    Benjamin von Stuckrad-Barre - Soloalbum
    Benjamin von Stuckrad-Barre - Livealbum
    Damien Owens - Schlimmer geht immer

    Falls ihr sie lest (oder zumindest eines davon): Viel Spaß
    i was looking for some action
    but all i found was cigarettes and alcohol

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