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Thema: US-Präsidentschaftswahlen 2008

  1. #1
    Regisseur
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    US-Präsidentschaftswahlen 2008

    Die Zukunft der einzig verbliebenden Supermacht USA könnte sich in diesen Tagen (vor-)entschieden. Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl: Mit Freude lese ich, wie Obama auch in den Umfragen in New Hamshire an der Eiskalten Zicke vorbeizieht. Vom rein subjektiven Empfinden und ohne bislang Wahlprogramme studiert zu haben ist er mir deutlich lieber als die aalglatte Hillary, die nun - da sie kalte Füße bekommt - parteiinterne Konkurrenten beleidigt und auf armes, verletzliches Mädchenseelchen macht. Gegenüber ihr würde ich ja sogar noch Giuliani präferieren. Und eure Meinung?

    Ein paar Artikel:
    Clinton den Tränen nahe: Spiegel
    Die verpatzte Clinton-Show: Spiegel
    Übersicht inklusive Bloomberg-Kandidatur: Zeit
    Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.

  2. #2
    laertes
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    Re: US-Präsidentschaftswahlen 2008

    meine meinung zur us-präsidenten-wahl 2008:

    barack obama sieht extrem gut aus.

  3. #3
    Regisseur
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    Re: US-Präsidentschaftswahlen 2008

    Aber es ist schon interessant, nach welchen Kriterien die Kandidaten Erfolg haben, bzw. welche Kriterien für die Wähler uninteressant sind. Erfahrung zählt z.B. kaum. Imo ist der Kandidat, der der bessere Selbstdarsteller ist immer gut im Rennen. Wobei ich das allgemein meine, sowohl Clinton als auch Obama halte ich schon für fähig für die Präsidentschaft. Allerdings, nach George W., wer nicht?

  4. #4
    Regisseur Avatar von ric-dee
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    Re: US-Präsidentschaftswahlen 2008

    Zitat Zitat von Gerry
    Imo ist der Kandidat, der der bessere Selbstdarsteller ist immer gut im Rennen.
    Aber so ist das ja schon immer bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen gewesen...

    Das System ist in meinen Augen eh etwas wirr...da wird um die Vorwahlen ein größerer Hype gemacht als bei jeder anderen vergleichbaren Wahl eines Staatsoberhauptes der Welt. Und was ist die Folge? Dass sich Angehöriger einer Partei schon in Vorbereitung auf die kommende entscheidende Wahl gegenseitig vor den Wählern zerfleischen, nur um am Ende als alleiniger Präsidentschaftskandidat ins Rennen zu gehen...

    Ich meine klar, das hat was für sich. So braucht die Partei nicht ewig grübeln und diskutieren, welcher Kandidat denn nun am aussichtsreichsten wäre. Das entscheidet ja dann das Volk selbst! Nur komisch wie...da darf jeder, der sein Interesse an einer Vorwahl per Unterschrift bekundet abstimmen...

    Wie dem auch sein. Ich selbst war eigentlich immer ein Befürworter Clintons. Obama erscheint mir allerdings auch sympathisch und die gute Hillary findet sich ja nun auf einem ziemlich schweren Stand wieder...im Prinzip wär ich aber mit beiden Kandidaten zufrieden. Ich wünsche den Amis entweder den ersten weiblichen oder den ersten schwarzen Präsidenten! :wink:

  5. #5
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    Re: US-Präsidentschaftswahlen 2008

    finde es toll, dass die wahlen hier thematisiert werden und verfolge die ereignisse selbst mit großem interesse. obama und clinton finde ich beide sympathisch, kann noch nicht sagen wen ich besser finde, allerdings finde ich auch den gedanken ne frau bzw. nen farbigen als präsidenten super!
    mal bist der hund, mal bist der baum - so ist es im lebe

  6. #6
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    Re: US-Präsidentschaftswahlen 2008

    "Normal" -aber was ist schon normal?- sollte man meinen, daß nach 8 Jahren George W. Bush und diesem leidigen Irakkrieg und in Leichensäcken ins Land zurückkehrenden US-Boys das Land prompt mal wieder einem Demokraten die Stimme gibt und nicht einem Republikaner.

    Allerdings befürchte ich, bei allem Flair den Obama und bei allem Clinton-Bonus, den Hillary ausstrahlen das Gros von Amerika, inbesondere im "bible belt" sich nicht dazu überwinden läßt einen Afroamerikaner oder eine Frau als "President of the United States" zu akzeptieren und daß deswegen so gut wie jeder Republikaner heuer so leichtes Spiel hat wie nie.

    Bin mir sicher, daß ein Al Gore jetzt nach seinem Klimaschutz-Triumpfzug und mit Nobelpreis im Sack als demokratischer Präsidentschaftskandidat vom Fleck weg von Amerika als neuem Präsidenten gewählt würde. Er wäre mir ohnehin der Allerliebste, mochte ihn schon immer und bin nach wie vor sauer, daß ihm sein Wahlsieg vor 8 Jahren durch Winkelmanöver "geklaut" wurde. Interessant wäre es zu sehen, wie ein amerikanischer Präsident Gore, der sich allen möglichen Interessen und Spendengebern verpflichtet sehen müßte den Spagat schaffen würde neben all der globalen Krisenpolizei in aller Herren Länder sein Augenmerk auf den Klimaschutz zu richten und dies auch tatsächlich durchzuziehen, gegen die Interessen der mächtigen amerikanischen Energiekonzerne. DAS wäre interessant zu sehen, aber leider wird es dazu nie kommen, denn Gore will sich die ganze Sache von vor 8 Jahren, erst zum Sieger gekürt zu werden und dann doch Keiner zu sehen, bestimmt nicht nochmal antun.

    Und so fürchte ich halt, daß es wieder ein Republikaner wird, bei aller Popularität, die Obama wie auch Hillary haben.

    Den Farbigen ist der reiche Obama zu "weiß" (gesellschaftlich gesprochen), dem Redneck-Pack, den Hinterwäldlern und ehemaligen Sklavenhändlernachfahren ist er zu farbig. Hillary ist erstens eine Frau, zweitens gerade bei vielen Frauen verhasst und drittens sind ja diverse Skandale vor und während Bill's Präsidentschaft nicht ins kollektive Gedächtnis geraten. Viele befürchten dann wohl, daß der First Husband heimlich mehr das Zepter schwingt. Obwohl, das solls zu Reagan's Zeiten auch schon gegeben haben.

    Von den Republikanern wäre wohl Ron Paul das geringste Übel, aber der wird ja von den Medien, Fernsehanstalten schön ignoriert im Fernsehgläubigen Amerika.

    Eigentlich wäre gerade im "land of the free" die Zeit reif für einen Farbigen oder eine Frau als Präsidenten, eigentlich sollte es sogar eine Selbstverständlichkeit sein und das Geschlecht, die Hautfarbe oder Religion keinerlei Rolle spielen bei der Präsidentschaftswahl.
    Eigentlich.

    Vorschlag: wie wäre es mit einer farbigen muslimischen Amerikanerin ohne Kopftuch als nächstem US President?

  7. #7
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    Re: US-Präsidentschaftswahlen 2008

    Also ich bin für Obama, kam mir schon besser vor als ich in den USA war. Clinton mit ihrem vorbelasteten Erbe und diversen Abstimmungsfehlern im Senat ist mir nicht ganz geheuer. Hätte aber gedacht, sie hat die besseren Chancen. Naja, mal sehen, wer am Ende rauskommt.
    -Where are you going? - To the river! -Why? -To make a hole in it.

  8. #8
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    Re: US-Präsidentschaftswahlen 2008

    Ich finde Barack Obama hat in der Tat diesen Charme, der ihm nachgesagt wird. Aber...ich tendiere zu Clinton. Sie ist erfahren, was gut ist. Und sie hat das Glück, dass Obama so jung ist. Wenn Obama kein Schauspieler ist, sondern die Werte die er vermittelt wirklich verinnerlich hat, dann wird er auch acht Jahre warten können und sich innenpolitisch weiter profilieren können. Und 2016, wenn Clinton, sollte sie denn zwei Amtszeiten durchhalten, aus dem Amt scheidet, ist Barack Obama 54 Jahre alt, ein hevorrgendes Alter. UND er hat politische Erfahrung. Also eigentlich wünsche ich mir 16 Jahre Demokratische Partei!

    Wenn aber Obama doch dieses Jahr schon Präsident werden sollte, dann ist er der richtige Mann. Dann kann er mit der alten Politik brechen, was ich auch gutheißen würde. So oder so, kann Barack Obama nur gewinnen.

    Dass die Republikaner siegen glaube ich nicht, zu unbeliebt ist Bush und sein Erbe, die Amis wollen den Neuanfang. Entweder einen schleichenden oder den radikalen. Dass können die Rechten nicht bieten, auch weil sie blasse Kandidaten haben. Außer Rudy Giulani, aber der stellt sich irgendwie zu blöd an.

    Und Michael Bloomberg? Ein Pragmatiker, wäre interessant zu sehen, wie der sich entwickelt.
    You can't be wise and in love at the same time - Bob Dylan

    http://www.humanspotlight.de.vu/

  9. #9
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    Re: US-Präsidentschaftswahlen 2008

    Na also, Hillary. Geht doch!



    nebenbei bemerkt:
    Zitat Zitat von laertesdd
    meine meinung zur us-präsidenten-wahl 2008:

    barack obama sieht extrem gut aus.
    Naja, das nun nicht gerade. Dieses Attribut gälte wohl eher für John Edwards oder Hillary Clinton.

  10. #10
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    Re: US-Präsidentschaftswahlen 2008

    Hillary schwimmen anscheinend langsam die Felle weg, schade, sie wäre mir noch einen Tick lieber als Obama.

    Letzte Woche sagte ein ZDF-Korrespondent übrigens, für mich überraschend, auf die Frage ob denn Amerika reif für ne Frau oder einen Schwarzen als President sei, er habe im tiefsten bibeltreuen Süden mit erzkonservativen Weißen gesprochen und denen die Frage gestellt, worauf diese unisono gesagt hätten "Lieber noch hätten wir einen Schwarzen als Präsidenten als eine Frau". :/

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