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Thema: Why so curious ?

  1. #21
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    Re: Dear Diary...

    JETZT NEU !

    In Chemie und Physik war ich in der Schule nie eine große Leuchte, dennoch wage ich das Experiment die Elemente Handlung und Bewertung zu verschmelzen und als ein Ganzes zu präsentieren. Wobei besonders der Handlungs-Teil die meisten seiner Atome verliert, sprich es wird nur noch recht oberflächlich und zusammenfassend behandelt.

    Weitere Neuerung: die Konzentrierung der Benotung auf einen Gesamtwert, da es doch einige Irritationen gab; und man ist ja schließlich flexibel. (Dies bedeutet allerdings nicht, dass mein erster Gedanke falsch war... :wink: )
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  2. #22
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    Re: Dear Diary...

    20. City of God
    (Cidade de Deus) BR/F/USA 2002 R: Fernando Meirelles & Kátia Lund

    (Tatzeitpunkt: 30.10.2006 oder so)
    D: Alexandre Rodrigues, Leandro Firmino, Phellipe Haagensen, Douglas Silva, Jonathan Haagensen, Matheus Nachtergaele, Seu Jorge, Jefechander Suplino, Alice Braga, Emerson Gomes, Edson Oliveira, Michel de Souza, Roberta Rodrigues, Luís Otávio, Maurício Marques, Daniel Zettel, Gero Camilo, Graziella Moretto, Gustavo Engracia



    Bewertung: Der Film bietet uns Einblick in das Leben in ein Armenviertel, einer Favela im Schatten Río de Janeiros, von den Bewohnern City of God (Cidade de Deus) genannt. Dort herrscht Gewalt und Kriminalität vor. Opfer und Täter sind Größtenteils Jugendliche und Kinder. Erzählt wird die Geschichte in zeitlichen Abschnitten und ähnelt damit etwas den bekannten großen Mafia-Sagen. Auch ein Vergleich mit Kids drängt sich auf, obgleich hier der Schwerpunkt mehr auf der Gewalt liegt. Ein weiterer schwerwiegender Unterschied: City of God ist einfach besser, weil packender, weil hoffnungsloser ohne zu übertrieben zu sein und es wirkt viel realistischer; was wohl auch daran liegen mag, dass es auf einem wahren Fall beruht. Auch hier ist es sinnvoll, dass es sich überwiegend um Laiendarsteller handelt, wenn auch die Nichte von Sonía Braga mitspielt und somit zumindest „ein großer Name“ dabei ist.

    Benotung: 7/10
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  3. #23
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    Re: Dear Diary...

    21. Casino Royale
    (Casino Royale) ENG/USA/DEU/CSR 2006 R: Martin Campbell

    (Tatzeitpunkt: 9.12.2006)
    D: Daniel Craig, Mads Mikkelsen, Eva Green, Judi Dench, Jeffrey Wright, Giancarlo Giannini, Caterina Murino, Jesper Christensen, Ivana Milicevic, Isaach de Bankolé, Simon Abkarian, Tobias Menzies, Claudio Santamaria, Sebastien Foucan, Malcolm Sinclair, Ludger Pistor, Richard Sammel, Joseph Millson



    Bewertung: Als alter James Bond-Freund (ich kenne sie alle…) war dieser Film natürlich ein muss; gleichwohl war es der Erste im Kino. Aber nicht der Letzte. Schon der Anfang ist gut gelungen, man lernt also James Bond(Craig) kennen und darf gleich seinen ersten Tötungen zusehen. Dann der obligatorische Vorspann, wie immer großes Kino. Schöne Bilder, passend zum Thema und ein klasse Song von Chris Cornell. Und schon geht’s weiter, zunächst lernt man Le Chiffre (Mikkelsen) kennen, der lässt sich von diversen Terroristen viel Geld geben und versucht dann dieses an der Börse zu vermehren. Natürlich überlässt er dabei nichts dem Zufall, sondern organisiert Anschläge, die daraufhin bestimmte Firmen an der Börse ins bodenlose stürzen lassen. Bond hingegen hat seine erste Bewährungsprobe als Doppelnull auf Madagaskar, wo er einen Terroristen verfolgt. Das Ganze mündet in eine spektakuläre Verfolgungsjagd mit Sprüngen, Klettertouren und kleinen Scharmützeln, dass Jackie Chan neidisch werden muss. Schließlich stellt Bond den Attentäter in einer Botschaft, wo er kurzerhand ein mittleres Chaos anrichtet, was die heimische Presse natürlich gleich mitbekommt und ausschlachtet. M (Dench) ist daraufhin not amused. Doch Bond, als junger Kerl noch rebellischer und ungestümer als sonst, lässt sich davon wenig beeindrucken und verfolgt auf eigene Faust eine Spur, die zu den Hintermännern des Attentäters führen soll. Dabei führt ihn dies auf die Bahamas, wo er auch recht schnell herausfindet, dass ein gewisser Alex Dimitrios (Abkarian) Kontakt zu dem Attentäter hatte. Doch Bond interessiert sich auch für Dimitrios´ Frau Solange (Murino) [und das nicht zu unrecht]. Bond folgt ihm schließlich bis nach Miami und in einer recht actionreichen und gut gemachten Sequenz kann er einen weiteren Anschlag verhindern. Weitere Ermittlungen offenbaren nun Le Chiffre als Hintermann von Dimitrios, welcher durch den verhinderten Anschlag eine beträchtliche Summe in den Sand gesetzt hat und seine Geldgeber sind darüber nicht sehr erfreut. Also plant Le Chiffre an einem Pokerspiel im montenegrinischen Casino Royale teilzunehmen, bei dem es um einen dreistelligen Millionenbetrag geht. Natürlich setzt er dabei nicht nur lautere Mittel ein, wie sich später noch herausstellen soll. Dies jedenfalls ist die Gelegenheit für 007, seinem Gegner gegenüberzutreten und zur Strecke zu bringen, und so nimmt er schließlich auch an dem Spiel teil. Das nötige Kleingeld wird von einer Mitarbeiterin des Schatzamtes begleitet, Vesper Lynd (Green), und sie ist eine toughe Frau, die Bond paroli bietet. Natürlich entwickelt sich auch etwas zwischen den Beiden, doch was genau und vorallem wie... seht selbst. Zusätzlicher Freund und Helfer vor Ort ist Mathis (Giannini), und einer der Spieler entpuppt sich später als CIA-Mann Felix Leiter (Wright). Es kommt wie es kommen muss und Bond und Le Chiffre bieten sich die packendsten Duelle. Wer hier als Sieger hervorgeht, welche action- und schmerzreichen Folgen das Ganze noch hat und welche interessanten Wendungen am Schluss noch warten, soll nicht verraten werden.

    Summa summarum ist zu sagen, dass es ein wirklich sehr gut gelungener Film ist. Er ist anders als die letzten Bonds, dennoch sehr gut. Es wird fast gänzlich auf Technik-Schnickschnack verzichtet und getötet wird hier meist von Hand. Es ist einfach direkter, rauer, herber. Persönliches Highlight für mich ist neben Caterina Murino auch Bonds Wagen (der Aston Martin, nicht der Ford !). Doch beide haben leider keine große Lebensdauer. Und Craig als Bond ist auf jeden Fall eine gute Wahl gewesen, womit ich nichts gegen Brosnan sagen will, er war die perfekte Verkörperung des Gentleman-Bond, Craig ist eben mehr der temperamentvolle Haudrauf-Bond; also macht die Umbesetzung zusammen mit der Modifizierung der Figur Sinn. Seltsam bleibt nur, dass es, obwohl Bonds erster Einsatz, im Jahr 2006 spielt... aber gut, damit kann man leben.

    Benotung: 8,5/10

    Passender Song: "Der Spieler" von Achim Reichel
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  4. #24
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    Re: Dear Diary...

    22. Land of the dead
    (Land of the dead) USA/CAN/FRA 2005 R: George A. Romero

    (Tatzeitpunkt: 11.12.2006)
    D: Simon Baker, John Leguizamo, Dennis Hopper, Asia Argento, Robert Joy, Eugene Clark, Joanne Boland, Tony Nappo, Jennifer Baxter, Boyd Banks, Shawn Roberts



    Bewertung: Nachdem die Zombies sich zahlenmäßig extrem vermehrt haben, haben sich die letzten Menschen in eine Stadt zurückgezogen. Verbarrikadiert hinter Mauern und Elektrozäunen und mit bewaffneten Außenposten versehen. Leben die meisten Menschen in einem rauen, schmutzigen und freudlosen Umfeld, residieren die wenigen Reichen in einem Luxus-Wolkenkratzer mit allem drum und dran. Obermotz ist der skrupellose Kaufman (Hopper). Eine Gruppe von ihm angeheuerter Leute hat nun die Aufgabe für Nachschub an Nahrung, Arzneimitteln und was man eben so braucht zu sorgen. Dazu fahren sie mit Spezialfahrzeugen und gut bewaffnet immer wieder in nahe Städte, bzw. dass was davon übrig ist, sich dabei gegen Zombies erwehrend sacken sie die gewünschten Produkte ein. Teile dieser Gruppe sind Riley (Baker), dessen Kumpel Charlie (Joy) sowie Cholo (Leguizamo) der für einen Extra-Dollar gerne mal sein und das Leben anderer riskiert. Beim aktuellen Beutezug fällt Riley auf, dass die Zombies anscheinend eine gewisse Intelligenz entwickeln und sich untereinander verständigen können und organisieren, was ihm aber keiner glaubt. Wieder zurück in der Stadt versorgt Cholo Kaufman erst mal mit Sekt und Zigarren und stellt dabei seine Ansprüche klar, eine Wohnung in dem begehrten Hochhaus „Fiddler´s Green“ zu bekommen. Kaufman gibt Cholo allerdings zu verstehen, dass er nicht in dieses Haus passen würde. Cholo ist davon wenig begeistert und gibt seinem Unmut freien Lauf. Dies wiederum passt Kaufman gar nicht und so gibt er den Befehl, Cholo zu beseitigen... doch dieser kann seinen Angreifer natürlich abwehren und fasst den Entschluss, dies Kaufman heimzuzahlen. Zu diesem Zwecke schnappt er sich einige seiner Leute sowie ein Raketenwerferfahrzeug und braust erst mal davon, telefonisch informiert er dann Kaufman, dass dieser einen Millionenbetrag ihm übergeben soll, ansonsten würde er das Fiddler´s Green zerstören. Zwischenzeitlich sind Riley und Charlie im Gefängnis gelandet. Sie halfen der jungen Slack (Argento) im Kampf gegen zwei Zombies, welche auf einer art Jahrmarkt zur Belustigung der Leute gehalten werden. Doch nun braucht Kaufman Rileys Hilfe und schickt ihn zusammen mit einer Gruppe seiner Leute, Charlie und Slack dürfen natürlich auch nicht fehlen, Cholo hinterher, mit dem Auftrag, diesen unschädlich zu machen. Eine organisierte Zombie-Gruppe, unter Anführung von „Big daddy“ (Clark) hat es mittlerweile geschafft, die Stadt zu erreichen, dort stürmen sie zunächst die Vorposten und stehen schließlich vor dem Wassergraben, der die Stadt schützen soll... doch Wasser kann Tote natürlich nicht aufhalten und so dringen sie schließlich zu aberhunderten in die Stadt ein und machen sich über die Bevölkerung her. Die Szenen dabei sind teilweise schon recht heftig, ganz so, wie man es eben von einem Zombie-Film im Allgemeinen und einem von Romero im Speziellen erwartet. Nichts für zarte Gemüter, dennoch auf relativ hohem Niveau.

    Der Film ist die konsequente Fortsetzung der Zombie-Geschichte, und wie gesagt ordentlich produziert und maskenbildnerisch und specialeffectmäßig top in Szene gesetzt. Allerdings läuft die Geschichte teilweise irgendwie nicht ganz rund, was aber zu verschmerzen ist.

    Benotung: 6/10

    Passender Song: "All you zombies" von The Hooters
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  5. #25
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    Re: Dear Diary...

    23. Severance
    (Severance) GBR 2006 R: Christopher Smith

    (Tatzeitpunkt: 16.12.2006)
    D: Danny Dyer, Laura Harris, Tim Mc Innerny, Toby Stephens, Andy Nyman, Babou Ceesay, Claudie Blakley, David Gilliam, Matthew Baker, Juli Drajkó, Judit Viktor, Nick Greenall



    Inhalt/Bewertung: Einige Mitarbeiter der englischen Rüstungsfirma Palisade Defence will zwecks Teamfindung ein Wochenende in einem verlassenen Winkel in Osteuropas Wäldern verbringen. Wobei nicht alle davon wirklich begeistert sind. Doch eine Auseinandersetzung mit dem Busfahrer, der sich weigert weiter zu fahren, bringt erste Probleme. Mehr oder weniger orientierungslos stapft die siebenköpfige Gruppe unter Anführung ihres Vorgesetzten Richard (Mc Innerny) los, auf der Suche nach der vom Firmenboss George (Gilliam) georderten Waldhütte. Schließlich erreichen sie diese, wobei selbige nicht sehr einladend ist. Am ersten Abend gibt es einige Lagerfeuer-Horrorgeschichten über die Hintergründe der Hütte und mit dem gemeinsamen Essen beginnen die Irritationen. Am nächsten Tag beschließt man daher sich aufzuteilen, während Harris (Stephens) und Jill (Blakley) sich auf den Weg machen, eine Verbindung zur Zivilisation herzustellen, machen die restlichen (Dyer, Harris, Nyman und Ceesay) ein erstes Paintball-Spiel. Doch ab da beginnen die Probleme, denn eine Einheit gut bewaffneter und bluthungriger sowjetischer Soldaten, die den Wegfall des eisernen Vorhangs nicht mitbekommen haben (oder nicht wahrhaben wollen), hat mit der Rüstungsfirma noch einige Rechnungen offen. Und so beginnt die Jagd.

    Seit ich erstmals über diesen Film laß (natürlich hier, wo sonst!), wollte ich ihn unbedingt sehen. Hat noch etwas gedauert, aber er lief erst kürzlich bei uns an und diese Chance konnte ich mir dann nicht entgehen lassen. Und ich sollte nicht enttäuscht werden. Der Film macht einfach richtig Spaß, aber mal so was von ! Er ist wirklich witzig und bietet tolle Einfälle und Szenen en masse. Mehrmals wird mit den genretypischen Elementen gespielt und immer wieder wird man überrascht. Einfach hamma ! Schön auch die Musikauswahl und dank meiner Lieblings-Abspann-Art kann der Streifen zusätzlich punkten.

    Benotung: 9/10

    Mitteilung an mich selbst: Eher scheißt ein Schaukelpferd, als dass ich mal nach Osteuropa reise… (und wenn, dann nicht mit dem Flugzeug !)

    PS: Danke Keyzer !
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  6. #26
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    Re: Dear Diary...

    24. Madagascar
    (Madagascar) USA 2005 R: Eric Darnell + Tom Mc Grath

    (Tatzeitpunkt: 17.12.2006)
    Stimmen; Original: Ben Stiller, Chris Rock, David Schwimmer, Jada Pinkett Smith, Sacha Baron Cohen, Cedric the entertainer, Andy Richter, Tom Mc Grath, Christopher Knights, Chris Miller, Conrad Vernon; dt.: Jan Josef Liefers, Rick Kavanian, Bastian Pastewka, Claudia Urbschat-Mingues, Stefan Gossler, Roland Hemmo, Gerald Schaale, Michael Beck, Smudo, Thomas D., Andreas Rieke



    Inhalt/Bewertung: Löwe Alex, Zebra Marty, Nilpferddame Gloria und Giraffe Melman sind verwöhnte Zootiere in New York. Alex ist der große Star mit entsprechenden Allüren, so verschenkt er zum Geburtstag seiner Kumpels schon mal gerne eigene Fanartikel. Gloria ist die Gute Seele und Melman ist ein Hypochonder aller erster Güte. Marty ist eher gelangweilt von dem scheinbar unbeschwerten Leben und träumt schon länger vom Leben in der Wildnis. Als er mitbekommt, dass eine durchorganisierte Pinguin-Viererbande (für mich die Stars des Films) einen Ausbruch plant, beschließt Marty seine Träume wahr zu machen und haut des Nachts heimlich ab. Als die anderen drei dies merken, fassen sie den Entschluss ihn zurückzuholen. Und so stolpern vier große Zootiere durch das nächtliche Manhattan. Marty zu Huf und die Anderen per Subway erreichen sie schließlich die Grand Central Station… (übrigens sehr schön und Originalgetreu gezeichnet), doch dort werden sie schnell von einer Polizei-Hundertschaft umzingelt und schließlich betäubt. In Kisten verpackt werden sie nach Kenia verschifft. Doch auch auf dem Schiff putschen die ebenfalls anwesenden Pinguine und über- nehmen im wahrsten Sinne des Wortes das Ruder, wodurch es bald heißt „Tier über Bord“, denn alle vier Kisten mit animalischem Inhalt fallen ins Meer und werden schließlich auf ein tropisches Eiland gespült, während die Pinguine die Antarktis ansteuern. Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten und der festen Überzeugung, sie müssten in San Diego sein, stoßen sie schließlich auf eine Horde Lemuren sowie anderer Halbaffen und Kleintiere, die ausgelassen unter Führung ihres Königs party feiern. Die Annäherung ist holprig aber letztlich erfolgreich. Und während Marty, Gloria und Melman sich ihres Lebens freuen, hadert Alex mit seinem Schicksal und versucht alles, um von der Insel wegzukommen. Diverse Schwierigkeiten sind dabei noch zu überstehen.

    Handwerklich sehr solider Animationsfilm mit einigen guten Gags, allein die aus den Trailern bekannte „I like to move it“-Szene ist einfach klasse. Zwei kleine Minuspunkte: Ein subjektiver: Von den Pinguinen hätte ich gerne mehr gesehen.
    Und ein objektiver: Man muss sich fragen, ob der Film besonders für die Kleinen bis Mittleren geeignet ist; da menschliche Skelette baumeln, die Verspeisung von Freunden als Thematik aufkommt und vom Klonen und von Inzucht die Rede ist.

    Benotung: 8/10 als Animationsfilm

    Passender Song: "Island in the sun" von Weezer

    See you later, crocodile !
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  7. #27
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    Re: Dear Diary...

    Nachdem es soooo lange keine Änderung mehr gab, wird´s mal wieder Zeit. Was passt da mehr als den Jahreswechsel zum Anlass zu nehmen. Ab sofort entledige ich mich des Teiles "Handlung" / "Inhalt" (aus innerbetrieblichen Gründen). Dies gilt auch nachträglich für noch im alten Jahr gesehene aber noch nicht niedergeschriebene Filme. Tja, so ist der Lauf der Welt... Veränderung und Bewegung sind angesagt; Kontinuität bleibt auf der Strecke. Doch dies soll die vorerst letzte Modifizierung sein. Großes Wikinger-Ehrenwort !
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  8. #28
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    Re: Dear Diary...

    25. Spanglish
    (Spanglish) USA 2004 R: James L. Brooks

    (g. a.: 27.12.2006)
    D: Adam Sandler, Paz Vega, Téa Leoni, Cloris Leachman, Shelbie Bruce, Sarah Steele, Ian Hyland, Cecilia Suárez, Brenda Canela, Thomas Haden Church



    Bewertung: Zunächst kann man den Eindruck gewinnen, dass es ein ´arme-Person-hilft-Reichen-aus-ihren-Problemen´-Film wird, was bei „Zoff in Beverly Hills“ noch funktioniert hat, hätte hier möglicherweise Probleme zu bestehen. Doch so kommt es dann nicht, es entwickelt sich eine Komödie mit einigen Lachern, rutscht dann ins Liebesfach und verliert schließlich den Boden, als es allzu dramatisch werden will. Das Ende ist eher ungewöhnlich aber immer noch passender als ein konventioneller Schluss. Alles in allem nett anzuschauen (besonders auch wegen Paz Vega) aber kein Meilenstein der Cineastik. Heimlicher Star des Films ist m. E. Shelbie Bruce.

    Benotung: 6/10
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  9. #29
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    Re: Dear Diary...

    26. Die Tiefseetaucher
    (The life aquatic with Steve Zissou) USA 2004 R: Wes Anderson

    (g. a.: 29.12.2006)
    D: Bill Murray, Owen Wilson, Anjelica Huston, Cate Blanchett, Willem Dafoe, Jeff Goldblum, Michael Gambon, Noah Taylor, Bud Cort, Seu Jorge, Robyn Cohen, Waris Ahluwalia, Niels Koizumi, Paweł Wdowczak, Seymour Cassel



    Bewertung: Wes Anderson zeigt eine bunte, skurrile, teilweise absurde Welt mit vielen erfundenen Tieren, Orten und Plätzen. Einerseits wirkt vieles brillant, ein Mikrokosmos wunderbarer Absurdität. Andererseits gelingt es mir nicht völlig, einen Zugang zu finden, manches wirkt zu aufgesetzt. Sehr schön sind einige Passagen so auch die Interview-Situation aus dem das Bild entstammt. Für mich die mit Abstand beste Szene. Wenn man die U-Boot-Szenerie gegen Ende betrachtet beschleicht einen das Gefühl, in einer verspäteten Jules-Verne-Verfilmung gelandet zu sein, sehen wir es als Hommage an, so gesehen sehr gelungen. Für Liebhaber von Skurrilem und Absurdem sicherlich mehr als ein Geheimtipp, aber eine ganz große Faszination, welche viele Zuseher offensichtlich erreicht, konnte er bei mir nicht verankern.

    Beispielhaft für das Ganze eines: der schwäbelnde Dafoe. Wenngleich ich den Film bisher „nur“ in der deutschen Fassung sah, und ich ihm somit mglw. Unrecht tue (obwohl der Name auch im Original auf einen Schwaben hindeutet, gleichwohl es sicherlich anders klang), jedenfalls ist dies Anfangs belustigend geht einem aber mit der Zeit gegen alle möglichen Zeiger (und dies, obwohl ich selbst Schwabe bin und diese Mundart dementsprechend mag). Und so ist eben der ganze Film: unkonventionell, einfallsreich, bisweilen komisch doch letztendlich auf negative Art too much !

    Benotung: 6,5/10

    Passender Song: "Underwater love" von Smoke City
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  10. #30
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    Re: Dear Diary...

    27. L. A. crash
    (Crash) USA 2004 R: Paul Haggis

    (g. a.: 29.12.2006)
    D: Don Cheadle, Jennifer Esposito, Matt Dillon, Ryan Phillippe, Thandie Newton, Ludacris, Sandra Bullock, Brendan Fraser, Karina Arroyave, Terrence Howard, Larenz Tate, Shaun Toub, Keith David, William Fichtner, Dato Bakhtadze, Tony Danza, Loretta Devine, Marina Sirtis, Ken Garito, Yomi Perry, Ashlyn Sánchez, Alexis Rhee, Art Chudabala, Nona Gaye, Bruce Kirby, Kathleen York, Sylva Kelegian



    Bewertung: Sehr beeindruckender und extrem nachdenklich machender Film. Er zeigt wirklich großes Kino und großes Drama. Vor dem Hintergrund schwelendem bis ausbrechendem Rassismus aller couleur im Los Angeles der heutigen Zeit, werden die kleinen Dramen des Alltags gezeigt, die sich mitunter in große Dramen ausweiten, teilweise dann, wenn man es gar nicht unbedingt erwartet. Dieser Film ist für mich in einem Atemzug mit „Short cuts“ oder „Magnolia“ zu nennen, ohne dass man zwischendurch Luft holen muss. Viel mehr möchte ich gar nicht dazu sagen, muss das Ganze noch abschließend sacken lassen. Nur noch drei Worte: anschauen anschauen anschauen !

    Benotung: 9/10
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