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Thema: Why so curious ?

  1. #11
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    Re: Dear Diary...

    10. Verdammt, die Zombies kommen
    (The return of the living dead)
    USA 1985 R: Dan O´Bannon
    (Tatzeitpunkt: 16.8.06)
    D: Clu Gulager, James Karen, Don Calfa, Thom Mathews, Beverly Randolph, John Philbin, Miguel A. Núñez jr., Jewel Shepard, Linnea Quigley, Brian Peck, Mark Venturini, Jonathan Terry



    Handlung: In einem Versandhaus für medizinische Artikel aller Art ist der erfahrene Angestellte Frank (Karen) dabei seinen neuen Schützling Freddy (Mathews) einzuarbeiten. Frank erzählt Freddy, dass sich im Keller des Gebäudes vom Militär fehlgeleitete Fässer mit Zombies befinden. Und um dies zu beweisen, gehen die beiden in den Keller und Frank zeigt Freddy diese. Durch eine ungeschickte Aktion entweicht aus dem Fass eine Chemikalie, die für die Verwandlung von Toten in Zombies verantwortlich ist und rafft die beiden erst mal dahin. Das Gas setzt sich zwischenzeitlich im ganzen Haus frei und erfüllt bei einer gelagerten Leiche ihren Zweck. Nach kurzer Zeit kommen die beiden wieder mehr oder weniger zur Besinnung und sehen sich plötzlich dem Auferstandenen gegenüber. Da sie nicht mehr weiter wissen, rufen sie ihren Chef Burt Wilson (Gulager) an. Zu dritt beschließen sie den Kampf mit dem Wesen aufzunehmen; sie können es auch außer Gefecht setzen, aber die Einzelteile wehren sich nach wie vor. Also muss eine endgültige Lösung her, und so beschließen sie den befreundeten Leichenbestatter Ernie Kaltenbrunner (Calfa) um Hilfe zu bitten, die Teile in seinem Krematorium zu verbrennen. Dies gelingt auch, und alles scheint sich zum Guten zu wenden, doch Frank und Freddy fühlen sich immer schlechter; und gleichzeitig beginnt es dummerweise genau dann zu regnen, als die Asche der Zombieteile durch den Kamin geht, was dazu führt, dass die mit der Chemikalie durchdrängte Asche sich mit dem Regen vermischt und sich im benachbarten Friedhof verteilt. Dort befindet sich eine Gruppe Punks (u. a. Randolph, Philbin, Núñez jr., Shepard), die eigentlich Freddy abholen wollten und sich bis zu dessen Arbeitsschluss die Zeit etwas vertreiben. Die Chemikalie zeigt natürlich ihre Wirkung, und die Zombie-Parade kann beginnen. Und wieder stellt sich die alte Frage der Menschheit ´Wie kann man jemanden umbringen, der schon tot ist?´.

    Bewertung: Wie es der deutsche Titel schon andeutet, nähert sich dieser Film der Thematik der Untoten eher von der humoristischen Seite. Wobei, so richtige Lacher gibt es nicht, meistens ist es unfreiwillige Komik, die einen schmunzeln lässt. Die Effekte selbst sind auch nicht der Rede wert, da richtiges gruseln nicht aufkommen will. Außerdem gibt es einige Ungereimtheiten: Menschen, Leichen und Zombies, welche sich in einem bestimmten Raum aufhalten müssten, tauchen plötzlich nicht mehr auf. Erwähnenswert sind der schrullige Leichenbestatter Ernie, der mit Pfeife und Marschmusik seine Arbeit tut; und ein mutiger Selbstmord eines fast-Untoten.

    Motto: „Brains!!!“

    Benotung: insgesamt + als Horror-Film 3/10
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  2. #12
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    Re: Dear Diary...

    11. Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik II USA 2006 R: Gore Verbinski
    (Pirates of the Caribbean: Dead men´s chest)
    (Tatzeitpunkt: 19.8.06)
    D: Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley, Bill Nighy, Jack Davenport, Kevin Mc Nally, Jonathan Pryce, Lee Arenberg, Mackenzie Crook, Tom Hollander, Stellan Skarsgård, Naomie Harris, David Schofield, Martin Klebba



    Handlung: Alles könnte so schön sein, Will Turner (Bloom) und Elizabeth Swann (Knightley) wollen heiraten, doch der machthungrige Lord Cutler Beckett (Hollander) hat was dagegen, er lässt beide verhaften und droht mit der Todesstrafe, weil sie dem Piraten Jack Sparrow (Depp) zur Flucht verhalfen. Doch dies ist nur ein Vorwand um Will erpressen zu können. Lord Beckett ist mittlerweile hochrangiger Vertreter der East India Trading Company, und um hier weitere Erfolge einzufahren benötigt er den geheimnisvollen Kompass von Jack Sparrow. Will soll ihm diesen bringen, dann würde Lord Beckett ihn und seine Lizzy begnadigen; Will stimmt dem notgedrungen zu. Gleichzeitig versucht Sparrow an einen Schlüssel für eine Truhe zu kommen. Darin befindet sich das Herz von Davy Jones (Nighy), dieses muss Sparrow an sich bringen, um seine Jones´ versprochene Seele freizubekommen. Will ist mittlerweile bei Sparrow und seiner Crew (u. a. Mc Nally, Klebba) angekommen; und wird von Sparrow dazu genötigt auf die „Flying Dutchman“ zu gehen, das Schiff von Davy Jones und seiner furchteinflößenden Mannschaft. Dieser verpflichtet Will sogleich Mitglied seiner Crew zu werden. Damit steht er in guter familiärer Tradition, denn auch sein Vater Bill Turner (Skarsgård) ist ein Knecht auf Jones´ Schiff, und unverhofft treffen sich die beiden.
    Elizabeth kann zwischenzeitlich mit Hilfe ihres Vaters (Pryce) fliehen und geht als blinder Passagier an Bord eines Schiffes. Dort bringt sie die Crew mit Hilfe eines Tricks dazu den Hafen von Tortuga anzusteuern, um ihrerseits nach Jack Sparrow zu suchen. Lange dauert es nicht, bis die beiden sich treffen, den Sparrow versucht mittlerweile eine mit Jones ausgehandelten Deal zu erfüllen, wenn er es schafft binnen kurzer Zeit ihm 100 Seelen zu liefern (wobei Will Turner dabei angerechnet wird), würde er Sparrows´ Seele freigeben. Auch der schon bekannte ehem. Kapitän James Norrington (Davenport) heuert auf diese Weise auf der „Black pearl“ an. Und so starten Sparrow, Elizabeth, Norrington, Gibbs und Co. Davy Jones zu überlisten; gleichzeitig versucht Will selbiges um an den Schlüssel für die Truhe mit dem Herzen zu gelangen, was zu einem mittelprächtigen Showdown führt.

    Nicht zu vergessen auch die Zwischenepisode zu Beginn, als Sparrow nämlich von Bill Turner erfährt, dass Jones hinter ihm her ist, versteckt er sich auf einer abgelegenen Insel. Doch dort hausen Kannibalen, welche ihn zwar als Gottheit anbeten, ihn jedoch aus seiner menschlichen Hülle "befreien" wollen und zu diesem Zwecke ein Feuerchen machen. An dieser Stelle treten auch die beiden ehemaligen Barbossa-Crewmitglieder Pintel (Arenberg) und Ragetti (Crook) der Mannschaft und damit der Handlung bei. Oder auch die Abstecher zur Voodoo-Priesterin Tia Dalma (Harris). Oder auch der Einsatz von Jones´ Geheimwaffe, dem Kraken ! Einem riesen Kraken-Seeungeheuer, dass gerne mal ein gesamtes Schiff samt Besatzung in die Tiefe zieht.

    Bewertung: Aufgrund der vielen Vorschusslorbeeren und Lobeshymnen anderer war ich ja schon recht skeptisch. Doch beim Klabautermann, ich kann trotz intensiver Suche keine großen Schwächen ausmachen. Der Film bietet Abenteuer, Spannung, Unterhaltung, etwas grusel, sehr gute Effekte (bis auf eine Ausnahme), interessante neue und altbekannte Charaktere, solide Leistungen der Darsteller, sehr viel Humor und einfallsreiche Situationen (ich sag nur Schaschlik-Spieß). Sprich, alles, was man sich von einem Kinobesuch erwartet. Erfreulicherweise hat er so gut wie keine Längen, und die zwei Schmachtschnulzwirliebenuns-Szenen sind schnell überstanden. Johnny Depp spielt den arroganten aber doch tief im Herzen guten Piraten in latent tuntiger Weise wieder einfach brillant. Sehr (positiv) auffällig auch Kevin Mc Nally als Sparrows 1. Mann Gibbs und auch Billy Nighys Darstellung des Davy Jones überzeugt. Kurzum eine würdige Fortsetzung und die Vorfreude auf den Dritten ist sehr groß.

    Klar soweit !?

    Benotung: insg. 8/10 als Abenteuer-Film: 9/10

    Passender Song: "Baccardi feeling" von Kate Yanai
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  3. #13
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    Re: Dear Diary...

    12. Superman returns
    (Superman returns) USA 2006 R: Bryan Singer
    (Tatzeitpunkt: 26.08.06)
    D: Brandon Routh, Kevin Spacey, Kate Bosworth, Parker Posey, Frank Langella, James Marsden, Sam Huntington, Eva Marie Saint, Tristan Lake Leabu, Kal Penn, David Fabrizio, Ian Roberts, Vincent Stone



    Handlung: Superman (Routh) ist zurück ! Nachdem er fünf Jahre verschwunden war, auf der (erfolglosen) Suche nach Überresten seines Heimatplanetens, kehrt er auf unsere Welt zurück. Einiges hat sich verändert, seine große Liebe Lois Lane (Bosworth) ist mit Richard White (Marsden) verlobt und hat bereits Nachwuchs in Form des zerbrechlich wirkenden Jason (Leabu). Nun fängt Superman als sein alter Ego Clark Kent also wieder beim Daily Planet als Reporter an. Hier hat sich nicht viel verändert, Chef Perry White (Langella) ist immer noch nach den großen Schlagzeilen aus und Kollege Jimmy Olsen (Huntington) erklärt Clark was Sache ist. Supermans erste Großtat lässt nicht lange auf sich warten. Beim für die Presse arrangierten Schauflugs eines Shuttles, das von einem Jumbo aus starten soll, geht natürlich einiges schief und so zieht das Shuttle dass mit Reportern (u. a. Lois Lane) besetzte Flugzeug gen Stratosphäre...
    Auslöser für die Ursache dieses Unglücks war Supermans Erzfeind Lex Luthor (Spacey), allerdings unbeabsichtigt. Dieser ist mittlerweile im Besitz der Kristalle von Supermans´ Heimatplaneten und plant damit den großen Coup. Er will mit Hilfe dieser Kristalle seinen eigenen Kontinent entstehen lassen, dessen Schöpfung als Nebenprodukt die Überschwemmung des Großteils Nordamerikas und anderer Gebiete zur Folge hätte. Was für Lex Luthor allerdings kein Hinderungsgrund ist, wobei an Luthors´ Helfershelferin Kitty (Posey) nun schon erste Zweifel nagen. An eine Intervention dieses Plans durch Superman hat Lex Luthor natürlich auch gedacht, und so sorgt er dafür, dass das Gestein des entstehenden Kontinents mit Kryptonit durchsetzt ist. Nachdem Lois Lane allzu neugierig ist, und einfach nicht auf das hört, was ihr gesagt wird, kommt sie zusammen mit dem kleinen Jason in die Bredouille; was der Beginn eines längeren Showdowns ist.

    Bewertung: Nachdem der Film schon recht lang war, wenigstens die Bewertung in der Kurzfassung:
    Story: Mittelprächtig ! ; Effekte: Sehr klasse ! ; Schauspieler: Teils teils: Spacey gewohnt solide, Routh verdankt die Rolle hauptsächlich seiner frappierenden Ähnlichkeit zum jungen Christopher Reeve, Bosworth wirkt fehlbesetzt, Marsden + Langella sind okay ohne zu brillieren, Posey spielt sehr gut ! ; Sonstiges: nun, bei der Szene mit dem auseinandergenommenen Flugzeug gibt´s kräftig Punktabzug: es wird durchgeschüttelt- und gerüttelt und überhaupt... aber die Insassen sind unverletzt. Und es landet (bzw. wird gelandet) in diesem großen Land USA ausgerechnet in Metropolis mitten auf einem Baseballfeld (!) Punktlandung ! Klar ! Aber es gibt auch sehr einfallsreiche, witzige Szenen. Für die im Aufzug gibt´s wieder Pluspunkte; oder das Klavier-Duett mit Jason und einem von Luthor´s Schergen. All das gewinnt auch durch die gute Kameraführung und Bildästhetik. Festzuhalten ist noch, dass die Story an sich nicht viel neues bietet, ob dies nun positiv oder negativ ist muss jeder selbst entscheiden, ich bin mir da noch nicht ganz im Klaren, was ich davon halten soll. Missfallen hat mir noch der Schluss, der zieht sich wie warmer Käse.

    Benotung: insgesamt: 6,5/10 als Action-Blockbuster-Movie-Movie: 8/10

    ich Frage mich... hätte Superman in seiner ´Sonnenkraft-Auftank-Szene´ nicht lieber eine (SoFi)-Schutzbrille tragen sollen, oder ist seine Netzhaut sogar stärker als die Sonne !?
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  4. #14
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    Re: Dear Diary...

    13. The hills have eyes - Hügel der blutigen Augen
    (The hills have eyes) USA 2006 R: Alexandre Aja
    (Tatzeitpunkt: 27.08.06)
    D: Ted Levine, Kathleen Quinlan, Aaron Stanford, Vinessa Shaw, Emilie de Ravin, Dan Byrd, Robert Joy, Billy Drago, Michael Bailey Smith, Ezra Buzzington, Tom Bower, Laura Ortíz



    Handlung: Zur Feier ihres 25. Hochzeitstages reisen Bob + Ethel Carter (Levine + Quinlan) zusammen mit Tochter Lynne (Shaw) samt Baby und Ehemann Doug (Stanford), der jüngeren Tochter Brenda (de Ravin) sowie Sohn Bobby (Byrd) und den Schäferhunden Beauty + Beast mit Jeep und Trailer durch die USA. Im Niemandsland von New Mexico machen sie die unliebsame Bekanntschaft der Einwohner. Diese schaffen es beim Jeep die Vorderreifen platzen zu lassen, was wiederum zu einem Crash führt, der den Wagen komplett zur Fahruntüchtigkeit bringt. Den ersten Schrecken verdaut machen sich Bob und Doug in entgegengesetzte Marschrichtung, um Hilfe zu holen, während der Rest der Familie versucht, das Beste aus der Situation herauszuholen. Familienoberhaupt Bob wird auch prompt überwältigt und mitgeschleift. Beauty ist dann das erste Todesopfer. Weitere gibt es, als zwei der durch Atombombenversuche degenerierten Einwohner den Trailer entern und vergewaltigen und morden. Diese können dann erst mal vertrieben werden, doch sie entführen Doug´s und Lynne´s Baby, was sich Doug natürlich zurückholen will. Also wagt er zusammen mit dem Beast und einem Baseballschläger ausgestattet den Gang in die Höhle der Löwen und findet schließlich eine ausgestorben wirkende Stadt, bzw. deren Überreste. Doch einige der Bewohner sind höchstlebendig und so kommt es zu aufregenden Kämpfen. Mittlerweile versucht der verbliebene Rest der Familie Carter sich gegen mögliche weitere Angriffe zu präparieren.

    Bewertung: Holy shit ! Heftig ! Wer Aja´s „Haute tension“ kennt, weiß ja, was ihn erwartet. Doch es wird noch getoppt, was natürlich auch daran liegt, dass insgesamt mehr Personen zur Verfügung stehen. Getoppt was die Heftigkeit der Tötungen anbelangt. Was bei anderen Horrorfilmen der letzten Jahre nur angedeutet wird, wird hier schön ausgetreten. Auch die Spannung, die dichte Atmosphäre, die perfekte Landschaft alles das ist von den Machern sehr gut gewählt und umgesetzt. Doch es ist kein platter Splatter allein, nein, das Zehren an den Nerven kommt von allen Seiten. Ohne Rücksicht auf Spezies, Geschlecht oder Alter wird die gesamte Ausflugsgesellschaft in Mitleidenschaft gezogen, und wer nicht gleich umgebracht wird, muss sich mit dem Gesehenen und Erlebten auseinandersetzen. Aus einem behüteten Leben wird die Familie Carter ganz schnell in ungekannte Abgründe gezogen, die physisch und vor allem psychisch ihre Spuren hinterlassen.
    Auch die ein oder andere (kurze) Schmunzelszene ist dabei, meistens eher unfreiwillig, aber der Zuschauer greift nach jedem noch so klein wirkendem Strohhalm, um mal kurz durchatmen zu können. Denn das „Schöne“ an diesem Streifen ist auch, dass man recht schnell merkt, dass es hier keine Grenzen gibt, alles ist möglich, jederzeit können Werkzeuge und Waffen ihr blutiges Werk tun. Doch irgendwie, spätestens wenn Doug die Stadt betritt... verliert der Film etwas von seiner vorher so perfekt aufgebauten Atmosphäre. Gut möglich, dass 8 von 10 Leuten dies anders sehen... aber ich bekam diesen Eindruck und somit kann ich keine Höchstwertungen geben.

    Der Film hat ob seiner Vorgeschichte, dass nämlich die Zündung von Atombomben zu Testzwecken in den 50er Jahren die Kreaturen „geschaffen“ hat, was im Vorspann und im Verlauf des Filmes auch dargelegt wird, sogar eine politische und sozialkritische Komponente. Hierzu könnte man auch die schwelenden Differenzen zwischen Familienoberhaupt und Ex-Cop Bob Carter (der wohl eher ein Bush-Wähler ist) und dessen eher liberal und demokratisch eingestellten und damit unliebsamen Schwiegersohn Doug zählen, allerdings wird diese Seite nur kurz angedeutet.

    Zu erwähnen ist ebenfalls noch, dass es ein Remake des gleichnamigen Wes Craven-Werk ist, der zu diesem Projekt auch seinen Segen gab und als Produzent mit beteiligt war.

    Aus rein subjektiver Sicht finde ich besonders ein Ableben weniger schön: ´Don´t kill Stottlemeyer !!!´

    Benotung: insgesamt: 7/10 als Horror: 9/10

    ich Frage mich... was wäre wohl passiert, wenn Aja noch Gaspar Noé als Kompagnon gehabt hätte... !? ...und was wurde eigentlich aus dem zweiten Papageien... ?
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  5. #15
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    Re: Dear Diary...

    14. Big fish - Der Zauber der ein Leben zur Legende macht
    (Big fish)
    USA 2003 R: Tim Burton
    (Tatzeitpunkt: 27.08.06)
    D: Albert Finney, Ewan Mc Gregor, Billy Crudup, Jessica Lange, Helena Bonham Carter, Danny de Vito, Marion Cotillard, Alison Lohman, Steve Buscemi, Missi Pyle, Matthew Mc Grory, Robert Guillaume, David Denman



    Handlung: Edward Bloom (Finney) hat schon früh begonnen seinem Sohn Will Geschichten zu erzählen. Geschichten über sein außergewöhnliches Leben. Was Will als Kind gerne und mit Begeisterung hörte, will er als Erwachsener (Crudup) nicht mehr glauben und hadert mit seinem Vater, dass dieser immer noch an diesen Geschichten festhält. Zum Bruch zwischen den Beiden kommt es zunächst, als Will die Französin Josephine (Cotillard) heiratet und sein Vater die Hochzeitsfeierlichkeiten erneut als Bühne für seine fantastischen Erzählungen missbraucht. Drei Jahre später, als es mit Edward Bloom zu Ende geht, kommen sie wieder zusammen, und auch Josephine lernt ihren Schwiegervater nun richtig kennen. Eingebettet in dieses Grundgerüst sind Edward Blooms´ Geschichten, die als Rückblenden von seinem Aufwachsen (in jungen Jahren Mc Gregor) und dem Drang Abenteuer zu erleben berichten. Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen und Begebenheiten schließen sich an.

    Auf die Einzelnen Geschichten möchte ich gar nicht detailliert eingehen, man muss es selbst gesehen haben, sonst wird einem der Zauber genommen. Es geht um einen Riesen, der seine Bestimmung sucht; einen geschäftstüchtigen Zirkusdirektor mit einem dunklen Geheimnis; eine Stadt die fast zu schön ist; und und und !

    Bewertung: Grandios ! Der Film ist geschmückt mit tollen, einfallsreichen Ideen, weitab jeglichem Normalen. Herrliche Bilder, witzige Episoden, tolle Musik. Ein genialer Albert Finney; gut auch Mc Gregor, der furchtlos und dauergrinsend ist (als hätte er die guten Drogen aus ´Trainspotting´ intus); Jessica Lange hat trotz ihres gehobenen Alters eine sinnliche Ausstrahlung, ohne dass einen diese erdrückt; gefreut hatte ich mich auch auf Marion Cottilard, leider kommt sie sowohl zeitlich als auch bühnenpräsenzmäßig zu kurz, doch für sie gilt das Selbe wie auch für Buscemi, von dem man schon besseres gesehen hat. Aber beide sind nicht die Hauptprotagonisten des Films, die gesamte Ausschöpfung Buscemi´s Könnens oder die übermäßige Ausbreitung Cotillard´s Anmut würden dem Film eher Schaden als Nützen. Als Zuseher ist man lange hin- und hergerissen; soll man die abenteuerlichen Erzählungen Edward Blooms´ Glauben oder nicht. Am Ende tendierte ich zu folgendem: Man möchte es sehr gerne glauben, allerdings spielt es keine Rolle, ob es stimmt oder nicht, es ist einfach nur schön. Markant besonders die Szene im Zirkus, als Edward Bloom seine spätere Ehefrau Sandra Templeton kennen lernt und im wahrsten Sinne des Wortes die Zeit stehen bleibt. Diese Szene ist einfach nur schön, voll Romantik und prächtigen Bildern; nur um kurz danach in einen skurrilen aber passenden (Szenen)Schluss zu münden. Auch die Wendung zum Schluss ist ein mehr als würdiges Ende.

    Es geht aber auch um Mut, Furchtlosigkeit, Offenheit gegenüber Neuem und Fremdem, den (pazifistischen) Kampf um die Liebe, das Verfolgen von Idealen.

    Klar, man muss sich auf die Sparte „Fantasy“ / „Märchen“ einlassen, aber dafür wird man dann auch reichlich belohnt. Open your mind !

    Danke Tim Burton !

    Benotung: insgesamt 9/10 als modernes Märchen: 10/10

    Passender Song: "Dreams are my reality" von Richard Sanderson

    Kleine Lebenshilfe Teil 68: Politische Kritik an einem totalitären System ist auch in Form der Bauchrednerei in Nordkorea nicht gerne gesehen !
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  6. #16
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    Re: Dear Diary...

    15. Collateral
    (Collateral)
    USA 2004 R: Michael Mann
    (Tatzeitpunkt: 31.08.06)
    D: Tom Cruise, Jamie Foxx, Jada Pinkett Smith, Mark Ruffalo, Peter Berg, Bruce Mc Gill, Javier Bardem, Barry Shabaka Henley, Irma P. Hall, Bodhi Elfman, Debi Mazar, Emilio Rivera, Jason Statham



    Handlung: Max (Foxx) ist seit vielen Jahren Taxifahrer in LA, der von einem eigenen Limousinen-Service und einer Insel träumt. Eines Abends steigt ein Mann bei ihm ein, Vincent (Cruise) und bietet ihm 600,-- $ an, wenn er ihn zu mehreren Zielen bringt, um Geschäftstermine wahr zu nehmen. Schon beim Ersten stellt sich heraus, dass Vincent ein Auftragskiller ist, der für einen Hintermann insgesamt fünf Leute töten soll. Max versucht nun dies zu verhindern, wobei ihm Anfangs die Möglichkeiten fehlen und erste Fluchtversuche übel enden. Mittlerweile verdächtigt die Polizei Max als Täter, nur der Cop Fanning (Ruffalo) glaubt, dass mehr dahinter steckt. Eine weitere Wendung bekommt das Ganze, als es Max gelingt Vincent´s Unterlagen zu zerstören, daraufhin zwingt Vincent ihn sich die Daten über die beiden letzten Opfer direkt beim Auftraggeber Félix (Bardem) zu holen. Als dann ein weiteres Opfer liquidiert wurde, kommt es zu einem weiteren Rededuell der beiden während der Fahrt, und Max trifft einen folgenreichen Entschluss...

    Bewertung: Fangen wir mal mit dem Negativen an... es gibt mir persönlich zu viele Zufälle. Dass Vincent fast ein anderes Taxi genommen hätte... okay; das erste Opfer fällt genau auf das Taxi; Fanning und die Beiden treffen sich im Aufzug; dem Leichenbeschauer fällt an den Toten der entscheidende Hinweis auf (ja okay, ist sein Job...); genau dann, wenn sie bei Félix sind, ist Fanning bei dem Überwachungsteam und sieht das Taxi; Annie, die Max kurze Zeit vorher kennen lernt, ist natürlich ein Opfer; Vincent endet so, wie er es am Anfang erzählte... okay, wenn man genau ist, findet man derlei bei vielen Filmen und das wahre Leben ist oft eine Verkettung von Zufällen, die man nur glaubt, wenn man´s selbst erlebt... dennoch, für mich persönlich too much.
    Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Film ansonsten absolut stark ist. Eine interessante Geschichte der zwei gegensätzlichen Männer, spannend und aufregend erzählt. Beide Akteure spielen sehr intensiv und mitreißend. Dazu tolle Bilder und ein starker Soundtrack. Auf jeden Fall empfehlenswert.

    Benotung: insgesamt: 8/10 als Thriller: 9/10

    Zitat: „Du hast ihn umgebracht!“; „Nein, ich habe ihn erschossen, die Kugeln und der Fall haben ihn umgebracht.“ [erinnert mich an den Song von The Caesars „It´s not the fall that hurts - it´s when you hit the ground!“]

    Ich frage mich... was wird wohl der Typ seinen Freunden erzählen, dem Max sein Handy klaut „Hey Leute, ein Schwarzer hat mir das Handy geklaut...“ „typisch...“ jaja... so kommt also der schlechte Ruf zustande, böser Vincent !

    BTW: Der Typ, der Vincent die Brieftasche klaut... ich hätte schwören können, dass es Brad Pitt war, aber im imdb wird nichts angezeigt... jemand dazu eine Meinung !?
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  7. #17
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    Re: Dear Diary...

    16. Ken Park
    (Ken Park)
    USA/NED/FRA 2002 R: Larry Clark + Edward Lachman
    (Tatzeitpunkt: 8.9.2006)
    D: James Bullard, Stephen Jasso, James Ransone, Tiffany Limos, Maeve Quinlan, Wade Williams, Amanda Plummer, Julio Oscár Mechoso, Patricia Place, Harrison Young, Eddie Daniels, Zara Mc Dowell, Seth Gray, Adam Chubbuck, Mike Apaletegui, Shanie Calahan, Bill Fagerbakke, Richard Riehle



    Handlung: Erzählt werden die Geschichten von vier befreundeten Teenagern, die in einer kalifornischen Kleinstadt leben, zusammen mit ihren Problemen mit Elternhaus und/oder Umfeld. Zunächst wäre da Shawn (Bullard) der mit Rhonda (Quinlan), der Mutter seiner Freundin Hannah (Calahan), Sex hat, während Zoe (Mc Dowell), die kleine Tochter, sich selbst überlassen im TV Bikini-Models zusieht.
    Dann Claude (Jasso), der immer wieder mit seinem Vater (Williams) aneinander gerät, besonders wenn dieser betrunken ist. Zu seiner hochschwangeren Mutter (Plummer) hat er zwar ein gutes Verhältnis, aber sie kann es auch nicht schaffen, die Spannungen zwischen den Beiden zu lösen.
    Dann Tate (Ransone) er lebt bei seinen Großeltern (Place + Young), die ihn wie ein kleines Kind behandeln. Er wiederum neigt zu morbiden Hobbies, und Wutausbrüchen selbst bei simplen Scrabble-Spielen und pflegt unkonventionelle Arten der Selbstbefriedigung; bis er eines Tages entdeckt, dass ein Messer nicht nur zum Kuchenschneiden da ist.
    Schließlich Peaches (Limos), den Tod ihrer Mutter kann ihr Vater (Mechoso) nicht verarbeiten und kompensiert seine Trauer durch extreme Gottesfürchtigkeit und versteckt sich hinter seiner Religion. Allem Anschein nach will er Peaches zu einem Engel erziehen, der sie im ersten Moment auch zu sein scheint. Doch dem ist nicht so, sie pflegt bereits intensive Kontakte zum anderen Geschlecht. Als sie bei Fesselspielen mit Curtis (Apaletegui) von ihrem Vater erwischt wird, rastet dieser aus.
    Eingebettet ist das Ganze vom Namensgeber des Filmes, Ken Park (Chubbuck), ein weiterer Bekannter der vier, welcher sich bereits zum Auftakt des Filmes in einem Skaterpark erschießt.
    Der Film endet mit einer Menage-a-Trois zwischen Shawn, Peaches und Claude.

    Bewertung: Der Film löste ja einige kontroverse Diskussionen aus, er zeigt Sexualität (unter Jugendlichen) und teilweise Gewalt in einer recht ungewöhnlichen Art und Weise. Diese Art der Darstellung finde ich gar nicht verwerflich. Kann man machen, der Film ist wenigstens ehrlich, was dieses anbelangt. Mein Problem ist nur, dass mich die Schicksale der Protagonisten, trotz dem sie kein einfaches Leben haben, nicht wirklich tief berührt, einzig das Schicksal von Claude ging mir nennenswert Nahe. Dies kann man dem Film vorwerfen, vielleicht liegt es aber auch an mir; obwohl, dies würde ja bedeuten, dass ich ein herzloser Fieskerl bin... also doch der Film schuld ! Naja, wie auch immer; am Spiel der Darsteller kann es nicht gelegen haben; wie auch schon bei „Kids“ werden die Jugendlichen von (allerdings älteren) Laiendarstellern gespielt, dies ist sicherlich wieder eine gute Wahl. Gezeigt wird auch ein nur kleiner Ausschnitt aus dem Alltag der Figuren; mir persönlich bleiben einfach zu viele Fragen offen, was allerdings ein recht subjektives Argument ist.

    Benotung: insgesamt 5/10 als Drama 6/10

    Ich frage mich... gibt es das Wort ´Sipi´ denn nun oder nicht ?
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  8. #18
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    Re: Dear Diary...

    17. Oldboy
    (Oldeuboi)
    ROK 2003 R: Chan Wook Park
    (Tatzeitpunkt: 1.10.06)
    D: Min Sik Choi, Ji Tae Yu, Hye Jeong Kang, Dae Han Ji, Sal Su Oh, Byeong Ok Kim, Seung Shin Lee, Jin Seo Yun, Dae Yeon Lee, Kwang Rok Oh



    Handlung: Eines Abends wird der Familienvater Dae Su Oh (Choi) gekidnappt. Er erwacht in einem kleinen Raum, ohne zu wissen wer ihn entführt hat, noch weshalb oder für wie lange. So verbringt er viele Jahre dort. Er vertreibt sich die Zeit mit Fernsehen, wobei er u. a. erfährt, dass seine Entführer seine Frau ermordet haben und Beweise manipuliert haben, die ihn als Täter darstellen; er beginnt ein ausführliches Tagebuch zu schreiben, auch über seine Vergangenheit; und beginnt seine Fäuste abzuhärten in dem er sie unaufhörlich gegen die Wand schlägt. So vergehen annähernd unglaubliche 15 Jahre, bis er eines Tages freigelassen wird. Und der schon während der Gefangenschaft gefasste Gedanke, sich eines Tages fürchterlich zu rächen, bestimmt nun sein Tun und Handeln.
    Er erhält einen schicken Anzug, viel Bargeld, ein Handy sowie seine Tagebücher mit auf den Weg. Dae Su kehrt in eine Sushi-Bar ein, in der er die junge Bedienung Mi Do (Kang) kennen lernt. Schon nach kurzer Zeit meldet sich ein Mann über das Handy, der vorgibt, für seine Entführung verantwortlich zu sein. Dieser erklärt ihm, dass die Entführung eine Bestrafung für eine frühere Tat von Dae Su gewesen ist und fordert ihn auf, sowohl den genauen Grund herauszufinden wie auch hinter die Identität des Entführers zu kommen. Sollte ihm dies gelingen, wird dieser Selbstmord begehen, falls nicht wird jemand sterben, der Dae Su nahe steht. Mi Do hat Dae Su mittlerweile bei sich aufgenommen und zwischen den beiden entwickelt sich zunächst eine zarte Zuneigung, die sich zur Liebe steigert. Mi Do hilft ihm auch bei der Erfüllung seines „Auftrages“. Nach kurzer Zeit kommt er zunächst dahinter, wer die Entführung ausgeführt hat. Dae Su verschafft sich zutritt zu diesem Komplex, in dem viele weitere Menschen im Auftrag gefangen gehalten werden, foltert den Verantwortlichen und erhält dadurch zumindest einige Informationen, welche ihm weiterhelfen. Schließlich gelingt es Dae Su den Gesuchten ausfindig zu machen, er heißt Woo Jin (Yu). Doch nach wie vor stellt sich die Frage nach dem Grund. Mit Hilfe eines alten Schulfreundes kommt er schließlich dahinter, dass die Ursache in lang vergangener Zeit liegt. Als Dae Su Woo Jin damit konfrontiert kommt erst die ganze Wahrheit ans Licht und für Dae Su hat Woo Jin noch eine viel erschreckendere Tatsache zu bieten.

    Bewertung: Nach langer Zeit mal wieder einen neuen Film gesehen. Dann gleich so was. Der Film ist der zweite Teil der losen Rache-Trilogie des Regisseurs Chan Wook Park. Soweit die Fakten, nun zu meiner Meinung... nun, wenn dass so einfach wäre... kann mir gar keinen endgültigen und eindeutigen Reim drauf machen. Sehr positiv zu bemerken sind die sehr schönen Bilder, die Kamerafahrten und die sehr passende Musik. Die Leistung der Darsteller ist auch sehr gut, besonders die von Min Sik Choi. Wie sehr ein Schauspieler sein eigenes Ich verdrängen kann um ganz in seiner Figur aufzugehen; sich selbst zu Gunsten seiner Rolle derart zurückstellt und einiges von sich preis gibt, ist schon erstaunlich und ringt Respekt ab. Insbesondere wenn man an die Szene denkt, als er einen lebenden Kalmar verspeist, was noch durch die Tatsache verstärkt wird, dass er eigentlich Vegetarier ist. Auch die intensive Darstellung der Charaktere, ihr Handeln dass größtenteils von Rachetrieben gelenkt wird, ist annähernd beispiellos und kann durchweg als gelungen betrachtet werden. Aber ! Ja ein Aber steht da... doch es steht allein, ich kann den Satz mit ´Aber´ nicht fortführen, nicht begründen. Doch es steht da. Irgendwas hält mich davon ab, dieses Werk als Vollkommen und Genial zu preisen. Waren meine Erwartungen zu hoch und ich musste fast zwangsläufig enttäuscht werden; war die „Untat“ von Dae Su zu gering um eine solch harte Strafe nachzuvollziehen, oder ist gerade dass wiederum etwas, was Dae Su´s Qualen noch schmerzhafter für den Zuschauer macht. Das Ende mit all seinen Wahrheiten ist natürlich großartig, in allen Facetten. Aber... hätte man einige Dinge nicht noch ausführlicher und intensiver austreten können... gibt es teilweise nicht zu unpassend scheinende Szenensprünge... all diese Gedanken folgen diesem obskuren ´Aber´ durch meine Gehirnwindungen, auf der Suche nach Erlösung...

    Benotung: insgesamt: 7/10 als Thriller: 7/10

    Ich frage mich.... wie geht den nun der Witz mit dem Mann und seinem Sohn in der Sauna ?

    Edit: Ach ja, zwei schöne Sätze noch:

    "Ob ein Sandkorn oder ein Stein - im Wasser gehen sie beide unter!"
    "Lache, und die ganze Welt lacht mit dir - weine, und du weinst allein!"
    The bad news is, we did an X-ray, and your body is full of a spooky skeleton man.

    Last watched movies [letzte Änderung: 22. September 2017]

  9. #19
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    Re: Dear Diary...

    18. Requiem for a dream
    (Requiem for a dream)
    USA 2000 R: Darren Aronofsky
    (Tatzeitpunkt: 3.10.2006)
    D: Ellen Burstyn, Jared Leto, Jennifer Connelly, Marlon Wayans, Christopher Mc Donald, Louise Lasser, Marcia Jean Kurtz, Janet Sarno, Suzanne Shepherd, Joanne Gordon, Charlotte Aronofsky, Keith David, Mark Margolis



    Handlung: Sara Goldfarb (Burstyn) lebt zusammen mit anderen älteren Damen in einem Haus in Brooklyn, NY. Ihr Lebensinhalt besteht hauptsächlich aus dem anschauen einer TV-Sendung. Zu ihrem Sohn Harry (Leto) hat sie ein leicht angespanntes Verhältnis, allerdings spricht keiner der beiden es wirklich aus, oberflächlich scheint alles in Ordnung zu sein, doch wie es wirklich steht, zeigt schon die Anfangsszene. Um seine Drogensucht zu finanzieren nimmt Harry immer wieder den Fernseher seiner Mutter und bringt ihn zum Pfandleiher, um dafür einige Dollar zu haben, welche er unmittelbar in Rauschmittel steckt. Da seine Mutter den Fernseher regelmäßig wieder auslöst, funktioniert dieser Kreislauf immer wieder.
    Harry und sein Freund Tyrone (Wayans) planen nun sich Stoff zu beschaffen, diesen zu strecken und somit gewinnbringend zu verkaufen. Dieses Geld wollen sie dann für eine weitere Aktion dieser Art einsetzen um dann soviel Geld zu haben, um künftig problemlos an Stoff kommen zu können. Gleichzeitig erlebt Harry mit seiner Freundin Marion (Connelly) eine schöne Zeit, jedenfalls so lange genug Stoff da ist.
    Eines Tages erhält Sara einen Anruf, sie sei vorgeschlagen, an der (von ihr so geliebten) TV-Sendung teilzunehmen. Das Glück scheint perfekt, doch als sie versucht ein älteres, rotes Kleid anzuziehen, passt dieses nicht mehr ganz. Und so steigert sie sich in einen Schlankheitswahn hinein, und lässt sich schließlich Schlankheitspillen verschreiben. Diese erfüllen zunächst auch ihren Zweck, doch nachdem sie aufgrund ihres Hungergefühls von Visionen geplagt wird, erhöht sie selbstständig die Dosierung und wird schließlich Abhängig von den Pillen.
    Harry, Tyrone und Marion haben nach anfänglichen Erfolgen dagegen ganz andere Sorgen. Durch einen Zwischenfall wird der Nachschub an Drogen in die Stadt ausgesetzt und mit immer länger andauernder Zeit ohne Drogen werden die drei immer aggressiver und kaputter. Nachdem Harry Marion dazu nötigt mit einem Mann ins Bett zu gehen um an Geld zu kommen, scheint die Situation vorerst gerettet, doch aufgrund fehlender Ware verschlimmert sich der Zustand der drei noch mehr. Schließlich beschließen Harry und Tyrone selbst nach Florida zu fahren, um dort an der Quelle an Drogen zu kommen. Doch die Fahrt endet zunächst im Krankenhaus, da sich Harrys Arm aufgrund der zahlreichen Drogeninjektionen extrem entzündet hat, aufgrund dessen kommen beide ins Gefängnis. Gleichzeitig entdeckt Marion, dass sie ohne Schwierigkeiten an Stoff kommen kann, wenn sie „nur“ mit einem Dealer schläft. Doch dieser verlangt noch mehr.
    Währenddessen hat Sara einen psychischen Zusammenbruch und fährt verwirrt zu der Produktionsfirma der geliebten TV-Sendung. Dort wird sie in ein Krankenhaus gebracht, wo ihr versucht wird zu helfen; zunächst werden diverse neue Medikamente an ihr quasi ausprobiert. Als diese nicht anschlagen, versucht man es auf die „alte Methode“.
    Der Zustand von Harrys Arm verschlimmert sich indes und so wird ein kleiner finaler Horrortrip für den Zuschauer eingeläutet.

    Bewertung: Nun, der Film ist ja von allen möglichen Seiten hochgelobt. Grundsätzlich nicht zu unrecht. Der Verlauf und vor allem der Fall der vier drogensüchtigen Protagonisten wird recht genau, direkt und intensiv gezeigt. Die schauspielerische Leistung ist ordentlich, die von Ellen Burstyn herausragend. Die optische Aufmachung mit Bild-Splitting ist sehr originell und sehr gut gemacht. Die Musikuntermalung ist passend und das furiose Finale ist extrem intensiv und mitreißend und packt einen als Zuschauer. Dennoch fällt mir es schwer eine Höchstnote zu geben, denn obwohl das Schicksal der Vier sehr wirkungsvoll beschrieben wird und es mich natürlich nicht gänzlich kalt lässt, sind sie mir nicht so nahe gegangen, wie z. B. bei Trainspotting. Ich will damit nicht sagen, dass der Film nicht gut ist, aber er hat mich irgendwie nicht ganz erreicht. Woran das liegt ist schwer an einem begründeten Fakt festzumachen.

    Gut gemacht hingegen auch die soziale Kritik. Wie mit Sara im Krankenhaus umgegangen wird, und wie wenig ihr Arzt auf sie eingeht; wie Marions Notlage ausgenutzt wird; wie mit Tyrone und Harry im Gefängnis umgegangen wird. Das ist weit entfernt von heiler Welt, das ist schlichtweg erschreckend. Und zeigt die teilweise kalte, gefühllose Welt.

    Benotung: insgesamt 6/10 als Drama 7/10
    The bad news is, we did an X-ray, and your body is full of a spooky skeleton man.

    Last watched movies [letzte Änderung: 22. September 2017]

  10. #20
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    Re: Dear Diary...

    19. Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith
    (Star Wars: Episode III - The revenge of the Sith) USA 2005 R: George Lucas

    (Tatzeitpunkt: 15.10.2006)
    D: Ewan Mc Gregor, Hayden Christensen, Natalie Portman, Ian Mc Diarmid, Samuel L. Jackson, Jimmy Smits, Christopher Lee, Silas Carson, Bruce Spence, Temuera Morrison, Jay Laga´aia, Wayne Pygram, Keisha Castle-Hughes



    Handlung: Den Separatisten ist es gelungen Palpatine (Mc Diarmid), den Kanzler der Republik, zu entführen. Die Streitkräfte der Republik versuchen nun diesen zu befreien. Allen voran Obi-Wan Kenobi (Mc Gregor) und Anakin Skywalker (Christensen). Denen gelingt es auch, auf das Schiff zu gelangen, auf dem der Kanzler gefangen gehalten wird. Dort treffen sie, nachdem sie unzählige Klonkrieger zur Strecke gebracht haben, auf die Urheber der Entführung, Count Dooku (Lee) und den Anführer der Droiden-Armee, General Grievous. Nachdem Dooku in einem ersten Laserschwertkampf zunächst Obi-Wan außer Gefecht setzen kann, erliegt er schließlich Anakin, der ihn auf Drängen des Kanzlers Palpatine entgegen dem Jedi-Ehrenkodex hinrichtet. Nach einigen actionreichen Szenen mit dem übernommenen Raumkreuzer kommen alle schließlich unversehrt auf Coruscant, dem Heimatplaneten der Republik an. Während Anakin und die schwangere Padmé (Portman) ihrer Wiedersehensfreude Ausdruck verleihen. Tritt der Rat der Jedis zusammen.

    Anakin gerät nun zwischen die Fronten, denn während Palpatine ihn zu seinem persönlichen Helfershelfer ernennt und dafür sorgt, dass er in den Rat der Jedi aufgenommen wird (um diesen ausspionieren zu können). Der Jedi-Rat folgt diesem „Befehl“, ernennt Anakin aber nicht zum Jedi-Meister. Der Rat wiederum nutzt Anakin dazu, den Kanzler zu überwachen.

    Währenddessen macht sich Obi-Wan auf den Weg, General Grievous aufzuspüren und zu töten, um damit den Krieg zu beenden.

    Palpatine versucht nun unentwegt, Anakin auf seine Seite zu bringen, da er in ihm sehr viel Potenzial sieht. Schließlich outet er sich dabei als dunkler Lord der Sith, Darth Sidious. Als Anakin diese Information an den Jedi-Rat weitergibt, machen sich mehrere der Mitglieder unter Führung von Mace Windu (Jackson) auf, Palpatine zur Rede zu stellen. Dabei gelingt es diesem zunächst alle bis auf Windu zu töten. Und zwischen Windu und Palpatine kommt es zu einem Kampf. Bei dem Windu zunächst die Oberhand gewinnt, doch als Anakin in den Raum kommt kann er Windu überreden, Palpatine nicht zu töten. Doch Palpatine nutzt eine Unaufmerksamkeit Windus und tötet diesen schließlich. Nachdem er seinen Schergen den Befehl gibt, alle Jedi-Ritter zu töten, steht seiner totalen Machtübernahme nichts mehr im Wege. Vom Senat erhält er nach einer flammenden Rede alle Sondervollmachten.

    Nur Obi-Wan und Yoda überleben den Angriff auf alle Jedis und kehren mit Hilfe von Senator Organa (Smits) zunächst auf Coruscant zurück. Dort kommt es zunächst zu einem Kampf zwischen Yoda und Darth Sidious, der aber Unentschieden endet und Yoda flieht.

    Anakin befindet sich mittlerweile auf Befehl von Darth Sidious auf dem Planeten Mustafar, wohin ihm Obi-Wan und Padmé folgen. Schließlich kommt es zum Kampf zwischen Anakin und Obi-Wan wobei Anakin stark verwundet unterliegt. Doch er wird von Sidious und den Klonkriegern gefunden und kann am Leben erhalten werden, und wird schließlich in die schwarze Uniform gesteckt und somit zu Darth Vader.

    Padmé bringt schließlich zwei gesunde Kinder zur Welt, stirbt jedoch selbst bei der Geburt. Das Mädchen, Leia, wird Senator Organa anvertraut und der Junge, Luke, wird in die Obhut eines Ehepaares auf dem Planeten Tatooine übergeben. Während sich Yoda ins Exil auf den Planeten Dagobah begibt, kann man das erste Grundgerüst des Todessterns sehen, das von Sidious und Vader wohlwollend betrachtet wird.

    Bewertung: Nun, die Effekte und Kämpfe und all dass sind gewohnt und erwartet sehr gut gemacht. Die Geschichte ist schlüssig und führt zu all dem, was wir in dem „ersten Teil“ von 1977, der gut zwei Jahrzehnte später ansetzt, kennen. Ansonsten habe ich gar nicht mehr viel dazu zu sagen, einerseits fande ich ihn nicht sooo übermäßig spannend, aber dennoch war er kurzweilig. Es ist halt doch vielleicht nicht wirklich ratsam, zuerst das Ende einer Geschichte zu erzählen und dann den Anfang. Dennoch ist es ein würdiger „Abschluss“ der Star Wars-Saga und in sich stimmig.

    Benotung: insgesamt 7/10 als Sci-Fi: 8/10
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    Last watched movies [letzte Änderung: 22. September 2017]

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