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Thema: It's all done except the last chapter.

  1. #1
    Regisseur Avatar von Lars
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    It's all done except the last chapter.

    Everybody be cool. YOU - be cool.

    "Gewalt im Kino? Es ist interessanter, einem Auto beim Explodieren zuzuschauen als beim Parken."
    - Quentin Tarantino -

    Meine Filmsammlung

    Inhaltsverzeichnis:



    Aliens
    American Splendor
    Baise Moi
    Casino Royale
    Blade
    Braindead
    Dawn of the Dead 1978 - 2004
    Dead Meat
    The Descent
    The Devil wears Prada
    Domino
    Deutschland. Ein Sommermärchen.
    Elementarteilchen
    Ett Hål i mitt hjärta
    Ett Hål i mitt hjärta - 2nd View
    The Evil Dead
    The Evil Dead II: Dead by Dawn
    Die fetten Jahre sind vorbei
    Finding Nemo
    The Fountain
    Friday the 13th Part I
    Friday the 13th: Part II
    Friday the 13th: Part III
    Friday the 13th Part VII: The new Blood
    Friday the 13th Part IX: Jason goes to Hell
    From Dusk Till Dawn
    Halloween: Resurrection
    Haute Tension
    The Hills Have Eyes
    A History of Violence
    Hostage
    Hostel
    House of 1000 Corpses
    How to lose a guy in 10 days
    Irréversible
    Jackass: The Movie
    Jarhead
    Jason goes to Hell: The final Friday
    Ken Park
    Kill Bill Vol 1 & 2
    The Last Samurai
    Léon
    La Marche de l'Empereur
    Memoirs of a Geisha
    Monster-in-Law
    Natural Born Killers
    A Nightmare on Elm Street
    A Nightmare on Elm Street Part II: Freddy's Revenge
    A Nightmare on Elm Street Part III: Dream Warrior
    A Nightmare on Elm Street Part IV: The Dream Warrior
    A Nightmare on Elm Street Part V: The Dream Child
    Oldboy
    Ong Bak
    The Passion of the Christ
    The Phantom of the Opera
    Premutos - Der gefallene Engel
    Reservoir Dogs
    Saw II
    Seul contre tous
    Sin City
    S.O.B. - Hollywoods letzter Heuler
    Starship Troopers
    Thank you for smoking
    The Texas Chainsaw Massacre 2003
    The Wackness
    Top Gun
    Versus
    V for Vendetta
    Water for Elephants
    War of the Worlds
    West Side Story
    World Invasion: Battle Los Angeles
    World Trade Center
    Geändert von Lars (08.07.2011 um 20:50 Uhr)
    "Death is a disease, it's like any other. And there's a cure. A cure - and I will find it."

  2. #2
    Regisseur Avatar von Lars
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    Re: They call me bloody valentine...

    Braindead
    1992, New Zealand, Rating: Banned



    Zitat Zitat von Ofdb
    Neuseeland 1954 - Urplötzlich wird das Leben des naiven Lionel und seiner dominanten Mutter verändert. Während eines Zoobesuchs wird "Mama" von einem seltenen Ratmonkey ins Bein gebissen. Die von nun an ans Bett gefesselte ahnungslose Mutter mutiert zu einer dämonischen Kreatur...
    nicht einmal ihr darauffolgender Tod bringt die verdiente Ruhe. Frisch aus dem Grabe emporgestiegen infiziert sie weitere ahnungslose Bürger, die Lionel nun im Keller des alten Hauses wie ein böses Geheimnis versteckt hält. Durch ein Mißgeschick geraten die Untoten ins Freie und entfachen ein Blutbad..
    Splatstick in seiner reisten Form. Die absolute Reinform des Blutbads.
    Die letzte Szene hält mit 300 Litern pro Minute (!) den absoluten Rekord, doch nicht nur diese häufig zitierte 'Rasenmäherszene' macht den Film zu dem was er ist. Durchweg spannend und extrem komisch verläuft der Film wunderschön, bis Lionels...

    Die Party ist vorbei
    kommt. Dann folgt das absolut krasse Ende.
    Doch die ganze Zeit über hat Peter Jackson sein Meisterwerk gespickt mit absolut genialen Einfällen wie einem Zombiebaby, einem Kung Fu-kämpfendem Pastor und der Lionels mutierter Mutter ganz am Ende.
    Langeweile kommt schon mal gar nicht vor, eine Szene die zum Schreien ist jagt die nächste. So wechseln sich Splatter und Funelemente fast die ganze Zeit herrlich ab und verneinigen sich quasi endgültig zum Splatstick.

    Immer wieder absolut fantastische Unterhaltung.
    Nur warum bitte will der Staat uns dieses Werk vorenthalten, okee, er ist blutig und gewaltverherrlichend, aber nicht grausam, die Gewalt ist definitiv wie in Tarantinos Werken als Stilmittel eingesetzt und einfach nur lustig. Braindead ist zu keinster Zeit ernst zu nehmen und verliert dadurch stark an Glaubwürdigkeit und wirkt absolut nicht grausam.
    "Death is a disease, it's like any other. And there's a cure. A cure - and I will find it."

  3. #3
    Regisseur Avatar von Lars
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    Re: Es ist soweit - Ground Zero

    The Passion of the Christ
    2004, USA, Rating: 16



    Zitat Zitat von Ofdb
    Gedreht in den orginalen Sprachen Aramäisch, Hebräisch und Latein behandelt der Film die letzten 12 Stunden im Leben Jesus Christus, so wie die Bibel es beschrieben hat.
    Ausgehend vom letzten Abendmahl über den Verrat bis zur Verhaftung, schildert er das Urteil und die zahlreichen Folterungen, den Weg nach Golgatha, die Kreuzigung und schlußendlich die Wiederauferstehung in realistischer Deutlichkeit
    Das erste was zu sagen ist, ist die Tatsache, dass bei diesem Film fast mehr darüber nachzudenken muss, ob er notwendig und gerechtfertigt ist, als über seine Qualität.

    Als überzeugter Antichrist war es für mich natürlich ein wenig seltsam an diesen Film zu gehen. Letztlich war es aber doch recht interessant. Story-technisch natürlich nicht unbedingt DIE Überraschung, hat mich die Umsetzung doch überzeugt. Auch die Tatsache dass die gefühlte Hälfte des Films mit Zeitlupen verbracht wird schreckt nicht ab. Ein wenig übertrieben, ja. Aber keineswegs nervig.

    Auch die aramäisch und hebräische Sprache passt einfach. Das kontinuierliche Lesen der Untertitel ist zwar schon auf die Dauer anstrengend, aber in Englisch hätte der Film einfach nicht gewirkt.

    Letztlich doch eine kleine Überraschung, was wohl an der Tatsache liegt, dass ich mit dem christlichen Glauben ja mal gar nichts am Hut habe, als Christ würde ich den Film vielleicht weit kritischer sehen und empört reagieren, ich weis es nicht.
    "Death is a disease, it's like any other. And there's a cure. A cure - and I will find it."

  4. #4
    Regisseur Avatar von Lars
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    Re: Es ist soweit - Ground Zero

    The Phantom of the Opera
    2004, USA/UK, Rating: 6



    Zitat Zitat von Ofdb
    In der Pariser Oper geht es um: ein geheimnisvolles Phantom hält sich unbemerkt hinter den Kulissen und Mauern des weitläufigen Gebäudes auf, um seiner Favoritin, der noch jungen Sängerin Christine eine Hauptrolle zu verschaffen. Tatsächlich treibt er den Terror soweit, daß Christine den begehrten Sopran singen darf, doch ihr Herz kann das Phantom nicht damit erobern, denn das gehört schon bald dem Adeligen Raoul. Als die Zuneigung für den Maskierten deutlich wird, entführt er schließlich das junge Talent in die weitläufigen Katakomben des Gebäudes...
    Grandios. Sehr lange war ich als überzeugter Musicalfan und speziell als Fan dieses Musicals sehr skeptisch ob eine Umsetzung qualitativ auch nur annähernd an das Musical reichen könnte und wollte mir den Zauber nicht durch eine miserable Umsetzung dieser wunderschönen Geschichte einer zum Scheitern verurteilten Liebe kaputt machen lassen. Schließlich hab ichs doch gewagt und wurde unglaublich überrascht.

    Die Symbiose von Gesang und Bildern ist perfekt gelungen. Zu keiner Zeit wirken die Einlagen gezwungen und deplaziert. Allerdings sollte man sich vor der deutschen Synchro hüten: Sind die Stimmen von Christine und Raoul noch recht gut gewählt, versaut Uwe Kroeger das Phantom leider gänzlich. Einfach nur schrecklich. Daher - stay english!

    Die Story ist echt umwerfend umgesetzt. Die Schauplätze wirken absolut genial und erzielen fast noch eine bessere Wirkung als auf der Bühne, dazu ist das Ganze echt total spannend.

    Was mir als letztes aufgefallen ist: Keyzer...ich wusste gar nicht dass du schauspielerst!? Also der Rauol (offiziell von Patrick Wilson gespielt) ist dir wirklich grandios gelungen. Weiter so...
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  5. #5
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    Re: Es ist soweit - Ground Zero

    Hostage
    2005, USA, Rating: 16



    Zitat Zitat von Ofdb
    Jeff Talley war der Fachmann für Geiselnahmen beim LAPD, sein Vermittlungsgeschick geradezu phänomenal, doch irgendwann trifft jeder mal eine falsche Entscheidung und die kostet eine Geisel eines Tages das Leben. Für Talley der Grund aufzuhören, er zieht sich in den Polizeidienst einer Kleinstadt zurück. Doch die Vergangenheit holt ihn wieder ein, als drei junge Männer nächtens in eine Villa eindringen und die Anwesenden als Geiseln nehmen. Unglücklicherweise handelt es sich bei dem scheinbar normalen Familienvater jedoch um einen Untergebenen des Gangsterbosses Benza und im Haus sind Informationen, die den Mobster den Behörden ausliefern könnten. Daraufhin entführt Benza Talleys Frau und Tochter und zwingt ihn, die Situation zu lösen und die Beweise zu verstecken. Das ist leichter gesagt als getan, denn einer der drei Geiselnehmer, Mars ist ein unkontrollierbarer Soziopath und die Situation droht bald überzukochen...
    Ich muss ja sagen, in letzter Zeit fand ich Bruce Willis einfach lächerlich. So als hätte er nicht gemerkt dass er alt geworden ist, sondern immer noch so tut als wäre er der noch die coole Sau aus Stirb Langsam. Doch hier beweist er eindeutig dass er es geschafft hat mit Coolness alt zu werden, er spielt einfach genial.

    Nebenbei: Die DVD stand seit Monaten bei mir im Regal und ich hatte immer keine Lust ihn zu gucken weil meine Erwartung echt unterirdisch gering waren - und dann kommt so eine Überraschung. Wahnsinn.

    Die Geschichte ist wirklich unglaublich spannend und hats geschafft dass ich mich mehrfach wirklich erschreckt habe. Heftig. Dazu ist die Atmosphäre wirklich Nerven-aufreißend. Dazu das Finale - absolut genial!

    Um puristisch zu werden: Hostage. Ein verflucht geiler Film!
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  6. #6
    Regisseur Avatar von Lars
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    Re: Es ist soweit - Ground Zero

    Premutos - Der gefallene Engel
    1997, GER, Rating: Unrated

    Ein Bild entfällt momentan aus Gründen des Jugendschutzes. Jedes Bild was auch nur annähernd den Film beschreiben könnte, würde die hiesigen Bestimmungen verletzen. Vielleicht folgt nochmal ein 'hamloser' Screenshot.

    Zitat Zitat von Ofdb
    Premutos war ursprünglich ein Engel, der jedoch von Gott aus dem Himmelreich verbannt wurde. Fortan rannte er auf der Erde rum und verursachte - in menschlicher Gestalt - Ärger, wo es nur eben ging. Viele Male wurde Premutos von den Menschen umgebracht, doch jedes Mal wird er auf's Neue in ein und derselben Person wiedergeboren.
    Und ausgerechnet am Geburtstag von Mathias Vater kommt es zu einer erneuten Reinkarnation von Premutos. Jener Mathias ist es dann auch, der dazu verdammt ist, zu Premutos zu mutieren und Angst und Schrecken zu verbreiten. Um nicht völlig alleine dazustehen, lässt der gefallene Engel weitere Untote auferstehen, die dann über die Partygäste herfallen. Doch die Partygäste wissen sich zu wehren - nicht zuletzt dank des umfangreichen Waffenarsenals von Mathias Vater...
    Also, erstmal: Die Story ist nicht ganz so blöd wie sie sich liest. Ein bisschen mehr hat sie schon zu bieten. Humor. Denn mal im Ernst: Hat sich bei Braindead jemand für die Story interessiert? War sie da eigentlich noch recht brauchbar, kümmert sich hier keine Sau darum eine halbwegs glaubwürdige Geschichte zu erzählen. Sie stellt nur den Rahmen.

    Die 'Schauspieler' (soweit ich weis, alles Freunde von Olaf Ittenbach, oder zumindest Amateure) sind...*hust*...nicht so ganz talentiert. Okay, sie spielen grottenschlecht. Lediglich Olaf selbst und seinem filmischen Vater merkt man das Herzblut an was sie da hinein gesteckt haben. Wobei, Hugo ist auch nicht schlecht, jedoch erst, ab dem Punkt wo er durch das Mitmetzeln auch Spaß bekommt. Alles in allem kann man sie ruhig alle als absolut talentfrei beschreiben.

    Aber: Tut das der Story einen Abbruch? Nein! Im Gegenteil, es steigert das Vergnügen nur noch wenn der 'Quotenneger' sich so langsam besäuft und einfach nur noch vor sich hinlallt. Großartig. Das gepaart mit der bayrischen Szenerie schafft eine Umgebung wie man sie sich (zumindest ich) praktisch nicht mehr lustiger vorstellen kann.

    Die Essenz: Effekte. Das erwartet man doch schließlich bei einem Ittenbach-Streifen. Und was einen hier erwartet brauch sich vor nicht allzu vielen Filmen verstecken. Die Effekte sind teilweise wirklich sehr grandios, teilweise merkt man aber auch noch einen leichten Touch des Amateur-status'. Herrlich. Mit Premutos wurde der meiner Meinung nach beste deutsche Splatter ever gedreht, der sich selbst vor Braindead absolut nicht verstecken brauch, eher umgekehrt. Sicher, im direkten Liter-Vergleich kackt Premutos aufgrund der fehlenden Rasenmäherszene ab, vom Ideenreichtum und der Härte der Effekte....woooooh!

    Bleibt als letztes zu sagen: Zartbesaitete...Finger weg, tut euch den Gefallen. Und: FSK, was ist los mit euch, warum wollt ihr diesen Film nicht für euch alleine behalten? Wundert mich sehr...aber wahrscheinlich folgt die Beschlagnahme bald noch. Werden wir sehen, also allen potentiellen DVD-Käufern rate ich: Schlagt zu!
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  7. #7
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    Re: Es ist soweit - Ground Zero

    The Texas Chainsaw Massacre 2003
    2003, USA, Rating: 18



    Zitat Zitat von Ofdb
    1974: Eine Gruppe von Jugendlichen gabelt auf dem Weg zu einem Konzert eine verstörte Junge Frau auf, die Unheil ankündigt. Wenig später, von einer Tankstellenwärtin in die Irre geführt, müssen sie sich gegen eine Hillbilliefamilie, die Menschen zum Fressen gern hat, erwehren und um das eigene Überleben kämpfen. Doch jeder Fluchtversuch scheitert oder wird vereitelt. Selbst der Polizei ist nicht zu trauen....
    Remake.
    Gut umgesetzt.
    Spannend.
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  8. #8
    Regisseur Avatar von Lars
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    Re: Es ist soweit - Ground Zero

    Das Dawn of the Dead Double-feature

    Dawn of the Dead 1978
    1978, USA, Rating: Banned
    Dawn of the Dead 2004
    2004, USA, Rating: 18



    Zitat Zitat von Ofdb
    Im ganzen Land herrscht nationaler Notstand: Die Körper soeben Verstorbener kehren als Zombies ins Leben zurück und greifen die Menschen an, verschlingen ihre Opfer. Unter der Bevölkerung bricht eine Panik aus. Vier (bzw. anfangs 7 später mehr) Menschen haben sich in einem gigantischen Wohn- und Einkaufszentrum Amerikas verschanzt. Sie nehmen den Kampf gegen eine Invasion der lebenden Toten auf.
    Puuh...das war lang. Romeros Meisterwerk der frühen Zombietage und Zack Snyders Remake des neuen Jahrtausends. Erste auffallende Änderung: Zombies können laufen. Nicht nur gehen, sie können richtig rennen...Wahnsinn...

    Die Story des Remakes wurde natürlich ein wenig umgeschnitten, wobei ein wenig schon fast untertrieben ist. Der Film wurde praktisch aufs Einkaufszentrum reduziert. Der Anfang der Polizeieinheit fiel den Writern ebenso wie die Flugzeugflucht zu Opfer. Das ist jedoch erstmal nicht tragisch, die Story ist anders. Aber nicht schlecht.

    Eine weitaus tragischere Änderung ist die Minderung der Gesellschaftskritik, ein paar Aspekte fehlen einfach, als ein Beispiel ist da nur die fehlende Motorradgang zu nennen. Aber auch alle anderen Ansätze kommen irgendwie plump und ziemlich offensichtlich rüber. Romero war da weitaus kreativer und subtiler. Desweiteren ist der Film viel lustiger geworden, teilweise gleicht er schon einer Comedy oder fast schon einer Hommage. Ich sage nur: Golfen!
    Doch auch viele Aspekte der sozialen Kritikpunkte kommen im Gewand des Humors daher. Das Einkaufen, die vielen Versuchungen des Einkaufszentrum, alles. Das ist jedoch nicht unbedingt schlecht, nur halt anders.

    Was aber schlimm ist, ist der überschwengliche Einsatz von CGI-Blut. Da wirkt Romeros Schinken doch um einiges schockierender und spannender. Snyders Version ist halt eher actionorientiert und setzt auch mehr auf Kopfschüsse denn auf die 'zombiealen' Fressorgien, wobei Kopfschüsse bei Romero natürlich auch nicht zu kurz kommen, im Gegenteil...

    Schlussendlich muss jeder wissen was er braucht. Der eine steht für subtilere Kritik und Spannung, der andere für witzige Ideen und moderne Zombieaction.

    In diesem Sinne:

    Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück.
    "Death is a disease, it's like any other. And there's a cure. A cure - and I will find it."

  9. #9
    Regisseur Avatar von Lars
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    Re: Es ist soweit - Ground Zero

    Jarhead
    2005, USA, Rating: 12




    Zitat Zitat von Ofdb
    Irak 1991:
    Der amerikanische Soldat Anthony Swofford, der von allen "Swoof" genannt wird, kämpft unter Sergeant Sykes als Scharfschütze. Die Bedingungen sind unerträglich und der Auftrag ist das Bewachen der Ölfelder vor einem möglichen Angriff. Doch in der Wüste herrscht Langeweile und die große Hitze lassen die Soldaten auf immer ungewöhnliche Arten des Zeitvertreibens kommen. Bald geht es aber endlich gegen den Feind und das Training wird auf eine harte Probe gestellt...
    Als erstes muss man, um das urteil zu relativieren sagen: Ich könnte Jake Gyllenhaal auch beim Murmeln zugucken und ich fänd den Film toll (Brokeback Mountain bestätigt die Ausnahme)...

    Jarhead ist ein Antikriegsfilm. Das stimmt sehr wohl. Allerdings muss ich eingestehen dass wenn Krieg so abläuft wie hier dargestellt, dann überleg ich mir das mit dem Zivildienst nochmal, geh zur Bundeswehr und schreib Ans-Bein-Pinkel-Briefe nach Teheran. Denn wirklich Anti-Krieg is Jarhead für mich nicht. Eher lustig und unterhaltsam. Sicher, Gebrüll, Monatelanges Warten und Hitze wie im Toaster sind jetzt nicht so schön, aber irgendwie hatte ich entgegen der Gesichter doch das Gefühl dass die Kerle da Spaß hatten. In der Hinsicht hat Jarhead klar bei mir versagt. Auch in der Schreibweise, ich schreib jedes Mal automatisch Jahrhead, bis mir auffällt, dass sich da schon wieder ein H eingeschlichen hat. Damn..

    Unterhaltungstechnisch gesehen (tolle Grammatik) ist Jarhead jedoch sehr gut. Es gibt Action, es gibt nachdenkliche Passagen, er wird nicht langweilig, bleibt dennoch ein kurzweiliger Streifen der nich so schwer im Hirn liegt. Auch die technische Umsetzung ist genial, der Sound grandios und die eingefangenen Bilder atemberaubend. Dadurch wird leider meist ein romantisiertes Bild vom Krieg gezeigt, was für die eigentliche Intention nun nicht gerade dienlich ist...

    Great
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  10. #10
    Regisseur Avatar von Lars
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    Re: Es ist soweit - Ground Zero

    War of the Worlds
    2005, USA, Rating: 12



    Zitat Zitat von Ofdb
    Ray Ferrier (Tom Cruise) lebte mit seiner Frau (Miranda Otto) und seinen zwei Kindern ein scheinbar alltägliches Mittelklasseleben in New Jersey - mit Betonung auf scheinbar, denn langsam aber sicher driftete die Familie in eine Krise, als die Eheleute sich entfremden. An diesem Tag soll Ray sich um seine Tochter (Dakota Fanning) kümmern, er kann nicht ahnen, daß es der Letzte dieser "normalen" Tage sein wird.
    Denn plötzlich gibt es andere, dringendere, weltumspannendere Probleme, denn eine außerirdische Macht, die die Erde bisher aus dem Geheimen beobachtet hatte, greift mit ihren Raumschiffen und Armeen die Erde an. Technologisch der Menschheit überlegen, rollen sie wie eine Welle der Verwüstung quer über unseren Planeten und von nun an sind Menschen wie Ray Ferrier und seine Familie Freiwild, ständig auf der Flucht und scheinbar ohne Chance gegen die Invasoren...
    Das ist wirklich ein Film wo mir nichts zu einfällt. Gefiel mir besser als im Kino, Spannung ist recht gut, Effekte und Sound (5.1) genial. Story eher flach. Trotzdem schön anzusehen.
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