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Thema: mondescreen

  1. #141
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    Zwei Compañeros [Vamos a matar, compañeros]
    (Sergio Corbucci, 1970)

    Geht mit seinen beiden Hauptfiguren und der Revolutionsthematik in die Richtung von Corbuccis "Mercenario". Wiederum toll fotografiert und - ich mag es schon gar nicht mehr sagen - mit einer tollen Titelmelodie von Morricone mit Ohrwurmqualität. "Compañeros" neigt zu grellen Effekten, zur gewaltvollen Burleske, was durch die schnoddrige Synchronisation durch Rainer Brandt zusätzlich verstärkt wird. Interessant für mich war die junge Iris Berben zu sehen, die ich von den Achtzigerjahren her als männermordenden Vamp kenne und die hier mit kurzen Haaren (sie werden ihr im Film abgeschnitten) eine idealistisch-asketische Revolutionärin mimt.

    6,5/10

    Laßt uns töten, Companeros (1970) - IMDb

  2. #142
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    Die rechte und die linke Hand des Teufels [Lo chiamavano trinità]
    (E. B. Clucher, 1970)

    Für mich, der ich mit Bud Spencer und Terence Hill aufgewachsen bin, ist es sehr aufschlussreich, ihre ersten gemeinsamen Auftritte in chronologischer Reihe nachzuvollziehen. Mit "Lo chiamavano trinità" ist der Durchbruch zu jener Art Buddymovie gelungen, für den die beiden fortan bekannt und beliebt sein sollten. Mit einem Bein steht der Film aber immer noch ein bisschen im beinharten Westerngenre. Und das ist das Problem. Es gibt viele Anklänge an Bekanntem, allen voran natürlich an Leone, in der Handlung aber auch an "Die glorreichen Sieben" und teilweise an "Shane" oder "Rio Bravo". Für so eine Erzählung ist er jedoch zu sehr der leichten Muse verhaftet. Und als Komödie leidet er darunter, dass er von seiner epischen Breite ein ums andere Mal ausgebremst wird.
    Bud und Terence aber reißen es heraus. Man muss die beiden einfach mögen.

    (knappe) 6/10

    Die rechte und die linke Hand des Teufels (1970) - IMDb

  3. #143
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  4. #144
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    Lawman
    (Michael Winner, 1971)

    Der Film hat mich eigentlich nie richtig gepackt, obwohl ich zugeben muss, dass ich mit meinen Gedanken auch immer ein bisschen woanders war, aber da gehören wohl auch zwei dazu. Dennoch behaupte ich, dass es wesentlich stärkere Western mit einer ähnlichen Thematik gibt, "Der letzte Zug von Gun Hill" zum Beispiel, was die erste Hälfte angeht, oder "Warlock" in Bezug auf die Themenfelder Justiz und Macht. Trotz der namhaften Besetzung fand ich die darstellerischen Leistungen nicht sonderlich stark, mit der Ausnahme von Robert Ryan, der heutzutage einen wesentlich größeren Bekanntheitsgrad verdient hätte. Ach ja, Hände weg von der DVD, gerade die Dialoge klingen, als lauschte man einer alten Tonbandaufnahme.

    6,5/10

    Lawman (1971) - IMDb

  5. #145
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    Valdez
    (Edwin Sherin, 1971)

    Hm, gesehen habe ich den bereits vor ein paar Tagen mit einem Bekannten, aber richtig aufmerksam war ich nicht. Und dann schien die Sonne trotz heruntergelassenem Rollo auf den Bildschirm, aber ich war sowieso durch eine andere Sache geblendet, hi hi...
    Immerhin hatte ich doch so viel mitbekommen, dass der zweite Western mit Burt Lancaster, der nur wenige Monate später herauskam als "Lawman", der bessere ist. Von den politischen Untertönen her und auch durch die Mitwirkung von Susan Clark hat er mich ein wenig an "Blutige Spur" mit Robert Redford erinnert.

    -

    Valdez (1971) - IMDb

  6. #146
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    Big Jake
    (George Sherman, 1971)

    Der von John Waynes Firma Batjac co-produzierte Film erzählt eine Geschichte um eine Kindesentführung, die von fern her an "The Searchers" erinnert, statt Indianern allerdings eine Gruppe marodierender Outlaws und Söldner aufbietet. In der Gewaltdarstellung zeigen sich zeitgenössische Einflüsse, wodurch er für ein Wayne-Vehikel relativ hart herüberkommt. Wie bei "Rio Lobo", wenngleich nicht so frappierend, zeigt sich auch hier der Gegensatz zwischen den charismatischen älteren Darstellern und den etwas blassen Jünglingen, hier Waynes Sohn Patrick und Christopher Mitchum. Richard Boone gibt als ruchloser Ex-General einen denkwürdigen Bösewicht ab.

    7/10

    Big Jake (1971) - IMDb

  7. #147
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    Missouri [Wild Rovers]
    (Blake Edwards, 1971)
    Courtesy of Marshall Wolfe

    Schon vor ein paar Wochen gesehen. Seltener Film, den ich dank eines lieben badischen Forumsmitglieds schauen durfte. Danke nochmal!
    Ryan O'Neal und einer meiner Lieblingsschauspieler, William Holden, spielen ein ungleiches Cowboy-Duo, das die ständige Armut satt hat und auch mal ein Stück vom großen Kuchen haben möchte. Sie versuchen sich als Outlaws, ihr Talent ist aufgrund ihrer Gutmütigkeit aber arg begrenzt. Verbunden ist diese sympathische Loser-Story mit einem Weidekrieg zweier verfeindeter Vieh-Barone. Dieser Sub-Plot hat sich für mich aber nicht so gut in den Film eingefügt und blieb mir etwas zu schemenhaft. Außerdem summiert sich dadurch die Länge auf zwei Stunden, was ich einfach als zu lang empfand.

    6/10

    Missouri (1971) - IMDb

  8. #148
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    McCabe & Mrs. Miller
    (Robert Altman, 1971)

    Die melancholische Musik von Leonard Cohen zum Einstieg hat mich gleich für den Film eingenommen, wie ich es im Western-Genre bislang nur bei "Johnny Guitar" und "Il grande silenzio" erfahren habe. Wobei es mir dann doch nicht so gut gelang, der Dramaturgie zu folgen und mich für die Figuren zu erwärmen. Altman erzählt die Geschichte des Wilden Westens "von unten". Die Pioniere sind hier Spieler, Zuhälter und Prostituierte; das horizontale Gewerbe ist das Rückgrat der Zivilisation, die schäbig und schmutzig als lose Ansammlung von kargen Holzhütten dargestellt wird. Das Genre wird von den Füßen auf den Kopf gestellt (oder umgekehrt).

    8/10

    McCabe & Mrs. Miller (1971) - IMDb

  9. #149
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    The Hunting Party
    (Don Medford, 1971)

    Der Plot ist nicht originell, aber das ist eigentlich nicht weiter schlimm. An der Umsetzung hapert es allerdings. Der Grund für das Kidnapping ist dämlich. Je länger die Handlung voranging, desto mehr sehnte ich das Ende herbei. Der Film will hart und pessimistisch sein, tendiert in der Darstellung der Gewalt allerdings ein Stück in Richtung Selbstzweckhaftigkeit. Die Vorbilder, die hier Pate gestanden mögen (Die Italiener? Monte Hellman? Sicherlich Peckinpah), werden nicht erreicht. Gene Hackman als einseitiger Sadist ist verschenkt.

    5,5/10

    Leise weht der Wind des Todes (1971) - IMDb
    Geändert von mondegreen (15.10.2017 um 20:03 Uhr)

  10. #150
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    Der weite Ritt [The Hired Hand]
    (Peter Fonda, 1971)

    Regisseur und Hauptdarsteller Fonda in der Rolle eines Drifters, der des Umherziehens müde ist und beschließt, nach Jahren zu Frau und Kind zurückzukehren, begleitet von seinem Kompagnon Warren Oates. Sehr unaufgeregt und lakonisch erzählt, am Schluss eskaliert dann die Gewalt.

    6/10

    Der weite Ritt (1971) - IMDb



    Doc
    (Frank Perry, 1971)

    Entmystifizierung der Legende um die Schießerei am OK Corral. Wyatt Earp als berechnender Polit-Pistolero, sein Freund Doc Holliday ein zwischen Loyalität, Überdruss und Bindungsunfähigkeit hin- und hergerissener Mann. Löblicher Ansatz, mehr aber nicht. Die Geschichte um Doc Holliday und Wyatt Earp ist vielleicht nicht unbedingt wahrheitsgetreuer, dafür aber mitreißender inszeniert worden, siehe Ford und Sturges.

    5,5/10

    Doc (1971) - IMDb

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