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Thema: insiangs DIARY OF DESPAIR

  1. #1
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    insiangs DIARY OF DESPAIR

    Liebes Forum, hiermit melde ich mich offiziell aus der Trübsals-Ecke zurück und eröffne zum allgemeinen Entsetzen ein Filmtagebuch. Da mir die "Bearbeiten"funktion aber einen Strich durch den ursprunglichen Plan macht, wird das jetzt etwas rumpelkammermäßiger als geplant (Marshall MacLuhan und Arno Schmidt wären stolz auf mich). Meine Ergüsse werden (wie im richtigen Leben) recht kurz sein und wenig Wirkung erzielen. Aber Wormy lässt sich davon ja auch nicht aus der Ruhe bringen. Hier werdet ihr also immer wieder mal ein paar unzureichende Gedanken finden, die wenig Sinn ergeben. Aber da wären wir wieder beim Dings,... also beim Leben...

    Oinky!

  2. #2
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    AW: insiangs DIARY OF DESPAIR

    THE WIRE, 02x09 -- dürftige Folge, nachdem die zuvor so toll war. Unglaubwürdig zudem, als ob Omar auf so einen billigen Trick reinfallen würde!

    LOS OJOS DE JULIA -- mieser Gruselfilm voller billiger Schocks und offensichtlicher Plotwendungen. Alles überzeichnet und am Ende sogar schwer peinlich. Trotz der tollen Protagonistin. Ach ja: schlechter noch als DAS WAISENHAUS.
    Geändert von insiang (06.08.2011 um 15:55 Uhr)

  3. #3
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    DER BESUCH / LA VISITA -- Bernhard Wickis Dürrenmatt-Adaption ist zwar eine realistische und edel gefilmte Praline, sie hat mit der ursprünglichen Vorlage aber nur sehr wenig gemein. Was schade ist, denn so versickert alles Bizarre und Herbe in Gewöhnlichkeit. Meinen ganzen Text könnt ihr hier nachlesen.

  4. #4
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    SANTA SANGRE -- Nachdem der kleine Magier Fenix mitansehen muss, wie sein adipöser Vater seiner Mutter beide Arme amputiert und sich anschließend selbst das Leben nimmt, verbringt er seine Zeit in einer Nervenheilanstalt. Aus dieser flieht er dann, als seine Mutter ihn ruft: Er soll von nun an ihre Hände sein, was zu einer inzestuösen Beziehung führt. Die Mutter hat aber vor allem Rache im Sinn. Jodorowskys Zirkusfilm ist ein farbenprächtiges Leinwandspektakel, das vor etlichen Gewaltdarstellungen nicht zurückschreckt. Hier werden Sensationen ausgestellt und Psychologisierungen direkt ins Bild übertragen. Interessant ist die starke Verknüpfung der Motive über den gesamten Film hinweg, was ihn - trotz seiner Turbulenzen - sehr konsistent erscheinen lässt.

  5. #5
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    DEAD & BURIED -- Potters Bluff ist ein malerisches Örtchen an der Küste, doch plötzlich ereignen sich mehrere grausame Morde. Ein Polizist drängt auf Aufklärung, und es stellt sich heraus, dass die Erwachsenen, anfangs denkt man noch: zum Spaß, allesamt zusammenn die Taten begehen. Später wird dann deutlich, dass ein mad scientist seine Finger im Spiel hat, sowie die allgemeine Begeisterung für Voodoo dafür Schuld ist. Man sieht, reichlich eklektisch das alles. Gefilmt ist der Streifen in einer wunderbar spröden Bildlichkeit, die einen trash-appeal nicht verleugnen kann und dafür umso mehr zu begeistern weiß. Shermans VICE SQUAD / NACHTRATTEN gefällt mir zwar deutlich besser, aber für einen Videoabend ist das mehr als in Ordnung.

  6. #6
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    BLUE VALENTINE -- tendenziell engagiertes Independent-Drama, das aber formal letztlich wenig überzeugt und vieles im Unklaren lässt. Das könnte ein Pluspunkt sein, denn Fragen zu stellen ist in der Regel besser, als Antworten zu geben. Verstören tut der Film allerdings auch nicht... dafür ist seine Independentness viel zu konservativ. Bitte lesen sie hier

  7. #7
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    ROCCO UND SEINE BRÜDER -- Viscontis spät-neorealistischer Film begeistert durch seine hervorragenden Darsteller und seinen sukzessive spannender werdenden Plot. Die Musik ist bisweilen etwas melodramatisch - je nun, das mag jeder anders empfinden. Interessant auch, dass die Vergewaltigung Nadias geschnitten war (erkennbar durch ein im Originalton nachträglich eingefügtes, nicht synchronisiertes Stück) - eine Szene, die zwar fürchterlich ist, aber für heutige Sehgewohnheiten kaum mehr skandalös sein dürfte. Ein langer, wunderbarer Film mit einem jungen Delon, den man gesehen haben muss.

  8. #8
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    THE WIRE - Season 2 -- die Hafenarbeiter-Staffel glänzt mit einem tollen Setting und ebenso beeindruckenden Charakteren wie den Dopepushern aus der ersten Season. Aber auch da geht's inhaltlich weiter - D'Angelo und Avon im Knast. Spannungstechnisch fand ich die Staffel etwas straffer organisiert, und auch gut, dass McNulty etwas in den Hintergrund rückt und den anderen Figuren Platz macht. Meiner Meinung nach fällt die Staffel qualitativ nicht ab (was man ab und an liest), sondern hält das Niveau konsequent hoch.

    MELANCHOLIA -- bildgestalterisch herausragendes Meisterwerk, das mir körperlich zu schaffen machte. Im Kino musste ich mich beinah übergeben. Das ist mir erst einmal zuvor passiert - bei BREAKING THE WAVES. Die Leute, die bei Filmen vor allem nach einer Message suchen, könnten von MELANCHOLIA evtl. aber etwas enttäuscht werden.

  9. #9
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    DON'T BE AFRAID OF THE DARK -- Haunted-House-Thriller-Hommage aus der del Toro-Schmiede, die genau das bietet, was man sich erwartet. Dass der Film dann plötzlich humorig wird, hätte ich aber nicht gedacht. Er ist wie zartbitter-Schokolade. Hier der ganze Eintrag.

  10. #10
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    War auf dem Fantasy Filmfest.
    HOBO WITH A SHOTGUN als Blu-ray in the house.
    WormyLittleFerret hat die japanische Staatsbürgerschaft beantragt. Psst!
    Guten Satz von Rainer Gansera gelesen.
    Die neue CARGO ist heut gekommen.
    Schaut gleich die letzte Folge der dritten Season von THE WIRE.
    Uiuiui!

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