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Thema: "Go then. There are other worlds than these"

  1. #221
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    Wir tun mal so als ob wir einen auf brutal machen

    Die Tribute von Panem (Gesamtwerk)

    Der erste Gedanke, als der erste Teil dieser Reihe im Kino erschien, war: Das ist doch „Battle Royal“ für Kinder, also ohne blutige Effekte, aber mit dem selben grimmigen Grundton. Habe mich aber nicht weiter dafür interessiert, da ich fand, dass dieser Stoff mit eben genannten „BR“ schon auserzählt war und dem nichts hinzuzufügen wäre. Ach hätte ich doch nur auf meinen Bauch gehört, so hätte ich wertvolle Zeit damit verbringen können, mit meiner Frau andere, interessantere Filme anzuschauen. Doch der Reiz war irgendwie doch vorhanden, diese Filme anzuschauen. Im Endeffekt waren für sie die Tribute schon zu heftig (in Gesprächen nebenbei habe ich ihr von der brutaleren Variante erzählt und sie meinte nur: „krank“) und auch ich muss gestehen, dass ich diesen Film für 12-jährige, auch wenn keine richtig blutigen Szenen vorkommen, für absolut fehlbewertet halte. Schnelle Schnitte, brutale Kämpfe, gegenseitiges Umbringen usw. ist kein Thema, dass man, auch in heutigen Zeiten, einem „Fast noch“- Kind zumuten sollte. Seis drum… Abseits dieser Herumkritsiererei konnte mich eigentlich nur der erste Teil und in Abstrichen der zweite Teil packen. Die Kämpfe waren gut inszeniert, die Spannung wurde, insbesondere beim ersten Teil, immer mehr gesteigert und fand seine Höhepunkte. Doch dem entgegen muss man auch den ganzen Liebesmist rund um Katniss und ihre zwei Schwärme ausblenden, der einem so dermaßen auf die Eier geht, dass einem schlecht wurde. Zwischenzeitlich dachte ich, dass Twilight nicht schlechter sein kann (es sollte Warnung genug sein)
    Was die ersten zwei Teile aber behutsam und auch relativ gut aufgebaut haben, reißt der zweigeteilte Dritte kolossal wieder ein und mehr als das, der letzte Part ist sowas von schlecht, dass er die gesamte Filmreihe herunterzieht und nichts mehr mit seinem Ursprung gemein hat. Nur noch auf Effekthascherei aus, geht es im doch nur noch um einen Zweikampf zwischen Katniss und Snow, dem Herrscher von Panem. Nicht mehr und nicht weniger. Alles wirkte vor diesem Hintergrund nur noch aufgebläht und sinnlos. Der grimmige Grundton aus dem ersten Teil war nicht mehr zu spüren, dafür machte sich in mir gähnende Leere/Langeweile breit und die ging auch nicht mehr weg. Den Schlusstwist konnte man nur noch mit einem müdem Lächeln quittieren.
    Bis auf Teil 1 verschwendete Lebenszeit.

    Teil 1 – 7/10
    Teil 2 – 6/10
    Teil 3/Part 1 – 5/10
    Teil3/Part2 – 2/10
    "I do not kill with my gun, he who kill with his gun has forgotten the face of his father. I kill with my heart."

  2. #222
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    Angst der 80er

    Dallas Buyers Club

    Schon als der Film im Kino lief, hatte ich diesen auf dem Schirm. Allein, um McConaughey in einer bis dato ungewöhnlichen Rolle zu sehen. Das er sein Profil mittlerweile mehr als geschärft hat, ist erst einmal geschenkt. Gefühlt ging es ja mit diesem Film (und Wolf of Wall Street) los, dass er sich von den eher lustigen oder romantischen Rollen gelöst hat. Ja, ich weiß, er hat auch vorher ernstere Sachen gemacht, aber irgendwie ist das im Kopf drin. Anyway. Diese Rolle des Ron Wodroof hat er eingesaugt, als ob er darauf gewartet hätte. Eine Performance an der man sich nicht satt sehen kann. Ebenso Jared Leto als Transgender mit HIV, der durch Zufall Bekanntschaft mit dem homophoben Wodroof macht und daraus eine Art Freundschaft und geschäftliche Beziehung entsteht.
    Die Story an sich mit dem Dallas Buyers Club und auch die Geschichte um dem Kampf zwischen Wodroof und der FDA erschien mir dagegen ein wenig gehetzt und auch willkürlich in ihren Intentionen. Empfand ich aber als weniger störend, denn Atmosphäre (80er und die damalige AIDS-Paranoia wurden sehr gut eingefangen) und schauspielerische Leistungen machen das Manko mehr als wett. Lange darauf hingefiebert und trotz hoher Erwartungen nicht enttäuscht wurden.

    8/10
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  3. #223
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    Pixaredition - Vom Finden und gefunden werden

    Findet Nemo/Findet Dorie

    Meins! Meins! Meins!

    Aus aktuellem Anlaß, weil "Findet Dorie" mit dem Großen im Kino angeschaut wurde, kann ich die Pixaredition sogar als Doppelpack fortführen. Diesmal geht es ins Wasser und wieder eine kleine Anektode vorweg.

    Findet Nemo lief zu einer Zeit im Kino, als ich mich von den Trickfilmen ab- und mehr den Horrorfilmen zugewendet habe. Deshalb ist dieser Teil, jedenfalls im Kino, durch die Lappen gegangen. Doch wie es sich für einen Sydneyianer gehört, habe ich mir diesen Film vor meinen Australienbesuch gegeben und fand dann in der Realität einiges aus dem Film wieder (besonders die Möwen).

    Findet Nemo ist auch heute noch tricktechnisch erste Sahne und neben Cars einer der Lieblingsfilme vom Großen Sprößling. Die Geschichte ist zwar relativ einfach gehalten, aber so actionreich gestaltet, dass keine Langeweile aufkommt. Der Anfang ist diesmal recht disneyesk geraten, indem ein trauriger Anlaß gezeigt wird, der alles weitere bestimmt. Doch danach kommt wieder voll die Pixarschiene mit lustigen Nebenfiguren, schönen Einfällen und schönen Slapstickeinlagen. Alles in allem perfekte Familienunterhaltung, die sich auch 10 Jahre nach Kinostart nicht hinter aktuellen Produktionen verstecken muss.

    Die Fortsetzung Findet Dorie muss sich daran messen lassen und scheitert an dieser Hürde nicht, weil die Produzenten nicht den Fehler machen und dieselbe Geschichte ein zweites Mal erzählen. Das Meer als Schauplatz wird verlassen und ein meeresbiologisches Institut ist das Zentrum des Geschehens. Aus diesem Grund müssen sich Dorie, Nemo und Marlin einmal mehr den Gegebenheiten anpassen und allerlei Abenteuer überstehen, bevor es zum familienfilmtypischen Ende kommt. Dabei stehen Marlin und Nemo diesmal gar nicht so im Mittelpunkt, sondern Dorie und der neu eingeführte Charakter Hank, der einen schönen Konterpunkt zum ewigen Zauderer Merlin setzt. Einzi Bailey der Belugawal ging mir ein wenig auf den Leim. Ansonsten ist auch dieser Teil Unterhaltung auf höchstem (Pixar)- Niveau.
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  4. #224
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    Das große Geld

    Morgen hör ich auf

    Wenn das gebührenfinanzierte Fernsehen eine Serie großspurig als das deutsche "Breaking Bad" ankündigt, wird man erst einmal stutzig und fragt sich, ob die einen für dumm verkaufen wollen. Da ich letztes Jahr diese geniale US- Serie durchgeschaut habe und mir immer noch gern in Erinnerung rufe, kann der deutsche Vergleich dagegen nur scheitern. Doch ich sollte insgesamt eines besseren belehrt werden, denn "Morgen hör ich auf" kopiert zwar einige Stilelemente des Vorbildes und auch die Ausgangslage ist ähnlich, die Entwicklungen jedoch laufen völlig unterschiedlich. Letztendlich muss man aber sagen, dass es schade ist, dass sich die Macher nicht mehr zugetraut haben. Einerseits zu zahm, andererseits alles zu kurz gegriffen... Positiver Lichtblick: Pastewka in einer ernsten Rolle, die man ihm in der ersten Folge noch nicht zugetraut hatte, in die er aber immer mehr rein passte.

    6/10
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  5. #225
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    Gendertausch mit familiären Turbulenzen

    Transparent - Staffel 1

    Eine Serie aus der Amazonschmiede die sich sehen lassen kann. Man bekommt eine Mischung aus Drama und Komödie, die das Theme Transgender und das Leben im falschen Geschlecht sehr gefühlvoll und auf den Punkt getroffen an den Zuschauer transportiert. Dabei wird auch noch die chaotische Familie Pfeffermann präsentiert, die allesamt ihre Schärflein auszutragen haben. Allen voran natürlich Mort, der sich nach jahrelangem Versteckspiel endlich dazu entschließt offen als Frau zu leben, was natürlich in seinem näheren Umfeld für Irritationen sorgt. Einzig seine älteste Tochter Sarah scheint sich mit dem Thema ernsthaft auseinander zu setzen, obwohl sie gerade selbst im größten Gefühlschaos steckt.

    Ich empfinde diese 1.Staffel als sehr angenehm. Denkt man bei dem Thema Geschlechtertausch zuerst an schrille, überzeichnete Figuren, so ist das hier nicht der Fall. Man geht liebevoll mit allen Figuren um und es dreht sich in den 10 Folgen nicht nur um das Thema Leben im falschen Körper. Es ist zwar der zentrale Angelpunkt der gesamten Handlung, es werden jedoch auch andere Facetten betrachtet, die allesamt die verwirrte Sexualität innerhalb der Familie beleuchten. Mal ist das urkomisch und mal tragisch anzuschauen. Kann die Serie nur empfehlen.

    8,5/10
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  6. #226
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    Familiäre Turbulenzen relaoded mit Gendergrenzen testen

    Transparent - Staffel 2

    Und weiter geht es mit den Pfeffermans, ihrem von Mort zu Mora transformierten Vater, der hier immer noch wie eine Vogelscheuche rummrennt und den Kindern, deren Probleme sich immer mehr anhäufen. Da wäre einmal Sarah, deren Hochzeit mit ihrer Freundin ganz am Anfang steht und bei der sie merkt, dass sie diese Person eigentlich gar nicht heiraten will. Das Chaos, dass sie damit auslöst, zieht sich durch die gesamte Staffel.
    Josh und Raquel leben ihr Leben zusammen unter einem Dach mit dem Sohn, der Josh viele Jahre vorenthalten wurde und den er mit seiner ehemaligen Babysitterin hat. Josh und Raquel erwarten ein Baby, doch gefühlsmäßig sind die zwei auf einem Holzweg unterwegs. Zu guter letzt noch das Nesthäkchen Ali, die ihre Geschlechtergrenzen austestet und die mittlerweile die Einzige scheint, die weiß, was sie will. Achso: Mora und seine Frau leben auch wieder unter einem Dach. Ob das gut gehen kann?

    War der Einstieg in die Serie die Offenbarung, dass Mort als Mora leben will, entwickelt sich die Serie neben allen Gendergrenzen in die Richtung Familiendrama und versucht alle Facetten der Hauptpersonen zu beleuchten. Leider verheben sich die Macher in dieser zweiten Staffel damit ein wenig und es wirkt unausgeglichen, ganz so als wissen sie nicht, wohin es laufen soll. Dann wird noch in einem Nebenplot versucht zu erklären, wie es bei Mort/Mora so kommen konnte, dass er sich als Frau im Mann fühlt, was für mich persönlich völlig verschwendete Zeit war und mehr für die Plots in der Gegenwart genutzt werden sollen.

    Es ist immer noch eine sehr kurzweilige Serie, die hier ein paar Hänger aufweist, die erst gegen Ende ausgebügelt werden und Vorfreude auf Staffel 3 erzeugen.

    6,5/10
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  7. #227
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    Sinnsuche

    Transparent - Staffel 3

    War die zweite Staffel mehr ein Bindeglied und wusste nicht so recht, wohin mit sich und seinen Figuren, bekommen die Macher in der dritten Staffel die Kurve und nehmen wieder Fahrt auf. Jede Figur bekommt ihren eigenen Rucksack aufgesetzt und die Sinnsuche aller Pfeffermanns geht weiter. Aus der Vergangenheit wird auch ein wenig mehr beleuchtet, wie Mort zu Mora werden konnte, was es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte.
    Alles wirkt reifer und geschickt inszeniert. Hatte meine Freude an dieser Staffel und auch an der Serie bisher.

    Hat sie sonst noch jemand gesehen?

    8/10
    Geändert von W.Munny (06.03.2017 um 10:08 Uhr)
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  8. #228
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    kurz und knapp: Nazis, fetziges Gemetzel, großes Tennis, oscarreife Filme uvm

    Bin dank Prime Acount, schnellem Internetanschluss und vielen Serien/Filmen im Angebot endlich mal dazu gekommen ein bisschen was zu schauen und bin echt erstaunt, was ich seit Januar gesehen habe. Deshalb mal in Kurzform ein paar Eindrücke

    Ash vs. Evil Dead - Staffel 1 +2

    Ein Fest für Fans von "Tanz der Teufel". Wer die komischen Anteile in den Filmen mochte, die dummen Sprüche und das derbe Gesplatter, wird mit der Serie voll auf seine Kosten kommen. Der Zusammenhang zwischen Ash und dem Buch wird in der Serie ausgebaut. Eine Mythologie wird etabliert. Effekte, vor allem in Staffel 2, sehen vorzüglich aus, vieles handgemacht und so übertrieben, dass man darüber nur lachen kann. Trotz dessen haben die Macher nicht vergessen, wie Atmosphäre geschaffen wird und in manchen Momenten der Serie ist das schön gruselig umgesetzt. Auch wenn Folge 10 von Staffel 2 nicht ganz der Bringer war, freue ich mich trotzdem auf weitere Abenteuer von Ash bei seinem Kampf gegen das Böse.

    8/10

    The Man in the High Castle - Staffel 1

    Alternatives Szeanrio in der Zeitgeschichte. Die Nazis haben den Weltkrieg gewonnen, da sie als erstes die Atombombe geworfen haben - auf Washington. Amerika ist unter Deutschland und Japan aufgeteilt, wobei die Rockies als neutrale Zone beide Mächte voreinander abpuffern. Der Einstieg ist, dass gewisse Filme existieren, die vom Mann im hohen Schloss stammen und Dinge zeigen, die entweder eine andere Geschichte darstellen oder eine undenkbare Zukunft. Jeweils die Geheimdienste der Japaner und Deutschen sind an den Filmen interessiert und schrecken selbst vor tödlichen Maßnahmen nicht zurück. Zeitgleich gibt es noch eine Verschwörung gegen den Führer und ein Verrat vom japanischen Handelsminister, der damit Dinge in Gang setzt, die er eigentlich vorhatte zu verhindern.
    Auf diese Serie muss man sich einlassen können. Nazisprech, Hitlergruß und überhaupt viel Rassenideologie. Mit diesen Dingen ist diese Serie durchsetzt. Es sieht ungewöhnlich aus und wenn es zum Beispiel um die Beseitigung von Menschen mit unheilbaren Krankheiten geht, muss man echt schlucken. Trotz dessen wurde die alternative Zeitgeschichte glaubwürdig fortgeführt. Man merkt aber, dass unterschwellig etwas nicht stimmt mit dieser Geschichte, was am Ende der 1.Staffel auch angedeutet wird. Da diese Geschichte vom Science- Fiction Autor Philip K. Dick inspiriert ist, kann ich mir vorstellen, dass dieser Aspekt noch ausgebaut wird. Ich bin jedenfalls angefixt. Die Serie sieht hochwertig aus, ist ruhig erzählt und enthält bis auf wenige Ausnahmen kaum Actionszenen.

    9/10

    Mozart in the Jungle – Staffel 1 bis 3

    Eine sehr wohltuende Serie, die keinem wehtut. Vor allem wunderbar gespielt von Gael García Bernal. Diese Serie dreht sich um die klassische Musik und dabei speziell um das New York Philharmonie Orchester, beleuchtet deren Sorgen und Nöte. Locker und leicht werden die verschiedenen Geschichten erzählt. Kann ich nur jedem empfehlen, der mal der komischen Wirklichkeit entfliehen und sich seicht unterhalten lassen möchte. Die Musik dazu ist auch fabelhaft.

    7/10

    Red Oaks – Staffel 1 und 2

    Ebenso wie bei Mozart in the Jungle hebt sich diese Serie wohltuend von vielen anderen ab, indem sie angenehm über die Probleme eines Teenagers berichtet, der versucht, seinen Weg im Leben zu finden, dabei aber von seinen Eltern und von seiner Umgebung immer wieder davon abgebracht wird. Viel unterschwelliger, angenehmer Humor, ein bisschen Dramatik – fertig ist die Serie für zwischendurch.

    6/10

    Argo

    Bester Film bei den Oscars 2013. Kann ich zwar nicht verstehen, da ich Silver Linings als besser empfand, aber nunja, sind halt die Oscars. Guter Film, der die historischen Begebenheiten für das Drama abfälscht, sich aber in der großen Summe daran hält. Vor allem Ben Affleck spielt groß auf. Auf die dramatischen Zuspitzungen am Ende hätte man verzichten können.

    8/10

    Silver Linings

    Dieser Film ist eine Bombe, teilweise schwer zu ertragen, wie sich die zwei Hauptcharaktere gegenseitig oder sich selbst fertig machen. Jeweils von Bradley Cooper und Jennifer Lawrence wunderbar gespielt und der Oscar für Jennifer Lawrence ist sowas von verdient. Bradley Cooper hätte es eigentlich auch verdient gehabt.

    10/10

    American Hustle

    Das Christian Bale ungewöhnliche Rollen verkörpern kann hat er schon in American Psycho oder The Machinist gezeigt. Die Figur in diesem Film reiht sich da mit ein. Als fettbeleibter Irving Rosenfeld, der als Kleinganove versucht sich über Wasser zu halten. Auch wenn die Geschichte ein wenig verworren erscheint, spielen alle Schauspieler ganz große auf. Vor allem Jennifer Lawrence und Christian Bale überzeugen auf ganzer Linie.

    8/10

    Frühstück bei Monsieur Henri

    Sanfte französische Komödie, die ein wenig episodenhaft das Zusammenleben des Kauzes Henri mit der jungen Constanze beschreibt und wie sie letztendlich einen Punkt im Leben finden, ab dem sie sich verstehen. Der Film kann sich manchmal nicht entscheiden, wohin er will und lässt manchen Ansatz, der eingebracht wird, wie eine heiße Kartoffel fallen. Der Schluss kommt etwas unerwartet und die Moral erscheint mir etwas zu sehr aufs Auge gedrückt. Angenehm zu schauen, aber nichts bleibendes.

    5/10

    Verstehen sie die Béliers?

    Story? Kaum vorhanden, was aber nichts macht, da es durch das Zusammenspiel aller Figuren wett gemacht wird. Die Grundvoraussetzung, dass die alle in der Familie von Paula taubstumm sind (außer Paula selbst). Allein dieser Umstand bringt jede Menge Situationskomik in den Film. Im Gegensatz zu „Frühstück bei Monsieur Henri“ wird die Motivation von Paula, wohin sie will, etwas konsistenter umgesetzt. Es ist zwar alles großer Quark, wie es dann passiert, aber trotz allem geht man gut gelaunt aus diesem Film heraus.

    6/10

    Wie Männer über Frauen reden

    Grauenhaft, mehr gibt’s da nicht zu sagen. 0/10
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    AW: kurz und knapp: Nazis, fetziges Gemetzel, großes Tennis, oscarreife Filme uvm

    Lucifer - Staffel 1

    Bei Amazon durch Zufall darauf gestoßen. Vom Produzenten, der sich auch für Californication verantwortlich zeigte, was man der Serie auch anmerkt.
    Worum gehts? Der Teufel hat keinen Bock mehr auf Hölle und mischt sich als Partymensch und Verführer unter die Menschheit. Nebenbei hilft er einer Polizistin bei ihren Ermittlungen. Es ist zwar eigentlich immer nach Schema F abgehandelt, indem immer ein Fall pro Folge gezeigt und gelöst wird. Interessanter ist dagegen, wie der Teufel mit den Menschen zurecht kommt, warum er überhaupt aus der Hölle geflohen ist und nicht wieder dahin will und auch der Vaterkomplex wird angedeutet.
    Die Fälle und die Ermittlungen sind öde und zum abgewöhnen. Kratzt man aber diese Schicht ab, kommt eine wunderbare Charakterstudie über den Teufel höchstpersönlich zum Vorschein. Mir gefällt es ganz gut und ich bin gespannt, wie es in Staffel 2 weitergeht.

    7/10

    Rogue One: A Star Wars Story

    Geschichte und Ausgang bekannt, Bilder über "waitforit" ragend.... Von Seiten der Schauspieler konnte der Film micht nicht überzeugen und auch das schon im Forum angesprochene digitale Einfügen von diversen Charakteren wirkte, nunja, befremdlich. Sozusagen ein Eyecandy ohne großen Anspruch. Zum einmal guggen reicht es, aber mehr auch nicht. Dann lieber Episode VIII

    6/10

    Schubert in Love

    Der Witz, der bei Olaf Schubert auf der Bühne immer noch zündet, wovon ich mich vor ein paar Tagen überzeugen konnte, funktioniert im Medium Film überhaupt nicht. Hätten sie sich auf eine Abfolge von Sketchen eingelassen und die eigentliche Handlung sein gelassen, dann hätte es was werden können. Leider wird aber der Fokus komplett auf Schubert und die Liebe gelegt, was vollkommen schief geht. Ein paar nette Gags sind dabei und für Leute, die in Dresden und Umgebung aufgewachsen sind, konnten ein paar gute Anspielungen auf diese Stadt und ihre derzeitigen Empfindungen eingebaut werden.
    Ansonsten Schnarchalarm.

    2/10
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