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Thema: The Shawshank Theater

  1. #1
    Regisseur Avatar von Thomas S.
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    The Shawshank Theater

    The Shawshank Theater

    In letzter Zeit las ich häufig die neuesten Einträge von Filmtagebüchern anderer User.
    Einige gefielen mir wirklich gut und darum dachte ich mir, dass ich selbst ein Filmtagebuch gründen konnte.
    Wahrscheinlich wird es nicht täglich Einträge geben, weil ich schulisch ziemlich gestresst bin, allerdings werde ich mein bestes geben und so häufig wie nur möglich über Filme zu schreiben und sie zu bewerten.
    Die Links bei den Englischen Titeln, sind Verknüpfungen mit den jeweiligen Artikeln in der IMDB.


    Bewertung:

    (von 0-10, mit einer Kommastelle)
    seit 7. 8. 2008: von "0-10 von 10"
    Geändert von Thomas S. (05.11.2010 um 20:04 Uhr)
    "Get busy livin' or get busy dyin'..."

  2. #2
    Regisseur Avatar von Thomas S.
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    Re: Thomas' Filme

    1. Road To Perdition
    (engl. Titel: Road To Perdition; USA 2002)



    Als ich den Titel zum ersten Mal las, war ich skeptisch. "Road To Perdition" (Straße ins Verderben) klang für mich keineswegs verlockend, weil es könnte genau so gut ein Horrorfilm mit misslungenem Titel sein.
    Erst als ich die Darstellerliste überflog, die Namen "Tom Hanks", "Jude Law" und "Paul Newman" las, entschied ich mich für den Film, der sich als Mafiageschichte herausstellen sollte.

    Erstaunlicherweise begeistert der Film von Anfang an durch Spannung und durch schauspielerische Höchstleistungen. Man sieht Tom Hanks, in seiner Rolle als Killer für die Mafia, in einer Rolle, wie er sie nie zuvor spielte, trotzdem weiß er zu überzeugen.

    Spannend, überraschend, etwas brutal und schlussendlich einfach schön und zum Nachdenken , diese Wörter beschreiben dieses Mafia-Drama am besten. Sam Mendes hat den gleichnamigen Comic von Max Allen Collins toll verfilmt.

    Lieblingsszene:

    Die Szene, als Jude Law versucht Tom Hanks im Haus am Strand zu töten, um sein Foto zu schießen, ist die Einprägsamste und Beste.
    Was in dieser Szene schlussendlich passiert, will ich euch nicht verraten.

    Der Film kann an allen Ecken und Enden überzeugen bzw. verblüffen und bekommt deswegen eine

    9,1
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  3. #3
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    Re: Thomas' Filme

    2. Mr. & Mrs. Smith
    (engl. Titel: Mr. & Mrs. Smith; USA 2005)



    Werbung und vorallem das "Traumpaar" Angelina Jolie und Brad Pitt machten diesen Film schon vor der Veröffentlichung berühmt. Zum Glück gehörte ich nicht zu den Pechvögeln, die, um diesen Film zu sehen, ins Kino gingen. Sprich, die Pechvögel, die für diesen Müll bezahlt haben.

    Die Idee bzw. die Handlung ist komplett hirnrissig und unrealistisch. Ein Ehepaar, wo Mann und Frau Profikiller sind und sie wissen nichts vom Beruf, des jeweils anderen. Es gibt Filme über Berufsmörder, die hervorragend anzusehen sind (bestes Beispiel: Léon — Der Profi), dieser "Action-Film" ist jedoch einfach schrecklich, und eine Beleidigung fürs Auge!

    Irgendwie erinnert mich dieser Film an so ziemlich jeden Spencer/Hill-Klassiker, nur das die angeblichen Feinde nicht geschlagen, sondern getötet werden. Zudem kommt, dass die Spencer/Hill-Filme nett anzusehen sind, und Unterhaltung bieten, und nicht zum Kopfschütteln anregen, wie Mr. & Mrs. Smith.

    Mr. & Mrs. Smith bietet eine miserable Handlung, die sich nur um eines dreht: Morden. Seit dem Film Sieben (engl. Titel: Se7en) hielt ich Brad Pitt für einen guten Schauspieler, der in seinen Rollen (meistens) überzeugen konnte. Doch seit diesem Film hat sich meine Meinung erneut geändert. Zu Angelina Jolie muss man nicht viel sagen: Sie kann, meiner Meinung, sowieso nicht richtig schauspielen, und das ist in diesem "Film" auch nicht anders.


    Lieblingsszene:
    Wenn es doch nur eine Gute gäbe …


    Aus diesem Grund bekommt dieser wortwörtliche Action-Schinken, der nicht einen, ob schauspielerischen oder sonstigen ist ganz egal, Lichtblick bietet, eine eiskalte

    0,5
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  4. #4
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    Re: Thomas' Filme

    3. Blutmond
    (engl. Titel: Manhunter; 1986)



    Wow… vor kurzem habe ich mir diese Verfilmung des zweiten Teils der Hannibal-Lecter (Lecktor)-Reihe angesehen. Die Neuverfilmung namens Roter Drache kann meiner Meinung nicht mit diesem Meisterwerk mithalten. Schon ab der ersten Szene weiß man, dass es sich hier um einen außergewöhnlichen Film handelt. Bei der Einleitungssequenz bekam ich schon das erste Mal eine Gänsehaut. Die Wendeltreppe, die die Kamera überbrückt, ohne das Gesicht des Protagonisten zu zeigen, ist für mich eine Szene die sich für immer ins Gehirn einbrennt. Besonders toll fand ich die letzten 20 Minuten, als es dem Höhepunkt immer näher kam. Die Schlussszenen wurden mit dem Lied In-a-Gadda-da-Vida, aus dem Genre Psychedelic Rock, genial untermauert.

    Brian Cox ist wahrscheinlich der bessere Hannibal Lecter als Anthony Hopkins, bis auf dessen Meisterleistung in Das Schweigen der Lämmer, die wohl kaum zu überbieten ist. Trotzdem spielt Hannibal Lecter/Lecktor in Blutmond keine so große und wichtige Rolle wie in der Neuverfilmung.

    Die Figur Will Graham (William Petersen) gefiel mir besonders gut. (Petersen war mitunter ein Grund, warum ich den Film unbedingt sehen musste. Ich wollte wissen, wie der CSI-Darsteller mit ca. 30 aussah.) Er spielt den leicht psychisch-kranken Ermittler eindeutig besser als Edward Norton in Roter Drache.

    Lieblingsszene:
    1. Francis Dollarhyde hat die blinde Reba McClane in seiner Gewalt; im Hintergrund spielt In-a-Gadda-da-Vida.
    2. Die erste Szene (Die Kamera besteigt die Treppe des Hauses der ersten Mordopfer)

    Dieser Film ist sicher einer der besten Thriller aller Zeiten, ist trotzdem eher ein Geheim-Tipp. Ich gebe diesem Film eine

    9,2
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  5. #5
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    Re: Thomas' Filme

    4. Was Frauen wollen
    (engl. Titel: What Women Want; USA 2000)



    Was Frauen wollen war eine der ersten Komödien, die mir in meinem Leben wirklich gefallen haben. Es gibt einige Szenen, bei denen man laut lachen muss, auch wenn der Film eine sehr einfache Handlung bietet.

    Mel Gibson den Chauvinist "Nick Marshall" so gut, dass man von Anfang an Sympathie für ihn empfindet. Natürlich würde etwas anderes passieren, wenn man in der Badewanne liegt und der angesteckte Föhn auch hineinfällt (bitte nicht zu Hause ausprobieren). Helen Hunt hat alles aus ihrer Rolle herausgeholt, leider konnte sie nicht ganz an den Erfolg in Besser geht's nicht anknüpfen. Trotzdem könnte keine andere Frau die Rolle als "Darcie McGuire" so erfrischend spielen wie sie. Besonders toll fand ich den Auftritt von Marisa Tomei, die die hübsche "Lola" verkörpert. Schade ist, dass ich sie nur aus zwei Filmen kenne (Was Frauen wollen und Die Wutprobe) und trotzdem halte ich sie für eine sehr gutaussehende und überzeugende Schauspielerin.

    Man kann diesen Film nicht sehen, ohne alle 3 Minuten wenigstens ein bisschen zu lachen. Wiedereinmal hat Nancy Meyers (Ein Zwilling kommt selten allein und Was das Herz begehrt) eine angenehme, nicht zu komplizierte Komödie verfilmt. Wirklich schade war nur, dass "Nick Marshall" schlussendlich "Lola" verlässt, um sein Leben mit "Darcie McGuire" zu verbringen.

    Lieblingsszene:
    Als "Nick Marshall" und "Lola" in Lolas Wohnung sind. Lolas Gedanken nach dem Sex sind einfach zum Todlachen.

    Für diese nette Komödie für Groß und Klein vergebe ich eine

    7,8
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  6. #6
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    Re: Thomas' Filme

    5. Gladiator
    (engl. Titel: Gladiator; USA 2000)



    Zack!!! … und das Blut spritzt! Gladiator… mein ehemaliger Langzeit-Lieblingsfilm. Dank Russell Crowe und Joaquin Phoenix, die für die nennenswertesten schauspielerischen Akzente sorgten, wurde der Film wirklich spannend und unterhaltsam. Neben den Schauspielern sind auch die Landschaftsaufnahmen und Kostüme mehr als erwähnenswert. Mit Ralf Möller ist auch Deutschland im Film körperlich stark vertreten.

    Was will man dazu noch sagen, ein perfekter Film?
    Nein! Natürlich nicht. Bisher habe ich diesen Film vier Mal gesehen. Bei den ersten drei Malen kann man sagen, ein Meisterwerk, danach ändert man seine Meinung allerdings langsam, weil er langweilig wird, oder einem plötzlich langatmig vorkommt. Auf Deutsch: Jede Szene wird zu berechenbar. Viele werden sagen das bei allen Filmen so. Ein wahres Meisterstück macht jedoch genau eine Eigenschaft besonders aus: Der Film wird auch nach fünf Mal ansehen nicht langweilig, so zumindest sehe ich das.

    Man darf mich aufgrund dieser Feststellung jetzt nicht falsch verstehen. Ich bleibe dabei, dass der Film sehr gut gelungen ist, allerdings in Zukunft nie zum großen Klassiker wird, auch wenn er uns durch die Oscar-Verleihung 2000 sicher in Erinnerung bleibt (Anm.: 5 Academy Awards, aber was heißt das schon…).

    Im Film kann man einen überragenden, meistens verschwitzten, Russell Crowe, in der Rolle seines Lebens, bewundern. Für Joaquin Phoenix war es nach 8mm — Acht Millimeter seine zweite größere Rolle in einem Blockbuster. Seine Rolle als "Commodus" griff ihm in seiner späteren Karriere stark unter die Arme. Richard Harris konnte in seiner Rolle als "Mark Aurel" ebenfalls überzeugen. Diese Nebenrolle war eine seiner letzten Rollen vor seinem Tod.

    Lieblingsszene:
    Die Schlussszene, als "Maximus" (Crowe) durch sein Kornfeld spaziert, und dabei mit seinen Händen über die Ähren streicht. Als er seiner Frau und seinem Kind immer näher kommt.


    Dieser überdurchschnittlich gute Geschichts-Film bekommt von mir eine

    8,4
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  7. #7
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    Re: Thomas' Filme

    6. Postman
    (engl. Titel: The Postman; USA 1997)



    Die größte Beleidigung fürs Auge seit Plan 9 from Outer Space, obwohl man bei "Plan 9" wenigstens lachen konnte, so primitiv wie er war. Ich gebs zu ich hab bei Postman nie die ganzen drei Stunden durchgehalten, aber ich glaube das muss man auch nicht. Der Film ist eine Mischung aus Möchtegern-Sci-Fi-Film, -Drama und -Abenteuerfilm, obwohl man, wenn man den Film nicht von Anfang an sieht, nicht einmal weiß, dass der Film in der Zukunft spielt; soviel zum Möchtegern-Science-Fiction. Die seichte Romanze im Hintergrund zwischen Kevin Costner und Olivia Williams, die dann irgendwie auch wieder keine Romanze war, machte mich mehr als wütend. Aber die Krone für die traurigsten Auftritte bekommen Annie und Joe Costner, nicht aufgrund ihrer schauspielerischen Leistungen, sondern weil sie die Rolle nur bekommen haben, weil ihr Vater die Regie und die Idee führte/hatte.

    Kevin Costner, "der Wolfstänzer", hat wirklich alle Bewunderung, die ich mal für ihn empfand, mit diesem Film in den Sand gesetzt. Ich könnte jetzt alles, was im Film einfach miserabel war, in den Dreck ziehen, allerdings fehlt mir dafür die Zeit. Ich nehme dafür den einzigen "Lichtblick" heraus. Will Patton: Der einzige in Postman, der nicht total versagte. Klar muss aber sein, dass man in einem deratig schlechten Film, in keiner Rolle glänzen kann, darum bezeichne ich Will Pattons Leistung als Lichtblick. Wenn mich nicht alles täuscht bekam er als einziger eine Auszeichnung, die nicht "Goldene Himbeere" heißt (Anm.: Ich glaube der "Saturn Award" war's).


    Lieblingsszene:
    Das lass' ich lieber aus…

    Auf einer Skala von 0 — 10 gebe ich diesem Müll, der das Nomen "Film" nicht einmal verdient, eine

    0
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  8. #8
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    Re: Thomas' Filme

    7. Tombstone
    (engl. Titel: Tombstone; USA 1993)



    Gestern zum ersten Mal gesehen, und irgendwie dachte ich mir, den nehme ich in mein Tagebuch auf. Ich, als Österreicher, sehe hauptsächlich ORF 1, und darum bin ich die lästigen Werbepausen nicht gewöhnt, die einen Film, wie auch Tombstone, ziemlich versauen. Naja, auf ATV ist es immer noch angenehmer als auf Pro 7 …

    Aber jetzt zum Film: Tombstone ist ein relativ neuer und starbesetzter Western, den man auch als Geschichts-Film sehen kann, weil es (wiedereinmal) um "Wyatt Earp" (Kurt Russell) und "Doc Holiday" (Val Kilmer) geht. Zufällig wurde Tombstone zeitgleich mit Wyatt Earp — Das Leben einer Legende verfilmt, Tombstone gilt aber als der bessere der beiden.

    Wenn ich mich an alle Western, die ich je gesehen habe, erinnere, dann würde ich ihn ins Mittelfeld reihen, weil er nicht mit Größen wie Spiel mir das Lied vom Tod mithalten kann, allerdings weit besser ist als Schneller als der Tod. Kurt Russells Performance war nicht unbedingt seine Allerbeste, allerdings sehr lobenswert, besonders in der Zusammenarbeit als Wyatt Earp mit Doc Holiday und Virgil und Morgan Earp (siehe Bild) weiß er zu überzeugen. Besonders hervorzuheben ist Val Kilmer, der als "Doc" bestimmt die beste Leistung ablieferte. Sehr interessant ist auch, dass der Hollywood-Altstar Charlton Heston eine kleinere Nebenrolle als "Henry Hooker" spielt.


    Lieblingsszene:

    1. Das Duell zwischen "Ringo" und "Doc Holiday"
    2. Die Schießerei: Die drei Earps und der Doc gegen die "Cowboys"


    Der Film ist passagenweise sehr spannend, besonders das Ende gefiel mir sehr gut. Am Anfang ist die Handlung etwas zu langatmig. Docs Tuberkulose wird von Val Kilmer genial dargestellt und verdient einen extra Pluspunkt.

    Dieser Western bekommt von mir eine akzeptable

    5,5
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  9. #9
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    Re: Thomas' Filme

    8. Hinterholz 8
    (Originaltitel: Hinterholz 8; Österreich 1998)



    Der, in den österreichischen Kinos, erfolgreichste Österreichische Film aller Zeiten. Eine humorvolle Komödie über einen Mann, der es nicht schafft, das Haus seiner Träume zu renovieren. Ein (für österreichische Verhältnisse) starbesetzter Film, mit Roland Düringer und Nina Proll in den Hauptrollen. Die größten Namen des österreichischen Kabaretts bekamen Gast- bzw. Nebenrollen, zum Beispiel Alfred Dorfer als "Eberl" und Reinhard Nowak als "Sepp".

    Von all den österreichischen Filmen, die ich bisher im Fernsehen oder im Kino gesehen habe, war dieser einer von denen, die besonders herausstachen. Hinterholz 8 bietet Spaß von der ersten Minute, allerdings ist er nichts für Leute, die nichts für Sarkasmus und skurrile Witze übrig haben. Die Komödianten zeigen sich von ihren besten Seiten, was auch mit dem Österreichischen Filmpreis belohnt wurde.

    Es war Roland Düringers ("Herbert Krcal") bester Auftritt abgesehen von seiner Rolle in Harald Sicheritz' Film Poppitz. Hinterholz 8 wurde ebenfalls unter der Regie von Sicheritz gedreht. Der Theater-Star Nina Proll konnte in ihrer Rolle als "Margit Krcal", die Ehefrau Herbert Krcals, ebenfalls überzeugen und für einige Lacher sorgen.



    Lieblingsszene:
    Ich sag' nur "Entenpreis" und "beamt mich hoch!", wer es jetzt noch nicht versteht: Die Schlusszene.


    Fazit:
    Ein empfehlenswerter Film für die ganze Familie, allerdings eher für Österreicher. Für deutsche Filmfans nur, wenn sie österreichischen Humor, vorallem den wiener Humor, verstehen und mögen. Von mir bekommt dieses Highlight des österreichischen Kinos eine

    7,5
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  10. #10
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    Re: Thomas' Filme

    9. About a Boy
    (engl. Titel: About a Boy; GB 2002)



    Wiedereinmal kann man sich über die Übersetzung eines englischen Titels ins Deutsche beschweren. Wenn der Film ja schon About a Boy warum, kann man es dann nicht beibehalten?! Nein, man muss ihn "About a Boy oder: Der Tag der toten Ente" taufen. Da fragt man sich wirklich warum! About a Boy ist ein englischer Titel, den wirklich jeder versteht. Ich hab diesen Absatz nur geschrieben, dass jeder versteht, warum ich nicht den vollen Namen ausschreibe. Ein Zwei-Zeilen-Titel als Überschrift ist hässlich, und dieser Filmtitel würde auch im Inhaltsverzeichnis drastisch herausstechen.

    Aber nun zum heutigen Film:
    About a Boy ist eine nette Tragikkomödie von Chris und Paul Weitz, der mit dem englischen Superstar Hugh Grant einen großen Namen als Hauptrolle aufzuweisen hat. Im Film versucht der 12-jährige Marcus Brewer (Nicholas Hoult) seine Mutter Fiona (Toni Collette) mit Will Freeman (Grant) zu verkuppeln. Nicholas Hoult spielt in seiner ersten größeren Rolle sehr gut und steht in diesem Film keineswegs in Hugh Grants Schatten. Grant spielt den ewigen Junggesellen Will ebenfalls sehr liebenswert und witzig und ist maßgeblich am Erfolg des Films beteiligt. Ein weiterer nennenswerter Auftritt war jener von Rachel Weisz, die die Traumfrau Hugh Grants verkörperte.


    Lieblingsszene:
    Die Szene im Park, als Marcus Brewer versucht, die Enten zu füttern.


    Eine typisch britische Komödie mit einigen traurigen Akzenten. Besonders hervorzuheben ist der unbekannte Schauspieler Hoult, der sich in seiner Rolle einen Namen machen konnte. Diese gelungene Literaturverfilmung bekommt von mir eine

    7,9
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