In einer nicht allzu fernen Zukunft entsteht in einem Forschungslabor der erste intelligente Roboter mit menschlichen Gefühlen in Gestalt des elfjährigen David (Haley Joel Osment). Aber seine "Adoptiveltern" sind mit dem künstlichen Ersatzkind überfordert und setzen ihn aus. Auf sich allein gestellt versucht David mit Hilfe des "Callboy"- Roboters Joe (Jude Law), seine Herkunft und das Geheimnis seiner Existenz zu ergründen...

(quelle: http://www.a-i-derfilm.de)

Mit seiner genialen Arbeitsweise schuf Steven Spielberg eine grandioses, spannendes, unter die Haut gehendes und Angst machendes Science Fiction Abenteuer der Extraklasse.



Das Thema, dass in dem Film angesprochen wird (Roboter übernehmen menschliche Fähigkeiten) sollte uns sehr interessieren, da die heutige Technik immer weitere und größere Fortschritte schafft.



Es macht einem schon etwas Angst, wenn man sich dieser Geschichte richtig annimmt und wenn man genau darüber nachdenkt, was doch wäre, wenn man einen Roboter dazu bringne könnte menschliche Gefühle wiederzugeben und den Menschen dazu zu bringen diese Gefühle zu erwiedern.



Steven Spielberg hat dies mit Bravour geschafft, leider ohne Stanley Kubrick. Der komplette Film ist ein wunderbares Warndokument für die "Übernahme durch technische Fähigkeiten eines Roboters oder Computers von menschlichen Aufgaben". Der beste Charakter im Film der Angst vor der ganzen Sache hat und dem im Nachhinein klar geworden ist, dass er damit überfordert ist, ist die "Adoptivmutter" von David; Monica.



An diesem Film stimmt einfach alles. Wie immer schafft es Spielberg ein Thema in mir zu wecken, wofür ich mich vorher gar nicht interessiert habe und bringt mich im Nachhinein dazu, mehr über das Thema erfahren zu wollen.

Die schauspielerischen Leistungen der Darsteller waren grandios. Nach "The Sixth Sense" dachte ich, dass man nicht mehr aus Haley Joel Osment rauskriegen würde, doch in der Rolle des David hat er mich unglaublich beeindruckt und hätte meiner Meinung nach den Oscar verdient. Auch Jude Law in der Rolle des Joe war außergewönlich ausdrucksstark und großartig.



Dazu untermalt die "wie immer" wunderbare Filmmusik von John Williams das ganze Geschehen perfekt und gibt dem Film eine ganz besondere Note.



Die Kameraführung ist ohne hin eine der besten Arbeiten des gebürtig aus Polen stammenden Janusz Kaminski, der seit "Schindlers Liste" Steven Spielbergs fester Kameramann ist.


Hier bei der Arbeit neben Steven Spielberg zu "The Terminal"


Fazit: "Spannend! Überwältigend! Die Geschichte geht unter die Haut und regt zum Nachdenken an! Ein grandioser Science Fiction Film, alà Spielberg! Hut ab!"