Nach 7 Jahren ist es Regisseur Martin Campbell endlich gelungen, den zweiten Teil von "Die Maske des Zorro" auf die Leinwand zu bannen. Mit an Bord sind wieder die beiden Hauptdarsteller Antonio Banderas und Catherine Zeta-Jones. Den Oberschurken mimt diesmal Rufus Sewell, der schon in "Ritter aus Leidenschaft" den unsympathischen Graf Adhebar mimte.
Wer denkt, dass der 2. Teil von "Die Maske des Zorro" nur ein müder Abklatsch des ersten Teils ist, der irrt sich. Natürlich kann in so einem herrlich altmodischen Mantel-und-Degen-Film das Rad nicht neu erfunden werden. Ähnlich wie im 1. Film hat Zorro wieder Ärger mit seinem Pferd. Kein Wunder, wenn Tornado Wein säuft und Pfeife raucht. Die 2 Stunden Film waren jedenfalls recht kurzweilig: Action und Romantik wechseln sich ab. Natürlich gibt es auch einige lustige Einlagen, wie schon genannt, mit dem Pferd, aber auch mit dem etwa 9-jährigen Sohn von Zorro und Elena, der die Bösewichte mit seiner Steinschleuder ärgert. Allerdings wird der Humor nicht allzusehr übertrieben, was ich gut fand. Großartig ist der Showdown am Schluß auf einem rasenden Zug, wo Zorro zusammen mit seiner Frau den Oberschurken und seinen Helfershelfer bekämpfen. Dass dieser Film ein Happy End hat, versteht sich, und das gehört auch irgendwie dazu.
Wer auf altmodische Action, wie sie eben in Mantel-und-Degen-Filmen Tradition ist, steht und nicht auf allzu anspruchsvolle Handlungen Wert legt, ist hier genau richtig.