Story:

Seit fünf oder sechs (schaut ihn euch an...) sind John und Jane Smith nun schon verheiratet. Doch genau genommen wissen sie kaum etwas über den anderen. So arbeitet John bei einem Architektur-Büro und Jane bei einer Providerfirma. Genau genommen nehmen sie allerdings mit dem Betreten ihres Büros eine andere Identität an. Denn ihre eigentlichen Jobs sind doch ein wenig aufregender: Sie sind Killer...
Spannend wirds allerdings, als sie auf die gleiche Person angesetzt werden. Da wird schon mal die eigene Ehefrau ahnungslos mit einer Panzerfaust beschossen und der Ehemann mit einem Sturmgewehr traktiert. Der Exilant entkommt und beide fürchten das ihre Identität enttarnt wurde. So ist ihr nächster Auftrag das Herausfinden der Identität und das Töten des anderen. So wird das gemeinsame Abendessen recht interessant, da beide ihren 'Gegner' erkannt haben, ohne zu wissen das der andere es auch weiß...

Kritik:

Um eins vorweg zu nehmen, im Gegensatz zu einigen ihrer letzten Filmen (Troja, Alexander, Tomb Raider...) laufen sowohl Angelina Jolie als auch Brad Pitt zur Hochform auf. Sie spielen einfach genial, nehmen sich selbst nicht ernst, und gerade das macht den Film so genial. so schafft das Ehepaar Smith perfekt den Spagat zwischen polemischer Actionfilmsatire und einer verflucht komischen Komödie. So beginnt der Film gleich herrlich spannend mit dem Paar beim Eheberater, was gleich für diverse Lacher sorgt. Doch die 'Lachkurve' wird die ganzen 120 Minuten über konstant hoch (sehr hoch!) gehalten. Die Gags sind perfekt plaziert, einfach unglaublich komisch und niemals plump. Am lustigsten sind die Nahaufnahmen der beiden im Fahrstuhl oder beim Eheberater. Da kommt einfach die ganze Klasse der beiden durch, die ich noch nie in so einer lustigen Rolle erlebt habe. Sie spielen einfach locker und nehmen sich überhaupt nicht ernst. So müssen Komödien einfach sein. Einzig die vorletzte Szene wo die beiden kollektiv eine Lagerhalle sowie diverse Spezialeinheiten platt machen hat mir nicht so gefallen. Wobei da natürlich auch Szenen bei sind den Film als Actionfilmsatire ausweisen bei. Also sie mag einigen gefallen, mir aber nicht so sehr. Das war einfach zu viel des guten und ein wenig langatmig. Ansonsten gibts aber nichts zu meckern: Die Story ist sehr flüssig und spannend. Auch wenn ich ja sonst wahrlich kein Fan von Komödien bin, Mr. and Mrs. Smith hat mich überzeugt und ständig zum Lachen gebracht. So wird der Kauf der DVD, mit der man übrigens so mit Dezember oder Januar rechnen kann zur absoluten Pflicht.

Prozent: 94%