Sie waren die ersten bei „Marvel“ die das Zeitalter der Comics einleiteten. 1961 hauchte Stan Lee ihnen Leben ein. In der Vergangenheit war es filmisch nicht möglich diese Figuren technisch einwandfrei umzusetzen. Doch mit der heutigen Computertechnik ist es jetzt gelungen. Doch man muss sagen – misslungen. Technisch ja, aber was da heraus gekommen ist als Story kräftig in den Sand gesetzt. Nicht Fisch und nicht Fleisch.

Eine simple Geschichte, die damit beginnt, dass eine Gruppe von vier Astronauten bei einer Weltraummission kosmischer Strahlung ausgesetzt wird. Das verändert ihre DNA und sie alle haben plötzlich Superkräfte. Mr. Fantastic (Ioan Grufford) kann sich über hunderte von Metern elastisch strecken. Sue Storm alias Invisible Woman (Jessica Alba) macht sich unsichtbar und ihr Bruder Johnny (Chris Evans) vergnügt sich als menschliche Fackel. Astronaut Ben Grimm (Michael Chicklis) wird schließlich ein Monster mit einer Haut aus Stein. Und jetzt geht es gemeinsam gegen den bösen Wissenschaftller Victor von Doom (Julian MCMahon). Wie originell.

Der Film ist die Aneinanderreihung von technischen Gimmicks die als Geschichte in ihre Einzelteile zerfällt. Die Figuren sind viel zusehr mit sich selbst und ihren Fähigkeiten beschäftigt sind, ohne das hier Spannung oder gar Aktion aufgebaut wird. Mit Schauspielern die völlig hölzern agieren und ihren Rollen kein Profil geben und total überfordert sind.

Schade um die verschenkte Chance etwas im Stile von anderen gelungen Comicumsetzung auf die Leinwand zu bringen. Aber wie ich die Filmproduzenten kenne, kommen wir um eine Fortsetzung sicher nicht herum. Dann aber bitte mit mehr Ideen für das Drehbuch.

100 Minuten lieber „Fanta 4“ als die „Fantastic Four“.

Ab 14. Juli 2005 im KINO.