Der klassische Zeichentrickfilm liegt in den letzten Zügen. Gefragt ist immer mehr der Computeranimierte sprich CGI Film ( Computer generated Images). Doch bei diesem neuen Filmabenteuer der Dreamworks-Studios hat man etwas Neues versucht. CGI, aber im Look von den alten Zeichentrickfilmen. Und man kann sagen, dass Experiment ist gelungen.

Vier Freunde im Zoo von Big Apple. Löwe Alex (Jan Josef Liefers) – der Star im Laden, das Zebra Marty (Rick Kavanian) immer ne kesse Lippe, der Hypochonder Melman, eine Giraffe (Bastian Patewka) und die Diva Gloria (Claudia Urbschat-Mingues), eine vollschlanke Nilpferddame. Sie kennen nur das sorgenfreie Leben im Zoo.

Doch Marty träumt von einem Leben in freier Wildbahn. Als sich die flotten, hochbegabten Pinguine (Die fantastischen Vier) auf die Flucht begeben, schließen sich die anderen an. Doch in der Grand Central Station endet ihre Flucht. Bald darauf finden sich alle gemeinsam auf einem Frachter in Richtung Afrika wieder.

Aber die pfiffigen Pinguine bringen das Schiff in ihre Gewalt. Ihr Ziel die Antarktis. Bei diesem Manöver gehen die Kisten mit unseren Freunden über Bord und sie werden als Schiffbrüchige an die Küste von Madagaskar gespült. Jetzt hat Marty seine freie Wildbahn, allerdings die sieht ganz anders aus als in den Träumen der Vier.

Sie entdecken die wahre Bedeutung der Redewendung „Das ist ein Dschungel da draußen“. Aber der dort lebende Lemurenstamm hilft ihnen über die ersten Schwierigkeiten hinweg. Doch für unsere New Yorker ist das ein bisschen zuviel Natur. Alex will unbedingt zurück in seinen geliebten Zoo.

Eine hübsch einfache Geschichte mit gelungenen Charakteren und jede Menge flotten Slapsticks. Und einem Schlusssatz der fast so herrlich ist wie die unvergessene Pointe „Nobody Is Perfect“ aus Billy Wilders „Manche Mögens heiß“. Mit musikalischen Ohrwürmern die zusätzlichen Schwung in die Geschichte bringen.

85 Minuten, eine tierisch abgefahrene Story bei der die Zoologie auf den Kopf gestellt wird.

Ab 14. Juli 2005 im KINO.