So hat das ganze also angefangen. George Lukas hat es vorgemacht indem er seine „Star Wars Saga“ nachträglich in seinen Anfängen erzählt. Jetzt haben Regisseur Christopher Nolan und sein Drehbuchautor David Goyer den gleichen Weg gewählt. Auch sie bringen das Vorleben von Bruce Wayne, alias Batman jetzt auf die Leinwand.

Eine Operaufführung die der junge Bruce Wayne mit seinen Eltern besucht entscheidet über seinen späteren Weg. Auf dem Nachhauseweg werden seine Eltern vor seinen Augen erschossen. Sein Butler Alfred (Michael Caine) zieht ihn groß und Wayne beschließt als Erwachsener erst einmal aus Gotham City zu verschwinden. Er will lernen, dass Verbrechen zu Bekämpfen um das Erbe seiner Eltern fortzuführen.

Die Denkweise von Verbrechern lernt Wayne (Christian Bale) von seinem geheimnisvollen Mentor Ducard (Liam Neeson). Er und Ras Al Ghul (Ken Watanabe) sind die Anführer der Schattenliga, die sich die Selbstjustiz auf die Fahne geschrieben haben. Bei ihnen lernt Wayne Geist und Körper für den Kampf gegen das Böse zu beherrschen. Eine Mitgliedschaft in der Liga lehnt er jedoch ab.

Als er nach Gotham zurückkehrt, findet er nur Korruption und ungebremste Kriminalität vor. Seine Jugendfreundin Rachel (Katie Holmes) kann selbst als Staatsanwältin wenig gegen die Verbrecher ausrichten. Die Justiz ist fest in der Hand des Unterweltbosses Carmine Falcone (Tom Wilkinson). Nur auf wenige Freunde kann sich Batman in seinem Kampf gegen die Verbrecher verlassen. Sein Butler Alfred, den Polizisten Gordon (Gary Oldman) und auf Lucius Fox (Morgan Freeman).

Mit ihnen zusammen entwickelt er die Figur „Batman“ den maskierten Ritter. Eine Kombination aus Kampftechnik, Intelligenz und der Einsatz von High-Tech-Waffen sind seine Mittel um die Unterwelt aus Gotham zu vertreiben.

Eine spannend erzählte Lebensgeschichte, die zwar eine Weile braucht um in Fahrt zukommen, aber dann rasant bis zum Schluss bleibt. Action, gut dargestellte Zweikämpfe und jede Menge Computeranimierte Technik geben jedoch eine interessante Mischung.
Wobei man allerdings zum Schluss doch in der Lautstärke ein bisschen übertreibt wen Gotham City in alle Einzelteile zerlegt wird. Auch der Humor kommt ein bisschen zu kurz. Viele düsteren Teile und eine gewisse Brutalität lassen den Film erst für Jugendliche ab 16 Jahren empfehlen.

120 Minuten, wie aus Bruce Wayne der Comicheld „BATMAN“ wurde.

Ab 16. Juni 2005 im KINO.

A.G.Wells