Story:

Man nimmt eine Gruppe Jugendliche die irgendwo in der Pampa Party machen wollen und integriert einen blutrünstigen Killer.
Das typische Klischee eines Horrorfilms, in bester "Freitag der 13" bishin zu Teenieschockern wie "Scream" Manier.
Doch SAW ist anders: Der Killer ist nicht einfach blutrünstig, er ist ein 'einfacher' Psychophat der mit seinen Opfern ein Spiel um Leben und Tod spielt. Das Ende ist natürlich genau geplant und immer gleich...

Die beiden Hauptpersonen Lawrence und Adam, erwachen beide angekettet in einem dunklen Raum, der sich, nachdem das Licht angeschaltet wird und sie sich daran gewöhnt haben als ein alter, heruntergekommener Waschraum entpuppt. In der Mitte ist zu ihrem Erschrecken eine übel zugerichtete Leiche positioniert.
Da sich die beiden nicht kennen und sich an nichts erinnern können, versuchen sie z überlegen, wie sie in diese Lage gekommen sind.
Kurz darauf meldet sich der Killer zu Wort, um das 'Spiel' von sechs Stunden Länge anzukündigen. Als Nebenhandlung fungieren zwei Cops, die dem Killer auf der Spur sind.

Der ganze Film baut auf Rückblenden und auf den Ermittlungen der beiden Cops auf, sodass sich Stück für Stück eine verschachtelte Handlung ergibt, die man nur noch zusammensetzen muss. Geheimnisse der beiden Gefangenen kommen zum Vorschein und das Publikum darf zusehen wie die beiden wahnsinnig werden und mit jedem Mittel versuchen den Fängen des Killers zu entkommen.

Der Horror in dem Film besteht dabei nicht aus Gore und Splattereffekten, sondern eher aus Psychoterror. Ähnlich wie im Texas Chainsaw Massacre.

Habt ihr euch schonmal vorgestellt, wie es ist, wenn euch eine Art umgekehrte Bärenfalle an den Kiefer geklemmt wird und ihr nur 60 Sekunden Zeit habt, den Schlüssel dafür aus dem Magen eines anderen zu schneiden, damit ihr verhindern könnt, dass euer Schädel in Einzelteile gerissen wird? Nein?

Dann schaut euch 'SAW' an, spätestens dann wißt ihr was ich meine....


Kritik:

Mir hat SAW sehr gut gefallen. Er ist (ein wenig) anspruchsvoll, intelligent und folgt nicht dem typischen Horrorschema. Der Horror gefällt mir sehr auch richtig gut. Man fühlt sehr stark mit den Charakteren mit, und bekommt wirklich an diversen Stellen eine echte Gänsehaut...
Von diversen Leuten wurde mir berichtet dass sie die Kinoversion schon recht derbe fanden sodass ihnen schlecht wurde, welche ich nicht kenne.
Aber den Directors Cut fand ich persönlich spannend, aber mir würde niemals schlecht werden, wobei ich auch eine schlechte Vergleichsmöglichkeit für den Durchschnittsfilmfan bin...
Die Story ist recht unterhaltsam und wird nie langweilig, außerdem gibt es nicht eine Länge im Film, alles ist schön flüssig und recht schnell erzählt.
Ja bei den Versionen: Es gibt wieder mal die Kinoversion (FSK 16) und den Directors Cut 'ohne Jugendfreigabe', zu welchem ich natürlich raten würde.

Also als Fazirt: Wer auf Intelligenten Horror steht, einen verträglichen Magen hat und Psychoterror verträgt sollte sich SAW unbedingt ansehen