„Sahara“

Ein weiterer „Indiana Jones“ lässt auf sich warten, also nehmen wir solange doch Dirk Pitt aus den Romanen von Clive Cussler. In bisher 18 Folgen lässt er seinen Helden dort jede Menge Abenteuer erleben die jetzt für das Kino adaptiert wurden.

Schatzsucher, Forscher und Frauenschwarm Dirk Pitt (Matthew McConaughey) ist auf der Suche nach einem vermissten Kriegsschiff, dass seit dem amerikanischen Bürgerkrieg vor der Küste Afrikas gestrandet ist. Er und sein Freund Al Giordino (Steve Jahn) könnten auch den an Bord vermuteten Goldschatz gut gebrauchen. Auf ihrer Reise nach Mali treffen sie auf die Ärztin Eva Rojas (Penelope Cruz), die im Auftrag der WHO (World Health Organisation) eine mysteriöse Epidemie aufklären soll.

Da in Mali ein Bürgerkrieg tobt, geraten sie bald zwischen die Fronten. Außerdem stören sie die undurchsichtigen Geschäfte des französischen Geschäftsmannes Yves Massarde (Lambert Wilson) und dem afrikanischen General Kazim (Lenie James). Das bietet natürlich jede Menge Platz für zahlreiche Abenteuer zu Wasser, zu Lande - sprich Wüste und in der Luft. Aber die drei sind nicht allein. Tatkräftige Unterstützung gibt es durch Tuaregs die noch eine Rechnung mit General Kazim offen haben.

Der Film enthält alles was man in zwei Stunden Unterhaltung erwarten kann. Haarsträubende Kämpfe, ungewöhnliche Zwischenfälle und sehr viel Sand. Dabei kommt der Humor nicht zu kurz. Dafür ist Kumpel Al zuständig. Auch die Chemie zwischen McConaughey und Penelope Cruz stimmt. Das ganze wurde mit einem Augenzwinkern und ein bisschen als Persiflage auf Indiana Jones inszeniert, wobei man sich selbst nicht so ernst genommen hat. Ton und Tempo stimmen und das Ganze amüsiert wie Tom und Jerry für Erwachsene, wobei die Kids sicher auch Gefallen daran finden.

124 Minuten ein rasantes Abenteuer für einen vergnüglichen Abend.

Ab 02. Juni 2005 im KINO.

A.G.Wells