BLUES BROTHERS

Story:
Gerade aus dem Knast entlassen, wird Jake von seinem Bruder Elwood in Empfang genommen. Ihr erster Weg führt sie in das Waisenhaus von Schwester Mary, wo die beiden aufwuchsen.
Dort die Schreckensmeldung: dem Waisenhaus droht mangels Kapital die Schließung. Da kommt den Blues Brothers die rettende Idee. Sie wollen ihre alte Band wieder versammeln, um so durch einen Auftritt legal 5.000 Dollar aufzutreiben, damit das Waisenhaus gerettet werden kann.
Doch das ist leichter gesagt als getan. Erst einmal müssen die Ex-Bandmitglieder überzeugt werden - und das ist teilweise gar nicht so einfach. Außerdem heften sich immer mehr Cops an die Fersen der Blues Brothers, da Elwood bei einer Verkehrskontrolle geflüchtet ist. Als wäre das nicht schon genug, gesellen sich auch rachsüchtige Nazis, Jakes wütende Fast-Ehefrau und eine gelinkte Country-Band zu den Verfolgern. Werden die Blues Brothers es schaffen, das Waisenhaus zu retten?

Fazit:
Diesen Film muss man einfach lieben! Rasante Verfolgungsjagden produzieren einen der größten Schrottplätze der Filmgeschichte, Musik-Ikonen wie James Brown, Ray Charles und Aretha Franklin sorgen für einen Soundtrack, der seinesgleichen sucht, und witzig ist der Film auch noch. Als Paradebeispiel dafür dienen die Szenen im Waisenhaus ("Scheiße! Au! Scheiße! Au!") und im Nobelrestaurant.

Belushi und Akroyd legen eine klasse Show hin - nicht nur bei den Gesangs- und Tanzeinlagen. Die beiden leben ihre Rollen als Jake und Elwood Blues.

Nur die Storyline um Jakes Fast-Ehefrau, die sich dafür rächen will, dass sie vor dem Traualtar von Jake sitzengelassen wurde, will nicht so ganz in die ansonst stimmige Geschichte passen. Aber den Gesamteindruck kann das letztendlich nicht stören, dafür ist der Rest des Films einfach viel zu gut.

Ein echter Klassiker - das gibt volle 10 von 10 !