XAVER UND SEIN AUSSERIRDISCHER FREUND

Story:
Der etwas minderbemittelte Xaver wird Zeuge, wie die Dorfdiskothek in Stücke geschlagen und anschließend in Brand gesteckt wird. Xaver erkennt den fiesen Eberhart als Brandstifter und flüchtet aus Angst vor dessen Rache in den Wald. Dort trifft er auf einen kleinwüchsigen Außerirdischen, der mit seinem defekten Raumschiff notlanden musste. Obwohl der Kleine kein Wort von dem versteht, was Xaver mit ihm redet, freunden sich die beiden an und Xaver beschließt, seinem neuen Freund dabei zu helfen, das Raumschiff wieder flottzumachen. Dazu müssen die beiden allerdings zurück ins Dorf. Doch dort wird Xaver inzwischen verdächtigt, den Brand gelegt zu haben. Und Xavers neuer Freund entdeckt seine Leidenschaft für Bier...

Fazit:
Vor dem eigentlichen Fazit möchte ich darauf hinweisen, dass "Xaver" einer dieser Filme ist, die man entweder lieben oder hassen kann. Dazwischen gibt es nichts. Ich liebe ihn... Und nun zum wirklichen Fazit:

Zugegeben, der Film ist weder technisch noch schauspielerisch ein Meisterwerk. Aber es ist einfach saukomisch anzusehen, wie sich ein kleinwüchsiger Außerirdischer im tiefsten Bayern zurechtfinden muss. Rupert Seidel ist die Idealbesetzung für den Dorftrottel Xaver (den eigentlich Ottfried Fischer hätte spielen sollen), und Carlos Pavlidis ist schon durch seine bloße Anwesenheit zum Brüllen komisch. Dazu einige kultige Sprüche wie "Bluadige Hehnakrepf", "Der Hirsch! Grunz! Grunz!" oder "Mei Maschi is hi!" und viele (unfreiwillig?) komische Szenen, und fertig ist ein Film "wia d'Sau". Ein Film, der trotz seines geringen Budgets beweist, dass es bereits 20 Jahre vor Bully gute deutsche Komödien gab.

Das gibt volle Punktzahl. Sozusagen.

Bewertung: 10 von 10