„Hostage – Entführt“

Bruce Willis war auf der Suche nach einem neuen Drehbuch. Fündig wurde er beim französischen Regisseur Florent Emilio Siri und seinem Film „Das tödliche Wespennest“. Er holte ihn mitsamt seinem Kameramann Giovanni Coltelacci nach Hollywood und daraus wurde „Hostage“.

Er ist Spezialist für Verhandlungen mit Geiselnehmer, Jeff Talley (Bruce Willis) vom L.A. Police Department. Doch ein Einsatz endet mit einer Katastrophe. Eine junge Mutter und ihr Kind werden trotz seiner Bemühungen erschossen. Das reicht. Talley wird Polizeichef in Bristo, einer kleinen Stadt ohne Kriminalität.

Drei junge Kriminelle dringen in das Haus des Buchhalters Walter Smith (Kevin Pollak) ein um seinen Wagen zu stehlen. Doch der überrascht sie dabei und jetzt eskalieren die Ereignisse. Eine Polizistin wird erschossen. Der Buchhalter und seine beiden Kinder als Geisel genommen. Sie bringen Talley damit wieder in die Situation vor der er in L.A. kapituliert hatte. Doch damit nicht genug. Mächtige Männer im Hintergrund, für die Smith arbeitet, sehen ihre Anonymität gefährdet, wenn eine DVD mit geheimen Daten in die Hände der Polizei fallen. Sie kidnappen die Frau und Tochter von Talley und zwingen ihn den Sturm auf das Haus zu verhindern.

Bruce Willis ist wieder zu seinen Wurzeln in „Stirb langsam“ zurückgekehrt. Schon die ersten zehn Minuten des Films sorgen für erhöhte Adrenalin Ausschüttung, die der Streifen bis zum Schluss mühelos durchhält. Das Ergebnis, eine Orgie in Action und Gewalt mit hohem Pyromanenanteil.

100 Minuten für den eingefleischten Willis Fan.

Ab 17. März 2005 im KINO.

A.G.Wells