„Garden State“

Zugegeben ein etwas eigenartig anmutender Filmtitel einerseits, aber andererseits leicht zu erklären. Garden State ist eine kleine Stadt in New Jersey in dem dieser Film spielt.

Andrew „Large” Largeman (Zach Braff) ist Mitte zwanzig, schlägt sich als Fernsehschauspieler in Los Angeles durch und hat seit neun Jahren sein Zuhause im „Garden State” New Jersey nicht mehr gesehen. Zwischen ihm und seinen Eltern, dem Psychiater Gideon Largeman (IAN HOLM), und seiner an den Rollstuhl gefesselten depressiven Mutter, liegen 3000 Meilen – und eisiges Schweigen. Als seine Mutter überraschend stirbt, wird es für Large Zeit, heimzukehren.

Zumindest für ein Wochenende, an dem ihn nicht nur die Konfrontation mit seinem Vater erwartet, sondern auch alte Freunde wie Totengräber Mark (PETER SARSGAARD) – und neue Bekannte wie Sam (NATALIE PORTMAN). Mit ihrer Wärme und Furchtlosigkeit gelingt es Sam, Large auf einen Selbstfindungstrip aus seinem Schneckenhaus zu locken. Nach zwei Tagen hat Large nicht nur seine Mutter und alte Gewohnheiten beerdigt, in ewige Abgründe geblickt und die Liebe gefunden, sondern auch festgestellt, dass Zuhause nicht zwangsläufig der Ort ist, an dem man geboren wird...

Für mich ein so genannter „Plätscherfilm“. Weil von Anfang bis Ende das Geschehen so dahin plätschert ohne das es Höhen oder Tiefen gibt und zudem keine Emotionen weckt. Schauspielerisch ja ganz ordentlich, aber die Schwäche liegt in der Multifunktion von Zach Braff. Er ist Drehbuchautor, Regisseur und noch Hauptdarsteller und hat sich wohl dabei ein bisschen zuviel zugemutet.