„Der Flug des Phönix“

Auch wenn viele Kinobesucher das Original aus dem Jahre 1965 nicht kennen, kann ich den Vergleich damit nicht ganz aussparen. Nicht das es damals bedeutend mehr große Stars wie James Stewart, Hardy Krüger, Richard Attenborough, Peter Finch und George Kennedy waren und keine Frau mit an Bord, ist die heutige Besetzungsliste gerade zu ärmlich dagegen ausgefallen. Denn außer Dennis Quaid, Giovanni Ribisi und Miranda Otto sind es fast ausnahmslos unbekannte Schauspieler die mitwirken. Außerdem ist es Regisseur John Moore`s erster Spielfilm und das ist mit das größte Defizit des gesamten Films.

Eine einsame Ölbohrstelle in der Wüste Gobi. Da kein Öl gefunden wurde soll eine alte DC – 3 mit Kapitän Frank Towns (Dennis Quaid) die gesamte Mannschaft nach Peking ausfliegen. Außerdem nimmt er noch den Weltenbummler Elliott (Giovanni Ribisi), der sich bis hierher verirrt hat, mit. Ein orkanartiger Sandsturm bringt das Flugzeug zum Absturz. Die Überlebenden haben nur wenige Wasser- und Lebensmittelvorräte und warten auf ihre Rettung.

Das zerrt natürlich gewaltig an ihren Nerven als mehrere Tage vergehen und nichts geschieht. Allein Mister Elliott, der sich als Flugzeugdesigner ausgibt, hat die Idee aus den Trümmern der alten Maschine ein neues Fluggerät zu bauen. Also in die Hände gespuckt und frisch ans Werk. Allerdings bleiben auch hier die Konflikte nicht aus. Weiterer Ärger droht als ein kriegerischer Nomadenstamm sie in der Wüste entdeckt. Wird der „Phönix“ sich aus der Asche erheben?

Ein konfliktreicher Film über das Überleben in einer extremen Situation. Allerdings mit einigen logischen Brüchen. Den kein Mensch der im heißesten Monat in der Wüste abstürzt würde sich tagsüber bei karger Wasserration in der Sonne bewegen und sogar noch schuften wie ein Lastenesel. Aber lassen wir den Sand des Vergessens drüber rieseln.

Ein Abenteuerfilm mit spannenden Momenten.

108 Minuten sandig, heiße Unterhaltung.