„Sind wir schon da?“ („Are We There Yet“)

Es soll ja Produzenten und Regisseure geben die noch eigene Ideen umsetzen und dann ins Kino bringen. Zu dieser Spezies gehören Ice Cube und Brian Levant wohl nicht. Denn in ihrem neuen Produkt wird kräftig abgekupfert und diese geklauten Ideen dann auch noch sehr flach umgesetzt. Das beginnt bei „Kevin allein zu haus“ über „Das verflixte 7 Jahr“ und geht mit vielen anderen Vorgängern weiter.

Erzählt wird die sehr dünne Geschichte von Nick (Ice Cube) einem Möchtegern Playboy der es auf die alleinerziehende Mutter Suzanne (Nia Long) abgesehen hat. Doch die hat mit ihren zwei Kindern, dem 7jährigen Kevin Philip Daniel Bolden) und der 11jährigen Lindsey (Aleisha Allen) nicht die Absicht sich neu zu binden. Freundschaft ja, aber keine neue Liebesbeziehung. Dann allerdings kommt die große Chance für Nick. Suzanne ist beruflich in Vancouver und vermisst ihre Kinder.

Das ist Nick bereit sie von Portland dort hinzubringen. Doch er hat nicht mit der Feindschaft der Kinder gerechnet. Das Flugzeug fliegt ohne die drei weil Kevin ein Taschenmesser Nick in die Tasche schmuggelt und auch der Zug verläßt die Station ohne seine Fracht. Bleibt also nur noch das nagelneue Auto, dem ganzen Stolz von Nick. Und jetzt spulen die Kids ihr ganzes hinterhältiges Programm ab. Für Nick beginnt ein einziger Alptraum, bei dem er und sein Auto so manches Pfund abbekommen bis sie doch noch Vancouver erreichen.

Geeignet als Teststreifen für die Supernanny. Die Kinder die sich diesem Film ansehen werden allerdings so manch brauchbaren Tipp erhalten wie man Erwachsene zur Weißglut bringen kann.

90 Minuten lang ein Film den die Welt nicht braucht.