Was soll man zu diesem Film sagen. Ist er es eigentlich würdig auf diesem Planeten gezeigt zu werden. Müsste es nicht irgendwo im Universum ein Kino geben das vor sich hinschwebt in dem man solche Werke betrachten darf.
Die Idee. Was ist sie den. 2 Amerikaner treffen sich in einem anderen Kontinent und verbringen wohl die beste Zeit miteinander. Seelenfreundschaft hört man oft wenn es um disen Film geht. Es ist keine typische Story, dich die umsetzung ist ganz wichtig. Und das machte Sofia Coppola, die Tochter des Meisters Francis Ford Coppola. Und wenn steckt man in die Besetzung. Wer kommt dafür wohl in Frage. Alter Man und junge Frau. Das zweitgenannte übernahm Scarlett Johansson. Und wer spielt den alten? Im nachhinein sprach Coppola wie schwer es gewesen wr ihn zu bekommen und deswegen kann man ihm gerade nochmal danken. Bill Murray spielte die Rolle seines Lebens. Es war praktisch unmöglich seine Darbietungen in Und täglich grüßt das Murmeltier oder Die Geister die ich rief zu übertreffen, doch der Film stellte teils alles in den Schatten was ich jemals gesehen habe. Es gab einfach sovieles überdas man sich freuen konnte.

Diese Darbietung, diese Darsteller, diese Musik, diese Bilder

Der Film beginnt mit einer etwas fraglichen Szene. Dem Hintern von Scarlett Johansson. Was wollte uns Sofia Coppola damit sagen. Bestimmt so etwas wie, blaue Unterwäsche ist doh angesagt oder irgendetwas in der Art. Sie befindet sich schon in Tokio. Die nächste Einstellung zeigt wie Bill Murray mit der Stadt konfrontiert wird. Hilflos sitzt er im Taxi, schaut hinaus und muss alles über sich ergehen lassen was es dort gibt. Diese Farben, das Funkeln der Werbeschilder. Einfach alles. Ich denke mal das war das schlimmst an seiner kompletten Reise. Noch dazu kam das riesige Werbeschild auf dem er war in einem weißen Hemd, zur Seite schauent mit einem Glas Suntory Whisky. Der erste Eindruck.

Was diesen Film ausmacht sind einfach diese zum teil versteckten Gags und Witze wie es in diesem Lande zugeht. Er betritt sein Hotel und bekommt direkt 50 Visitenkarten von irgendwelchen Managern. So sieht Tokio aus. Die begrüßne sich nicht mit ihren Namen oder einem Handschlag, NEIN die verteilen einfach kleine Karten aus Pappe mit ihrem Namen und der Telefonnummer.
Dann im Aufzug. Es muss doch lustig sein wenn umeinen lauter Menschen stehen die zwei Köpfe kleiner sind. Murray sah zwar nicht fröhlich aus, aber man kann ahnen das es ihn nach dem ersten Schock wieder aufgeheiter hat.
Die Dusche. Kleine Menschen, kleine Dusche. Dementsprechend war es freudig mit anzusehen wie ein großer Mensch mit einer kleinen Dusche konfrontiert wird. Doch warum kam es bei dieser kleinen und recht amüsanten Szene zu solchen Lachausbrüchen.
Genauso wie bei seiner Nachtruhe. Kleine Menschen, kleine Betten. Es ist mitten in der Nacht und man will es niemandem Glauben Bob schläft ein. Kurz bevor er die müden Augen schließen kann und sich nun endlich von seinem Schock erholen kann, geht vor seinem Bett das Faxgerät an und druckt Seite für Seite aus, welche Dinge noch in seinem Arbeitszimmer fehlen. Seine Frau war so nett und hat ihm alles geschickt was zur Auswahl stand. Sowas wünscht sich doch jeder Jet Lag geplagte in seiner ersten Nacht.

Was bleibt ihm üblich. Am in die Hotelbar. Dort trifft er dann Charlotte, die ebenfalls durch die Hölle geht. Recht schnell lernen sie sich zu verstehen und sie wissen beide das sie einfach nur raus wollen. Raus aus dieser Bar. Raus aus dieser Stadt und raus aus diesem Land.
Die beiden erleben auf jeden Fall die wohl beste Zeit ihres Lebens. Haben Spaß und bekommen irgendwie diese Tage und Nächte um.

Erster Tag, ab zum Dreh. Es kann doch nur noch besser werden. Falsch gedacht. Dort erwarten ihn eine Dolmetcherin die nur die Hälfte übersetzt und ein Regiesseur der denkt er könnte alles mit dem armen Bob machen. Aber ihm ist es egal. Es kann nur noch besser werden und lässt zum Teil alles mit sich machen. Doch eine Sache stört ihn immernoch. Der Inhalt seines Glases das er sekündlich anders halten ist nicht mit dem Wunderstoff Suntory gefüllt, sondern mit Ice-Tea. It's Suntory-Time

Genauso nett ist das plötzlich eine Frau auf sein Zimmer kommt und ihm eine Massage anbittet. Nach so einem Tag sagt er natürlich nicht nein. Doch was man dann sah war sicherlich keine Massage. Zuerst befahl sie ihm ihren Stumpf zu lupfen. Nach häufigen nachfragen berührte er dann wie gewünscht ihr Bein. Sie wollte es dann aussehen lassen wie belästigung und flippte etwas aus. Der total gebervte Bob fiel dann ungewollt mit ihr durch das Zimmer. Zum wegbrüllen komisch. Besonders im englischen wo es dann soviel wie
"Lip my Stocking" heißt.


Von Karaoke und bunten Spielhallen, und einer absolut kranken TV-Show

Tokio ist schon eine merkwürdige Stadt. Das merken Bob und Charlotte auch ziemlich schnell. Es gibt so ein oder zwei Szenen sie dies Beweisen.
Einmal ist da diese Flucht in die sogenannten Spielhallen. Nur klingelingelingling, und buffbuffbuffbuff und alles so Grell, Bunt und unübersichtlich. Für einen Moment schienen sie verloren zwischen den ganzen Automaten doch sie können dieser eigenen eigenartigen Welt entkommen.
Andereseits gibt es diese Karaoke Veranstaltung. Lauter zugedröhnte Menschen hängen in irgendwelchen Desiegner Hütten ab und singen schlechte Lieder. So auch Bob. Es war ein toller anblick wie er dort in seiner Midlife Crisis im umbgedrehten gelben T-Shirt stand und irgendetwas von den Bildschirmen ablass und es singen nannte. Eine Szene die man nie vergisst. Genauso wie dieser Anblick den es wenige Minuten gab. Sicherlich ist dieses Bild das erkennungs Bild des Films. Wird man irgendwo den Tiel Lost in Translation hören wird man sich sicherlich an diesen Moment erinnern. Bob und Charlotte siten beide vor einer Wand. Die Wand ist teils Schwarz und in einer dreickform sieht es aus als sei dort das Fell eines Zebras. Sie mit einer Perücke mit pinken Harren hat den Kopf an seine Schulter gelegt. Er hat auf sein T-Shirt einfach einen Mantel angezogen. Was für ein Anblick.

Nicht das das alles währe. In diesem Land ist er ein Held. Also wird er zur beliebtesten Show des Landes eingeladen. Ein fröhlicher LEICHT hyperaktiver blondhaariger Japaner begrüßt Bob in einem pinknen Studio und tanzt ihm seinen Tanz vor. In dieser Sekunde fragt sich doch jeder, warum wird ein einfacher alter Schauspieler noch so fertig gemacht. Doch auch diese Prüfung absolvierte er mit bravur.

Dazu kam noch der amüsante Besuch im Krankenhaus. Es war schon genial wie Coppola doch so vile ernste Themen wie ein dicker Zeh mit lustigen Wartezimmerszenen verbindete.

Doch mal ehrlich. Man wusste nie was nun aus beiden werden sollte. Es ist nicht die Tatsache das er viel Älter ist und sie jünger, so etwas ist ja nichts neues, sondern viel eher das sie frisch verheiratet ist und das in Amerika auf Bob eine Frau mit Kindern wartet. Eigentlich war es schon im vorhinein klar das nicht aus ihnen werden kann, aber gab es da doch noch einen Funken hoffnung. Ich denke mal beide wollten etwas mehr. Aber gegen Ende wurde es Bob immer bewusster das daraus nicht werden kann. Doch bei Charlotte ahnte man das sie mit ihrem Mann nicht zufrieden war.

Das Ende machte einen dann doch nachdenklich. Zuerst verabschiedet sich Bob bei Charlotte im Hotel. Doch auf dem Weg zum Flughafen ließ er es sich nicht nehmen einfach anzuhalten und sie noch einmal zu umahmen. Er steigt nocheinmal ins Auto und man hört Musik und sieht wie das Auto zum Flughafen fährt. Dann ist Schluß.
Besser kann man einen Schluß gar nicht machen. Doch es bleibt noch immer die ungewießheit was aus den zwei Seelenverwandet passiert. Doch mit diesem ruckartigen Schluß will Soafia Coppola sicher nur eins sagen. Sie hatten eine schöne Zeit doch jetzt ist Schluß. Er kehrt zurück zu seiner Familie und sie fliegt dann auch mit ihrem man zurück inihre Heimat und beide sehen sich nie wieder. Der Film war also nur ein BLick in die schönste Zeit zweier Menschen die sich nur einmal traffen.

Es gab sozusagen vier Hauptcharakter, die alle durch ihre besondere Weise auffiehlen.

Anna Faris als Kelly. Sie spielte nur eine kleine Rolle, aber überraschte mich. Bisher kannte man sie ja nur aus den zwei bzw. drei Scary Movie Teilen. Doch sie zeigte ihr können mit so inteligenten Dialogen wie Entschlakung. Über so etwas sprechen eben nur Schauspielerinen.

Giovanni Ribisi als John. Der immer nervöse und im Dauerstreß seiende frischverheiratete Fotograf kam wegen einem Auftrag mit seiner neuen Frau Charlotte nach Tokio. Als Zuschauer sieht man ihn so oft wie seine Frau. Kaum. Immer unterwegs. Aber das stört Charlotte kaum.

Scarlett Johansson als Charlotte. Wohl ihrer beste Leistung momentan und auch immerwieder. Sie machte einfach alles mit Bob durch. Entweder auf der Straß, Hand in Hand zwischen vielen Taxis oder beim Blumenbinden. Aber auch nachdenklich auf ihrem Bett oder auf der Fensterbank, hinabschauent auf die große Stadt. Genauso wie die besichtigung mancher Tempel.
Leider brachte ihr die Rolle nur eine Golden Globe nominierung. Leider keinen Oscar.

Bill Murray als Bob Harris. Seine beste Rolle überhaupt. Man könnte meinen er währe echt in dieser Weltmetropole gewesen und man hätte ihn heimlich mit dieser Kamera beobachtet. Er spielte überzeugent. Ob in der SushiBar in einem Striplokal das doch keins ist oder beim Karaoke. Seine beste Leistung. Dafür bekam er den Golden Globe und ist für den Oscar nominiert. Völlig verdient.


Und die Regieseurin Sofia Coppola. Sie machte aus einer eigentlich ganz normalen Geschichte ein Meisterwerk der Neuzeit. Man wird sich noch sehr sehr lange Zeit an diesen Film erinnern.

Der Soundtrack ist auf jeden Fall Pflicht für jeden der den Film liebt. Schöne Klänge, nette Songs und meinem persönlichen Highkight von Girls - Death in Las Vegas. Und noch den ein oder anderen Song.


Fazit:
Gibt es eigentlich irgendetwas besseres als diesen Film? NEIN. Er hat alles was man braucht. Tolle Darsteller, tolle Musik und eine super Regiearbeit von Sofia Coppola. Man muss diesen Film nicht nur einmal sehen, sondern immer und immerwieder. Er wird nie langweilig. Man könnte den Soundtrack immer hören, den Trailer immerwieder angucken und den Film hundert mal genießne, es wird nie langweilig. Jede Szene, jedes Detail muss man sich immer wieder ansehen und einfach nur genießen. Ohne Frage, Höchstwertung.


Bewertung für Lost in Translation: 100%