Auf Martins Bitten hin aktualisiere ich in diesem Topic alle zwei Wochen die Liste mit den Klassikern, die ich bislang rezensiert habe.

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# 1: PLAYTIME - 17. 11. 2002 (R.: Jacques Tati, 1967)

# 2: ORDET - 24. 11. 2002 (R.: Carl Theodor Dreyer, 1955)

# 3: CHELOVEK S KINOAPPARATOM - 01. 12. 2002 (R.: Dziga Vertov, 1929)

# 4: McCABE & MRS. MILLER - 08. 12. 2002 (R.: Robert Altman, 1971)

# 5: FANNY OCH ALEXANDER - 15. 12. 2002 (R.: Ingmar Bergman, 1982)

# 6: IT'S A WONDERFUL LIFE - 22. 12. 2002 (R.: Frank Capra, 1946)

# 7: ANDREI RUBLYOV - 29. 12. 2002 (R.: Andrei Tarkovsky, 1969)

# 8: LA RÈGLE DU JEU - 05. 01. 2003 (R.: Jean Renoir, 1939)

# 9: DIE EHE DER MARIA BRAUN - 12. 01. 2003 (R.: Rainer Werner Fassbinder, 1979)

# 10: SUNRISE - 19. 01. 2003 (R.: F.W. Murnau, 1927)

# 11: BANSHUN - 26. 01. 2003 (R.: Yasujiro Ozu, 1949)

# 12: AU HASARD BALTHAZAR - 02. 02. 2003 (R.: Robert Bresson, 1966)

# 13: A MATTER OF LIFE AND DEATH - 09. 02. 2003 (R.: Michael Powell & Emeric Pressburger, 1946)

# 14: THE CROWD - 16. 02. 2003 (R.: King Vidor, 1928)

# 15: WEEK END - 02. 03. 2003 (R.: Jean-Luc Godard, 1967)

# 16: BLOWUP - 16. 03. 2003 (R.: Michelangelo Antonioni, 1966)

# 17: HOTARU NO HAKA - 30. 03. 2003 (R.: Isao Takahata, 1988)

# 18: ROCCO E I SUOI FRATELLI - 13. 04. 2003 (R.: Luchino Visconti, 1960)

# 19: VÉRITÉS ET MENSONGES - 07. 05. 2003 (R.: Orson Welles, 1975)

# 20: NEMA-YE NAZDIK - 25. 05. 2003 (R.: Abbas Kiarostami, 1990)

# 21: Eigentlich wollte ich heute (Samstag) eine ausführliche Analyse zu Ozus "Die Reise Nach Tokio" verfassen, weswegen ich extra gestern nach
Berlin gefahren war, wo der Film in Verbindung mit einem Vortrag von David Bordwell gezeigt wurde. Der Film wurde ohne Untertitel, im japanischen Original und deswegen deutsch eingesprochen aufgeführt. Daher bekam jeder Zuschauer einen Kopfhörer, über den dann eine Sprecherin live eine deutsche Übersetzung einsprach. Leider entschied sich mein Kopfhörer (wie auch die zahlreicher anderer Zuschauer) dann nach etwa einer dreiviertel Stunde dazu, seinen Dienst zu quittieren, was zwei Konsequenzen hatte: a) ich sah den Rest des rund 140 Minuten langen Films in "Japanese only" und b) ein "Arsenal"-Mitarbeiter sah sich nach Ende des Films einem Hagel aus wüsten Beschimpfungen meinerseits in gehobener Lautstärke ausgesetzt.

Logischerweise ist es einigermaßen schwierig, eine Rezension zu meinem Film zu verfassen, von dem man nur weniger als die Hälfte des Dialogs verstanden hat. Zwar hatte ich "Tokyo Story" schon gesehen, das aber schon vor rund zwei Jahren und damals auch nur in sehr schwacher VCD-Qualität. Ich liebe den Film zwar und auch die "Stummfilm"-Fassung gestern konnte mich irgendwo wieder zutiefst bewegen und begeistern, aber für eine Analyse reicht das einfach nicht.

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