Titel Deutschland: Fight Club
Titel USA: Fight Club
Genre: Drama, Comedy
USA, 1999
Kino Deutschland: 1999-11-11
Kino USA: 1999-10-06
Laufzeit: 139 Minuten
Regie: David Fincher
Romanvorlage: Chuck Palahniuk, Jim Uhls
Darsteller: Brad Pitt, Edward Norton, Helena Bonham Carter, Meat Loaf, Jared Leto


INHALT
Der überaus gelangweilte und schlafgestörte Jack lernt auf einer Geschäftsreise im Flugzeug Tyler Durden kennen. Dieser überlässt ihm nach einem kurzen, aber interessanten Gespräch eine Visitenkarte mit seiner Telefonnummer, die Jack wenig später wählt, nachdem seine Wohnung explodiert ist und er niemand Anderen kennt, den er um Hilfe bitten könnte. Tyler bietet ihm ein Dach über dem Kopf an. Doch dafür möchte er von Jack, dass er ihn so hart schlägt, wie er nur kann. Beide erkennen eine Art Befreiung in dem daraus entstehenden Zweikampf und so gründen sie den „Fight Club“, der nach und nach Zuwachs aus den verschiedensten Kreisen bekommt, bis Tyler eine eigene und organisierte Armee aufgestellt hat, um energischer für eine anarchistische Gesellschaft kämpfen zu können.

FAZIT
Es ist für mich eindeutig einer der besten Filme, die ich je gesehen habe, wenn nicht sogar der Beste. Die Darstellungen von Pitt und Norton sind überwältigend und runden die ohnehin grandiose Story, die ein topaktuelles Thema behandelt, noch ab.
Als dieser Film in die Kinos kam, wurde er von so manchem als „der härteste Film“ bezeichnet. Seltsamerweise sollten jedoch die, die von wirklich schockierenden Ideen fasziniert sind, trotzdem das Buch lesen, da es mir persönlich sogar noch krasser erscheint. Ich finde auch, dass sich die Macher des Films doch nicht so stark an die Romanvorlage gehalten haben, wie einige Rezensenten meinten. Das Buch und der Film sind zwei relativ unterschiedliche Welten, die man aber beide unedingt kennen gelernt haben sollte. Der Film ist allein schon wegen der brillianten Schauspieler ein Muss.
Wer diesen Film nicht kennt, wird kaum behaupten können, je einen absolut coolen Streifen gesehen zu haben, da ihm jeglicher Vergleich mit „Fight Club“ fehlt. Es hat mich gewundert, dass bisher niemand außer Thomas eine Rezension des Filmes in Angriff genommen hatte.
Zusätzlich möchte ich empfehlen, in den Genuss der Originalsprache zu kommen, da die synchronisierte Fassung zwar verständlicher ist, jedoch keinesfalls besser. Ich würde ihn mir wohl kaum noch einmal in der deutschen Fassung ansehen wollen.