Titel Deutschland: Traffic - Macht des Kartells
Titel USA: Traffic
Laufzeit Kino: 147 Minuten
Regie: Steven Soderbergh
Darsteller: Benicio Del Toro, Michael Douglas, Catherine Zeta-Jones, Dennis Quaid, Don Cheadle, Salma Hayek, Jacob Vargas, Andrew Chavez, Albert Finney, James Brolin, Tomas Milian, Russell G. Jones

Der mexikanische Cop Javier Rodriguez Rodriguez arbeitet als Drogenfahnder in Tijuana an der Grenze zu den USA: Frustriert über die Aussichtslosigkeit seiner Aufgabe, lässt Javier sich mit dem ebenso skrupellosen wie undurchsichtigen General Salazar auf ein brenzliges Spiel mit dem Feuer ein. Die heile Welt der bildschönen High-Society-Ehefrau Helena fällt zusammen wie ein Kartenhaus, als ihr Mann Carlos verhaftet und als Drogenbaron angeklagt wird. Beschattet von zwei Cops beraten von dem halbseidenen Anwalt Metzger und unter Druck gesetzt von den mexikanischen Geschäftspartnern ihres Mannes, fällt Helena eine folgenschwere Entscheidung. In Washington wird der Supreme-Court-Richter Wakefield zum neuen obersten Drogenfahnder der USA auserkoren. Kompromisslos und entschlossen will Wakefield den Krieg gegen die Drogen führen. Er ahnt nicht, dass ausgerechnet seine Tochter Caroline längst selbst abhängig ist und dem Abgrund Stück um Stück näher rückt. Als sich die Situation zuspitzt, steht nur eines fest: Keiner kommt hier sauber raus.

Wenn ein Film schon 4 Oscars bekommt und dann noch in wichitgen Kategorien muss man sich diesen Film doch anschauen. Und obwohl ich Soderbergh für einen ziemlich überschätzten Regiesseur halte hab ich mir jetzt mal die Zeit genommen ihn mir zur Gemüte zu führen. Und ich war überrascht, der Film war wirklich gut; eine sehr gute Episodenhandlung die schöne "bunt" unterteilt wurde die zwar meiner Meinung nach doch etwas zu kurz geraten ist, aber dann wäre bestimmt wieder das Geschreie wegen Überlänge groß gewesen. Aber egal, auch die Darsteller (allen voran Michael Douglas) liefern hier hervorragende Darbietungen ab, wobei allerdings Cathrine Zeta-Jones doch etwas untergeht. In filmischer Hinsicht gesehn, kann man den Film nur als Meisterwerk ansehn. Tolle Schnitte und Kameraführungen wie es sie schon lange nicht mehr so gut gab. Etwas überrascht war ich ja dass die deutsche Synchronisation sich ziemlich an das Orginal gehalten hat und die Dialoge in Mexiko auch in der Orginalsprache mit Untertitel übernommen wurde und das entspricht bestimmt 1/3 des Films. Also mit diesem Film hat es Soderbergh das erste Mal geschafft mich zu überzeugen und einen guten Film abzuliefern!