Der kleine John (Mark Wahlberg) ist ein Außenseiter und wünscht sich nichts sehnlicher als einen besten Freund. Eines Weihnachtsmorgens bekommt er einen süßen Teddy geschenkt und hat in ihm seinen besten Freund gefunden, doch leider ist dieser nicht real… bis er sich eines Nachts genau dies wünscht. Oh Wunder Teddy wird lebendig und die beiden werden Freunde fürs Leben. Und dann wurden Sie erwachsen…

Der Film fängt direkt ganz witzig an und man weiß sofort warum dieser Film zurecht eine FSK 16 Freigabe hat. Wie nicht anders zu erwarten sind derbe Gags das Hauptaugenmerk in diesem Film.
Aber auch die sind nicht immer überzeugend und teilweise einfach nur abgedroschen. Zudem gefällt mir der Ablauf nicht, denn ich finde, dass viele Szenen nicht schlüssig ineinander greifen und dadurch oft das Gefühl aufkommt, als würden zwei Geschichten erzählt.
Ich glaube einfach, dass TED zu sehr gehyped wurde und ich dadurch einfach zu hohe Erwartungen an den Film hatte. Oder vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass ich schon so viel gesehen/gehört/gelesen habe, dass ich einfach nicht mehr so leicht zu begeistern bin?
Vielleicht habe ich aber auch einfach mehr tiefsinnige Gags erwartet und bin vielleicht auch schon wieder „zu alt“? Obwohl ich glaube, dass es nur wenige Leute im Kino gab die überhaupt manche Anspielungen (zB.: die Indiana Jones Szene) verstanden haben.

Der Film versucht mir zu sehr eine sinnvolle „Handlung“ durch die Beziehung von John und Lori und die damit einhergehende Verantwortung zu erzwingen und sind damit leider über das Ziel hinaus geschossen. Man denkt sich oft: „Oh komm Junge so blöd kannst du doch nicht sein“ und das hemmt dann auch spürbar den Spaß, der dann sicherlich in der nächsten Szene erzeugt werden soll.
Mein Fazit lautet:

TED hatte viel Potential, welches aber leider nicht ausreichend genutzt wurde.
Vielleicht hätte man sich nicht zu sehr darauf versteifen sollen, eine sinnvolle Handlung zu schaffen, sondern viel mehr das abzuliefern, was das Publikum erwartet. Stimmige Gags und sarkastische Sprüche ohne diesen ganzen „Verantwortungsmist“ hätten mir wahrlich mehr Spaß bereitet und es hätte dem Film auch nicht schaden können, denn das war es schließlich was erwartet wurde.

Der Film ist zwar sehenswert, schafft es aber nicht an die Spitze der Komödien-Highlights der letzten Jahre.