Originaltitel: Monsters Vs. Aliens
FSK: 6
Persönliche FSK-Empfelung: 6
Sprecher: Reese Witherspoon, Kiefer Sutherland u.a.
Länge: 90 min.
Verleih: Dreamworks
USA 2009

Monsterlösung gegen die Langeweile!

Dreamworks leistet zur Zeit wirklich gute Arbeit, in Sachen krasser Optik und leicht derben, irre komischer Running Gags.Hier kann man sich wirklich vergnügen, indem man sich gegipfelte Pointen mit höchst albernen, scharfsinnigen Mitteln zur Schau stellen lässt.

Es sollte der so ziemlich schönste Tag in Susan Murphy´s Leben sein. Als sie jedoch durch einen Meteoriten 15 Meter hinaufwächst, ist ihre Hochzeit wohl endgültig geplatzt.Nun ist sie ein Monster und findet neue Freunde in dem streng geheimen Regierungsgebäude.Da wären: die 100 Meter Große Larve "Insektosaurus", Missing Link,(eine Kreuzung aus Affe und Fisch) Professor Doktor Kakerlake sowie das unzerstörbare Schleimwesen B.O.B(Benzoniostzylenzbicarbonat).
Nun erfährt die merkwürdige Truppe, das die Welt von Aliens angegriffen wird, da Susan Gallaxhar´s Quantonium in ihrem Körper hat...

So könnte man die Horror,-Science-Fiction-Parodie im groben wiedergeben.Die Monster sind Anspielungen auf ältere Filme wie "Blob-Schrecken ohne Namen","Die Fliege" oder "Mothra".
Kurzerhand, wird Susan zur Riesenbraut und ab da wird aus der Komödie eine Action-Komödie.Natürlich bietet "Monsters Vs. Aliens" recht derbe und alberne Witzchen, hat aber auch einen gewissen Gefühlsgrad und intilligent ist dieses Optik-Spektakel allemale.
Die recht witzigen Charaktere werden mal zur Abwechslung nicht süß dargestellt, so wie man es in "Bolt"(3/10) oder ähnlichen Filme sieht.Leider kippt der Film in der Mitte einwenig und lässt den eigentlich hohen Unterhaltungsimpuls im Stich, was sich von Minute zu Minute ändert.Sicherlich punktet dieser monströse Spaß durch heiße Bilder und recht ulkigen Hampelmännern über die man allzu oft lachen kann, jedoch wurden die Charaktere nicht wirklich ausgemalt, man efährt recht wenig über die Personen und die Eröffnungsszene hätte ruhig ausgelebter sein können.

Fazit: Das Science-Fiction komisch sein kann, erfuhren wir schon durch "Per Anhalter durch die Galaxis".(7/10)
Etwas lückenhaft wird der Zuschauer bedient, aber das wird durch das nächst beste Szenenbild umgeschlagen."Monsters Vs. Aliens" fügt noch einen hohen Unterhaltungsgrad hinzu und punktet durch Sauberkeit.Hier kann man wirklich gut lachen.

Daniel Weldemann