Die Coenbrüder sind zwar länst kein Geheimtipp mehr, doch "Millers Crossing" ist bisher weitestgehend unbekannt gebliebebn. Zu Un recht, denn neben DePalmas "Scarface" und Coppolas "Der Pate I und II"(der dritte Teil ist für mich gestorben) zu den eindringlichsten und überzeugendsten Mobsterportraits überhaupt. Das Hauptaugenmerk liegt diesmal allerdings auf der irischen Mafia.
Bevor ich zum eigentlichen Film komme möchte ich nur sagen,dass der Film ein echter optischer Hochgenuss ist(speziell für echte Cineasten)-die Kameraarbeit und das Spiel mit Licht und Schatten ist ebenso gut gelungen wie im anderen Meisterwerk der Coens Blood Simple.

Handlung: Streitigkeiten über einen Bandenkrieg mit den Italienern führen zum Zwist zwischen Mafiaboss Leo und seinem Berater(Gabriel Byrnes). Die Fehde führt zu vertrackten Konstellationen und zusätzlich spielt der schwule Bruder der Freundin von Leo eien entscheidende Rolle.

Mehr sei nicht verraten,denn bis knapp zum Schluss weiß man nicht wer wen reinlegt!

In der Tradition des Gangsterfilms ist auch dieser Film sehr gewalttätig----lakonische Dialoge wechseln sich mit exzessiver Gewalt ab. Jedoch machen die Regisseure nie den Fehler die Story und Charakterzeichnungen auf Grund der Gewalt zu vernachlässigen.

Den Film gibts ein einer netten neueren DVD-Version und ist mein ***** Sternetipp für alle Freunde von klassischen Thrillern/Mobstermovies.