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Thema: The Lovely Bones

  1. #1
    Regisseur Avatar von Martin Siodlaczek
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    The Lovely Bones

    The Lovely Bones
    Regie: Peter Jackson
    Drehbuch: Peter Jackson, Philipa Boyens und Fran Walsh



    Basierend auf dem gleichnamigen Buch von Alice Sebold in dem es um ein 14 jähriges Mädchen aus Pennsylvania geht das von ihrem Nachbar ermordet wurde und diese Geschichte aus dem Himmel erzählt.

    Jackson, Boyens und Walsh schreiben zur Zeit noch am Script, dass Jackson voraussichtlich Ende 2007 verfilmen möchte.

    Quelle: http://www.imdb.de

    Klingt sehr interessant und das von Peter Jackson. Freue mich drauf

    "Ich kann nicht wie Steven Spielberg auf den Knopf drücken und dem Zuschauer befehlen, wann er zu weinen hat." (Fatih Akin)

  2. #2
    Admin Avatar von Matt
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    Re: The Lovely Bones

    Ich kann es immer noch nicht nachvollziehen, wieso PJ diesen Roman verfilmen will. Möchte mir einfach nicht in den Kopf.

    Sehr schade.
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  3. #3
    Regisseur Moderator Avatar von Daniel
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    Re: The Lovely Bones

    Was genau daran kannst du nicht nachvollziehen, Matt? Kennst du den Roman? Ist er nicht gut/verfilmenswert?

  4. #4
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    Re: The Lovely Bones

    Zitat Zitat von Matt
    Ich kann es immer noch nicht nachvollziehen, wieso PJ diesen Roman verfilmen will. Möchte mir einfach nicht in den Kopf.

    Sehr schade.
    Aber wieso denn?
    Gut, ich hab das Buch leider noch nicht gelesen, aber die Story spricht mich total an, und ich denke auch, daß Jackson durch Heavenly Creatures mehr als bewiesen hat, daß sensible Mädchenschicksalen bei ihm in guten Händen sind.

    Ich hoffe, nach seinen vorherigen Mamutprojekten vielleicht endlich mal wieder ein kleinerer Film ohne Bombast. Ich freu mich jedenfalls unheimlich drauf. Vieleicht weil ich Heavenly Creatures ncah wie vor viel viel mehr schätze, als Herr der Ringe.

  5. #5
    Admin Avatar von Matt
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    Re: The Lovely Bones

    Ich stütze mich hierbei nur auf die Aussagen meiner Stiefmutter und einiger Kritiken von damals. Sie bezeichnete ihn als seichten Schmöker, und die Rezensenten:

    Nicht unfreundlich, aber auch nicht ohne Befremden stellt Karsten Kredel dieses Buch vor, das sich in den USA, wie er berichtet, doppelt so gut verkaufte wie Jonathan Franzens Erfolgsroman "Korrekturen". Es erzählt die Geschichte eines vierzehnjährigen Mädchens, das vergewaltigt und ermordet wurde und nun vom Himmel aus die Geschicke seiner Familie in Suburbia weiterverfolgt. Dabei geht es Alice Sebold, wie Kredel meint, nicht um das Verbrechen und seine Bedeutung, sondern um eine "therapeutische Anleitung zum Trauern", denn natürlich werde am Ende alles gut. "Die Realität ist manchmal schrecklich, aber auch voller Trost", fasst Kredel die eher küchenpsychologische Botschaft des Buches zusammen und legt die Vermutung nahe, dass Sebold damit schlechthin das Buch für ein trauerndes Amerika geschrieben hat, das den Horror erfahren hat und nach Heilung dürstet. (taz)

    Das Buch stand in Amerika auf den Bestseller-Listen, berichtet Sonja Zekri, und auch hierzulande habe es sich zu einem großen Erfolg gemausert. Und das trotz des grausligen Themas: die vierzehnjährige Titelheldin wurde vergewaltigt, ermordet und zerstückelt und betrachtet nun vom Himmel aus ihre Familie bei der Trauerarbeit. Trotz dieser furchtbaren Geschichte sei Sebolds Buch nicht aufwühlender als eine Scheidung bei Pilcher, befindet Zekri. Sebold, die ihre eigenen Erfahrungen mit Vergewaltigung gemacht hat, gebe sich alle Mühe, das Thema möglichst witzig zu schildern. Gegen Witz hat Zekri eigentlich nichts einzuwenden, aber die penetrante Botschaft des Romans ist ihr suspekt: Sebolds "allumarmendes Generalverständnis" findet sie erdrückend, die Sprache stecke voller religiöser Anspielungen und selbst die Metaphern wirkten wie aus dem Spielzeugladen, moniert die Rezensentin. Sie sieht allerdings keine christliche Propaganda am Werk, sondern eher das Propagieren eines "fast sektenhaften Gemeinschaftserlebnisses" gegeben. (SZ)

    "Ist das nur Stuss - oder taugt es als Vorlage für einen Zombiefilm?" fragt Rezensent Claudius Seidl nach vollzogener Lektüre dieses Debütromans. Es geht, lesen wir, um die vierzehnjährige Susie, die vergewaltigt und ermordet wird und nun ihre Geschichte vom Himmel aus erzählt. Das erste Kapitel, in dem es um die Tat selbst geht, scheint beim Rezensenten noch einen gewissen Eindruck hinterlassen zu haben. Doch bald wird ihm die Sache zu bunt. Zu versessen findet er die Autorin auf Details: "ständig schneit es und es hört wieder auf; Wolken ballen sich, Regen kommt auf ... die Zimmer sind mit Gegenständen vollgestopft", und dennoch würden sich die Figuren des Buches der Vorstellung des Lesers entziehen. Die tote Susie, die vom Himmel aus zwanzig Jahre lang Eltern, Geschwister, Freund und auch ihren Mörder beobachtet und gelegentlich auch heimsucht ("huscht als kalter Hauch durchs Zimmer"), kann sich zum Leidwesen des Rezensenten auf nichts konzentrieren. Wann immer er es gern genauer wüsste, schweift sie ab, gibt sich die Autorin mit der blanken Oberfläche zufrieden. (FAZ)


    soviel dazu
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  6. #6
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    Re: The Lovely Bones

    Tja, dann hat Peter Jackson da wohl etwas drin gesehen, was der Taz, Faz und SZ entgangen ist.

    Ich freu mich weiter und hab diese Kritiken jetzt mal zum Anlaß genommen, mir das Buch gebraucht für 1,99 Euro bei Amazon zu ordern.

  7. #7
    Admin Avatar von Matt
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    Re: The Lovely Bones

    Vielleicht war es weniger Peter Jackson, sondern Fran Walsh. Wer weiß.
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  8. #8
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    Re: The Lovely Bones

    Zitat Zitat von Matt
    Vielleicht war es weniger Peter Jackson, sondern Fran Walsh. Wer weiß.
    Klar. Die Ehefrau hat ihn gezwungen. Er selber findet das Buch bestimmt total scheisse!

  9. #9
    Admin Avatar von Matt
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    Re: The Lovely Bones

    Genau!
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  10. #10
    Regisseur Avatar von Martin Siodlaczek
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    Re: The Lovely Bones

    Gerade deine Signatur sagt doch alles:
    "If it can be written or thought, it can be filmed"
    "Ich kann nicht wie Steven Spielberg auf den Knopf drücken und dem Zuschauer befehlen, wann er zu weinen hat." (Fatih Akin)

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  1. 22.12.2010, 00:27
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