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Thema: Marie Antoinette

  1. #1
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    Marie Antoinette

    Bizarr, bizarr, bizarr...dieser Teaser.

    "Sofia Coppola's eagerly awaited follow-up to 'Lost in Translation' is clearly no BBC yawner. Who else would set the trailer for an 18th-century biopic to New Order's 'Age of Consent'?"

    http://movies.aol.com/movie_exclusive_m ... te_trailer

    Und weil so passend, hier auch die Inhaltsangabe:
    "Dunst stars as the young Austrian who got married off to a Frenchman, lost her head over fancy clothes, and then really lost her head to the blade of the guillotine. Schwartzman co-stars as Louis XVI, her politically (and sexually) ineffectual husband."

    Quelle: movies.aol.com

  2. #2
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Sofia Coppola's "Marie Antoinette"

    das wusste ich!

    ich hätte sonst das Topic für dich noch aufgemacht...

    für mich der Trailer des Jahres!
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  3. #3
    Regisseur
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    Re: Sofia Coppola's "Marie Antoinette"

    Ich fand den trailer auch interessant. Bei Sofia Coppolas Filmen ist man immer ein bisschen verwirrt und doch zur gleichen Zeit fasziniert von Atmosphäre und Ästhetik.

  4. #4
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Sofia Coppola's "Marie Antoinette"

    So verwirrend und deplaziert finde ich den Einsatz der Musik in dem Trailer jetzt nicht, man denke doch einfach an die Filme eines Baz Luhrman - und kann sich ja gut vorstellen das sie zumindest was Stilmittel betrifft Ähnlichkeiten erzielen wird.
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  5. #5
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    Re: Sofia Coppola's "Marie Antoinette"

    Mir ist direkt "A Knight's Tale" und "Plunkett & Macleane" eingefallen...

  6. #6
    Regisseur
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    Re: Sofia Coppola's "Marie Antoinette"

    Was für ein höchst überraschender Trailer.
    Die Vorstellung von Sofia Coppola im 18. Jahrhundert fand ich ja schon irgendwie verwirrend, doch nun, bin ich ehrlich gesagt, noch verwirrter als zuvor.

    Ich hoffe Coppola hat sich da nicht an diesem Luhrmann-Stil überhoben. Denn ehrlich gesagt halte ich diese Luhrmann-Ästhetik, historische Stoffe hip zu erzählen, für etwas ausgeschöpft.
    Als ich im Kino zuletzt die "H&M"-"Romeo&Juliet"-Version von Star-Fotografen LaChapelle sah, war ich doch irgendwie, ich weiß nicht, angewiedert.

    Nun traue ich Coppola selbstverständlich mehr zu.
    Ob sie ihre tiefgründige Analyse des modernen Lebens, wie sie es anhand von "Virgin Suicides" und "Lost in Translation" aufzeigte, auch auf einen alten Stoff anwenden kann und dabei etwas herausfiltert, was sich diesem zeitlichen Kontext anpasst und ihm etwas Neues abgewinnt, mag jedoch angezweifelt werden. Doch gerade jene Schwierigkeit die Essenz der Coppola aus ihren bisherigen Filmen mit der Geschichte von Antoinette überein zu bringen, lässt mich noch mehr auf den Film gespannt sein.

    Letztendlich bleiben einem 2006 zwei Filme, die das "new new Hollywood" der jungen Garde wohl maßgeblich prägen werden: "The Fountain" und "Marie Antoinette"!
    Man darf gespannt sein.
    Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
    und hinter tausend Stäben keine Welt.
    Rainer Maria Rilke

  7. #7
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    Re: Sofia Coppola's "Marie Antoinette"

    Zitat Zitat von Morten
    Als ich im Kino zuletzt die "H&M"-"Romeo&Juliet"-Version von Star-Fotografen LaChapelle sah, war ich doch irgendwie, ich weiß nicht, angewiedert.
    Schon wieder? Passiert Dir öfter, hm?

    Nun traue ich Coppola selbstverständlich mehr zu.
    Ob sie ihre tiefgründige Analyse des modernen Lebens, wie sie es anhand von "Virgin Suicides" und "Lost in Translation" aufzeigte, auch auf einen alten Stoff anwenden kann und dabei etwas herausfiltert, was sich diesem zeitlichen Kontext anpasst und ihm etwas Neues abgewinnt, mag jedoch angezweifelt werden.
    Wie ich oben schon ziterte:
    "Dunst stars as the young Austrian who got married off to a Frenchman, lost her head over fancy clothes, and then really lost her head to the blade of the guillotine"
    Wie modern, ja wie zeitlos diese historische Figur ist, liegt wohl auf der Hand, wenn man sich auch nur ein kleines bisschen mit ihre auseinandergesetzt hat...

    Ich vermute, die Coppola wird das ganze als "Die Geschichte eines ganz normalen Mädchens" aufziehen "welches für seine Naivität und Unbefangenheit in einer Zeit, wo solche Charakterzüge eher riskant waren, schlicht mit dem Kopf bezahlen mußte."
    Und welche Geschichte wäre zeitloser als diese? In abgewandelter Form ereignet sie sich täglich, immer wieder, überall auf der Welt.
    Sofia Coppola ist in meinen Augen die Perfekte Regisseurin dafür. Weniger wegen "Lost in Translation", sondern viel mehr wegen "The Virgin Suicides", in dem sie bereits zeigte, daß die weibliche Psyche ein hochinteressantes Ding ist, weil jederzeit oberflächlich und abgründig zugleich.

  8. #8
    Regisseur
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    Re: Sofia Coppola's "Marie Antoinette"

    Meinst du den Zustand des "angewiedert"-seins oder den LaChapelle-Spot?

    Wenn es die Anwiederung sein sollte, würde ich es doch als etwas übertrieben empfinden sich so sehr auf dieses Adjektiv zu stürzen, als sei ich ein Sozial-und Kunstantiseptiker, der nur die "reine" Natur der Kunst und des Menschen betrachten will.
    Ich bin mir einfach nicht sicher, ob du meine etwas "zugespitzte" Schilderung beobachteter gesellschaftlicher Zustände nicht zu sehr auf deine subjektive Sensibiltät oder einem von mir gefertigten Bild beschränkst? Das soll nicht heißen, dass ich diese Theorie als Behauptung aufstelle, ich bin eben nur etwas irritiert aufgrund der seit meinen Beiträgen in "Schlimme Erlebnisse im Kino" jedem von dir verfassten Beitrag innewohnende, indirekte, Kritik an meine sonstigen Beiträge.

    Wenn es die LaChapelle-Spot-Sache sein sollte: Vielleicht habe ich bereits darüber geschrieben. Ich war eben einfach angwiedert, dass sich jetzt die Werbeindustrie daran gemacht hat mit geglätteten Gesichtern und hipper Musik "Romeo und Julia" zu missbrauchen. Was bei Luhrmann noch innovativ war, ist nun zu einer einfallslosen und immer mehr an Seele verlierenden Abzieh-Geschichte verkommen die auf das Konto eines großes Shakespeare-Stückes geht. Ich finde da das extreme Adjektiv "angewiedert" für meine Reaktion fast noch untertrieben.
    Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
    und hinter tausend Stäben keine Welt.
    Rainer Maria Rilke

  9. #9
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    Re: Sofia Coppola's "Marie Antoinette"

    OFF TOPIC:
    Zitat Zitat von Morten
    Meinst du den Zustand des "angewiedert"-seins oder den LaChapelle-Spot?
    Du hast jetzt wiederholt gesagt, Du seist von irgendwas "angewidert". Das ist mir aufgefallen. Find ich in Bezug auf die Dinge, bei denen Du diese Forumlierung verwendest, etwas zu drastisch. Man kann den Romeo & Julia H&M Spot ja gern blöd finden. Klar ist es ein billiger, uninspirierter, ja, nerviger Abklatsch von Luhrmanns Romeo & Juliet, aber so dramatisch und tiefgreifend, daß man davon angewidert sein muss, isser ja nun auch nicht. Um genau zu sein ist es eine Balanglosigkeit, von der in 2 Monaten kein Mensch mehr reden wird.
    OFF TOPIC:

    Und nun zurück zu Marie Antoinette.

  10. #10
    Regisseur
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    Re: Sofia Coppola's "Marie Antoinette"

    Zitat Zitat von Anne
    Mir ist direkt "A Knight's Tale" und "Plunkett & Macleane" eingefallen...
    Was nichts Schlechtes sein muss...

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