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Thema: Asiatisches Kino...

  1. #1
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    Asiatisches Kino...

    Ich würde hier gerne mal etwas zur Diskussion stellen, was mich filmtechnisch die letzten Tage beschäftigt hat.

    Asiatisches Kino.

    Ich habe kaum Ahnung von asiatischem Kino. Das mal vorweg.

    Ich habe einige Versuche mit asiatischem Kino gemacht. Meine Erfahrungen belaufen sich bisher auf:

    -Dolls
    -A Snake Of June
    -Ju-On (halb gesehen)
    -Audition
    -Diverse Trailer (z.B. Seom, Ichi-The Killer, Horrorfilme mit gruseligen Kindern, deren Titel mir entfallen sind)

    Mein Problem: Ich halte mich eigentlich selbst für eine Filmzuschauerin, die ausgefallenes Kino zu schätzen weiß. Ich bin meilenweit davon entfernt, mir nur Hollywood Mainstream anzusehen. Ich vergöttere beispielsweise Lars von Trier, sehe unheimlich gern europäisches Kino, ich schaue Klassiker, ich schaue Filme, abseits der gängigen Sehgewohnheiten (Lynch z.B.)...

    Aber verdammt! Ich habe einfach keinen Draht zu asiatischem Kino!

    Beispiel „Dolls“: Wunderschöner Film, großes Kino, atemberaubende Bilder - aber mir irgendwie zu verkopft. Konnte da keine emotionale Verbindung zu aufbauen, und das ist bei mir eben unentbehrlich, damit mich ein Film wirklich berührt und begeistert.

    Dann Filme wie „A Snake Of June“ und jüngst „Audition“.
    Frage: Wieso haben die Asiaten scheinbar diese ausgepägte Vorliebe/Schwäche für...ja...ich sags jetzt mal absichtlich nicht wertfrei: Perversion? (oder polemisch: Kranken Scheiß )?
    Im Fall von Takashi Miike kommt dann noch extreme, explizite Gewaltdarstellung dazu.

    Wieso?
    Oder schwappen fast nur diese Horror Filme zu uns auf den europäischen Markt?

    Ich weiß, es gibt hier im Forum einige Fans von asiatischem Kino: Was begeistert Euch so dermaßen an dieser Art von Filmen? Wer erklärt mir, wieso er „Audition“ so grandios findet? Wer konnte bei „Dolls“ weinen, und wieso? Welches „Gen“ habt ihr, das mir scheinbar fehlt!?
    Ich find’s so schade, dass ich einfach keinen Zugang zu dieser ganz eigenen Filmkultur finde.

    Komme mir vor, wie eine richtige Banausin, was das angeht.

    Bin gespannt auf Eure Kommentare & Erklärungen.

  2. #2
    Regisseur Moderator
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    Re: Asiatisches Kino...

    Hmm, ist dir aufgefallen, dass fast alle Filme, die du benennst, aus Japan kommen? Unter Umständen liegt ja da das Problem, denn die Japaner sind ja bekanntlich die absoluten Weltmeister in der Kategorie „Kranker Scheiß“.

    Die Asiaten ticken aber generell anders, und das macht sich auch in den Filmen bemerkbar. Zum einen haben sie eine andere Einstellung zum Thema Gewalt, aber auch zu Melancholie. Das ist meiner Erfahrung nach nämlich das zweite große Standbein des asiatischen Kinos. Die Filme sind oftmals von unerfüllter Liebe, Tod, Schmerz, Trauer durchzogen, entwickeln aber in all dieser Melancholie immer wieder Momente absoluter Schönheit, und das ist es, was ich zum Beispiel an Filmen wie „Dolls“ liebe. Aber man muss auch da wieder differenzieren: die Japaner sind introvertierter, Gefühle werden selten offen nach aussen getragen und das macht Filme wie „Dolls“ auch eher kalt. Der Film spiegelt in seiner Kälte praktisch auch das Wesen der japanischen Gesellschaft wieder, und das finde ich auch einen sehr interessanten Aspekt. Wenn man dann aber auf der anderen Seite einen Filme wie „Chungking Express“ nimmt, der ebenfalls diese Melancholie thematisiert, merkt man, dass die Chinesen, bzw. Hong Kong Chinesen, ganz anders an die Sache heran gehen. Der Film ist imo viel lebendiger, es werden Gefühle gezeigt, die Akteure gehen aus sich heraus.

    Ich finde beides, den japanischen wie auch den chinesischen Stil, sehr schön und mitunter auch sehr bewegend, aber vielleicht solltest du dich für den Anfang eher ans chinesischen Kino halten, da die Chinesen einfach etwas wärmer sind (und nicht ganz so kranken Scheiß produzieren ).
    If it wasn't this... it'd be something else.

  3. #3
    Regisseur Moderator Avatar von Daniel
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    Re: Asiatisches Kino...

    Zitat Zitat von Anne
    Frage: Wieso haben die Asiaten scheinbar diese ausgepägte Vorliebe/Schwäche für...ja...ich sags jetzt mal absichtlich nicht wertfrei: Perversion? (oder polemisch: Kranken Scheiß )?
    Ich bin auch kein Experte für asiatisches Kino, werde aber mal versuchen einen Erklärungsansatz für diese Feststellung in den Raum zu werfen.

    Ich bin ebensowenig Experte für asiatische Kultur, würde diese nach meinen bisherigen (indirekten) Erfahrungen jedoch so einschätzen, dass das soziale Miteinander wesentlich stärker durch traditionelle Verhaltenskodizes bestimmt ist als in westlichen Ländern. Und wo immer menschliches Verhalten durch vorgegebene Regeln bestimmt wird, entwickelt die Kunst dieser Kulturen Ventile für das "Unerlaubte", üblicherweise also Sex und Gewalt.

    Habe dazu gerade noch diesen Artikel zum Film Tetsuo gefunden, der, was die Gewaltdarstellung anbelangt, auch nicht zimperlich sein soll. Habe den Artikel jetzt nur überflogen, scheint aber ganz interessant zu sein.

    Ansonsten würde ich dir aus dem Bestand meines asiatischen Filmhorizontes vor allem Yi yi (Taiwan/Japan) und Bom yeoreum gaeul gyeoul geurigo bom (Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling; Korea) an's Herz legen. Zwei wirklich wunderschöne Filme.

  4. #4
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    Re: Asiatisches Kino...

    Hey, ich denke mal dein Problem ist, dass du dich gleich an die "schweren" Filme heranwagst, die bei erster Sichtung oft sehr verstörend und merkwürdig wirken, wenn man nicht schon einige gesehen hat.

    Vor allem von Miike-Filmen würde ich dir anfangs abraten. A Snake of June habe ich noch nicht gesehen, aber ich habe den Trailer gesehen und auch Seom und Ichi sind sicherlich keine Filme, die einfach verdaulich sind, wenn man sowas nicht schon gewohnt ist. Zu Juon: Der ist einfach nur sehr unterdurchschnittlich und langweilig und im Bezug zu dem Statement mit den Horrorfilmen kann ich dir nur zustimmen, leider schwappen meist nur die durchschnittlichen Ring-Klone nach Deutschland, zumindest der großteil der asiatischen Filme.

    Wie gesagt, wenn du es wirklich probieren willst und in den Genuss asiatischer Filme kommen willst, kann ich dir folgende empfehlen, die ich großartig finde und dir hoffentlich auch gefallen werden (und wenn du Dolls schon inszenatorisch top fandest, bist du auf dem richtigen Weg ):

    My Sassy Girl (wer sagt, dass es keine originellen RomComs gibt, hat diese nicht gesehen )
    Kikujiros Sommer (Der wohl am einfachsten zugängliche Film von Kitano)
    Be with you (eine sehr ruhige Mysteryromance)
    Black (Ein einfühlsames Drama in wunderschönen Bildern gefilmt)
    Infernal Affairs (ein hochspannender Cop-Thriller mit guter Story)

    Wenn du nach den Filmen nicht vom asiatischen Kino überzeugt bist, dann wird es sehr schwierig sein

  5. #5
    Ali
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    Regisseur Avatar von Ali
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    Re: Asiatisches Kino...

    Zu „Audition“


    „Audition“ ist für mich in erster Linie ein Film, der gesellschaftliche Missstände- wo ist die Ehrlichkeit, gibt es so etwas wie wahre Liebe- anprangert. Miike versucht durch drastische Gewaltdarstellung uns die Augen zu öffnen, weil wir nun mal Menschen sind und unsere Schwächen haben, die uns oft nicht so bewusst sind. Damit will ich im Falle von „Audition“ sagen, dass wir uns in die erste Hälfte des Films- in die ruhigen Kamerafahrten, in die Schönheit, die da zu sein scheint- verlieben. Der Zuschauer glaubt an das, was Miike ihm in der ersten Hälfte zeigt. Der Zuschauer trägt auch diese Maske, die Aoyama trägt und Aoyama weiß es auch nicht- er ist wie ein Tier, das seinen Instinkten folgt. Er merkt das erst als es zu spät ist- genauso wie der Zuschauer. Erst durch diese Gewaltdarstellung wird es dem Zuschauer ermöglicht über sein eigenes Handeln nachzudenken und auch über das Handeln der Gesellschaft überhaupt. Wenn Asami nicht diese Rächerin wäre, dann würden sowohl Aoyama als auch der eine oder andere Zuschauer mit dieser Maske weiterhin rumlaufen. Die Gewalt in diesem Film dient nicht dazu die Wünsche von Splatterfreaks zu befriedigen, sie erfüllt eine wichtige Funktion.
    Außerdem hatte ich nach dem erstmaligen Anschauen des Films den Eindruck, dass dieser Kontrast- die erste und zweite Hälfte des Films- den Zuschauer unweigerlich daran denken lässt, dass die heile Welt in der ersten Hälfte des Films im Prinzip genauso hässlich ist wie die exzessive Gewalt am Ende des Films. Die Gewalt steht in meinen Augen auch stellvertretend für die Hässlichkeit in Bezug auf Egoismus, Scheinheiligkeit und fehlende Ehrlichkeit, die den Menschen auf den ersten Blick nicht bewusst wird. Miike macht sie aber darauf aufmerksam, indem er diese Hässlichkeit physisch darstellt.
    Japan soll angeblich das Land schlechthin sein, in dem die größte Diskrepanz zwischen dem sozialen Status von Männern und Frauen vorliegt und ich habe auch mal gelesen, dass es Miike und dem Romanautor in erster Linie darum ging uns auf diesen Missstand aufmerksam zu machen.
    John Doe aus „Se7en“ hat mal gesagt: „What sick ridiculous puppets we are / and what gross little stage we dance on / What fun we have dancing and fucking / Not a care in the world / Not knowing that we are nothing / We are not what was intended.” Asami muss Ähnliches gedacht haben.


    Zu Miike


    Es fängt damit an, dass man sich jeglichen Scheiß aus Hollywood anschaut und irgendwann hat man die Schnauze voll und will was anderes sehen. Viele Filme aus Amerika weisen ein ähnliches Muster auf, aber die meisten guten asiatischen (v. a. die japanischen und koreanischen) Filme haben eine Eigenheit, wonach ich immer suche. Immer wenn ich einen asiatischen Film sehe, entdecke ich etwas Neues. Das schätze ich besonders an den Filmen eines Takashi Miike. Man weiß nie, was als nächstes passiert und er schafft es immer wieder den Zuschauer zu überraschen. Miike dreht leider jedes Jahr 4-5 Filme und darunter leidet auch die Qualität einiger Filme. Z.B ist „Full Metal Yakuza“ einer der mit Abstand schlechtesten japanischen Filme, die ich gesehen habe. Aber hin und wieder gelingt es diesem seltsamen Regisseur, der zugegeben hat, dass er es hasst ins Kino zu gehen, die eine oder andere Perle zu drehen. Besonders gut haben mir von Miike „Graveyard of Honour“, „D.O.A“, „The Birdpeople in China“ (ein Miike-Film ohne Blut), „Agitator“, „Ichi the Killer“ „Blues Harp“ und auch „Fudoh“ gefallen. Schlecht fand ich „Gozu“ und „Full Metal Yakuza“.
    Die Gewalt in den Filmen von Takashi Miike hat wohl auch etwas mit seiner Verganagenheit in der Yakuza-Hochburg Osaka zu tun. Der Filmkritiker Joe Cornish hat mal geschrieben, dass Miike tagtäglich erleben musste wie seine Freunde von den Yakuza rekrutiert wurden und Miike soll auch noch angeblich Kontakte zu dem einen oder anderen Yakuza pflegen. Vielleicht will Miike uns durch die Gewalt in seinen Filmen zeigen, dass das was wir jeden Tag sehen nur die Spitze des Eisbergs ist und er will dazu beitragen, dass wir nicht nur an der Oberfläche kratzen. In einem Interview hat Miike mal gesagt, dass es viele Arschlöcher auf der Welt gibt und er wolle seine Zuschauer darauf aufmerksam machen.

    Filmempfehlungen

    - Swallowtail von Shunji Iwai ist einer meiner Lieblingsfilme. Ein wunderschöner Film über ein kleines Mädchen, das nach dem Tod der Mutter von der Prostituierten Glico aufgenommen wird. http://german.imdb.com/title/tt0117797/
    - Ich stimme Keyzer zu: „Infernal Affairs“ ist wahrlich ein Hammerfilm. Wieder mal gutes HK-Kino! Der müsste dir gefallen, Anne!
    - „Hotaru no haka“! Aber den hast du schon gesehen, oder? http://german.imdb.com/title/tt0095327/
    - „Kikujiros Sommer“ ist auch ein ganz netter Kitano-Film, den man sich anschauen sollte
    - Wenn euch „Secretary“ gefallen hat, dann wird euch auch „Ichi the Killer“ gefallen
    :wink:

  6. #6
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    Re: Asiatisches Kino...

    Zitat Zitat von Ali
    - Wenn euch ?Secretary? gefallen hat, dann wird euch auch ?Ichi the Killer? gefallen
    :wink:
    wie gemein

  7. #7
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    Re: Asiatisches Kino...

    Zitat Zitat von KeyzerSoze
    Zitat Zitat von Ali
    - Wenn euch ?Secretary? gefallen hat, dann wird euch auch ?Ichi the Killer? gefallen
    :wink:
    wie gemein
    Nur, wenn man drauf reinfällt. Was wiederum nur passieren könnte, wenn man den Ichi-Trailer nicht gesehen hat.

  8. #8
    Ali
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    Re: Asiatisches Kino...

    Kennt ihr den?? :wink:



    Noch mal Kurz zu Kakihara und Co. Die Sache mit Ichi und Secretary war zwar nicht ernst gemeint, aber ich kann nicht leugnen, dass es gewisse Parallelen sadomasochistischer Natur gibt. Ganz ehrlich! Das ist kein Witz! Ichi ist intelligenter als der Trailer uns vorgaukelt. Trailer sind doch generell reißerisch und zielen eher auf den Geschmack des Massenpublikums im jeweiligen Genre (hier: Splatter) ab. Man sollte sich den Film nicht mit einer "Der-Film-wird-mir-eh-nicht-gefallen"-Einstellung anschauen, denn dann kann man mit dem Film sowieso nichts anfangen.

    Hier nochmal ein Bild vom netten Kakihara:



    Und hier der Kakihara aus dem Ichi-Comic:


  9. #9
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    Re: Asiatisches Kino...

    Ich denk, ich möcht Ichi generell nicht sehen, weil ich Szenen, in denen Frauen in Großaufnahme die Brustwarzen abgeschnitten werden, an sich nicht so gern hab. Das war schon immer so. Genauso wie ich nicht so gerne Polit-Thriller gucke.

  10. #10
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    Re: Asiatisches Kino...

    Ich würde Anne ja den mehr als fantastischen "Oldboy" ans Herz legen, der verknüpft meiner Meinung nach am Besten Ausbrüche von roher Gewalt und gemeiner Perfidität mit Szenen von geradezu herzzereißender Schönheit, Melancholie und Traurigkeit (die viele Europäer wohl schon Kitsch nennen würden). Außerdem ist er wie das Meiste aus Korea enorm auffwendig und brilliant inszeniert und ist trotzdem voll von asiatischer Andersartigkeit.

    Dann als Kontrastprogramm noch der von Keyzer genannten "My sassy Girl" (definitiv einer der besten Rom-Coms ever) und du hast einen schönen Einstieg in das koreanische Kino, das mommentan sowieso sehr viel besser und zugänglicher als das japanische oder chinesische ist.
    Staring at the sea Will she come?
    Is there hope for me After all is said and done

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