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Thema: Filmgeschichte

  1. #1
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    Filmgeschichte

    An alle Film(geschichts)interessierten mal ne Frage:

    Es geht um den Film "Le Samourai" (Der Eiskalte Engel) von Jean-Pierre Melville. Der Film stammt von 1967, ich würde ihn also zeitlich gesehen in die Nouvelle Vague einordnen. Laut Internet gehört er aber zum film noir, der aber in den 40er Jahren anzusiedeln ist. Zeitlich gesehen ein Widerspruch. Zudem ist Melville eine Art Urvater der Nouvelle Vague (Lehrer von Godard). Melville war aber auch sehr angetan vom amerikanischen Kino (Schwarze Serie). Ich schlussfolger also, dass man Melville selbst zwar der nv zuschreiben kann - passt ja dann auch zeitlich - aber "Le Samourai" von Einflüssen des film noir geprägt ist. Sehe ich das richtig oder bin ich auf´m Holzweg? Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den Film nicht gesehen hab (deswegen sicher auch der scheinbare Widerspruch), das werd ich aber schnellstmöglich nachholen. Ein interessantes Thema allemal.

    Matt, dein Spezialgebiet, nich? Na dann...


    Ich hoffe es gibt noch kein Thread dazu - hab vergessen vorher zu suchen. Wenn nicht lösch ich ihn wieder.

  2. #2
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Filmgeschichte

    Ein Meisterwerk, welches ich wenn überhaupt dem Film Noir zuordnen würde.

    Hier noch kurz Rosenbaums Meinung:

    Jean-Pierre Melville's 1967 story of a lonely hit man (Alain Delon) is stylish and elegant, though not really the holy writ that Quentin Tarantino and John Woo have claimed. Though Melville sustained himself with American-style thrillers in the last decade of his life, his best versions of American noir arguably remain the earlier ones in black and white (my own favorite is 1966's Le deuxieme souffle). This one certainly has its moments (particularly the coordinated police chase through the Paris metro), but its women characters are faintly ridiculous, while the men are mainly suave icons. Henri Decae's brilliant color cinematography finds something metallic blue gray in virtually every shot, and the film is alluring as long as one remains captivated by its mannerist and slightly monotonous style. Despite a hefty (and fabricated) quote from The Book of Bushido about the loneliness of the samurai, this is all about attitude and machismo rather than soul, which is why it winds up feeling somewhat flat. Based on Joan McLeod's novel The Ronin; in French with subtitles. 101 min.
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

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