„Eine Party muss ein Thema haben.“ Muss sie wirklich? Anscheinend schon, denn das Thema der Party von Julie (Alexa Vega, „Spy Kids“), Hannah (Mika Boorem, „Dirty Dancing: Havana Nights“), Farrah (Scout Taylor-Compton) und Yancy (Kallie Flynn Childress) ist es, durch das Erreichen einer Menge von Aufgaben innerhalb einer Nacht ihren sozialen Schulstatus zu erhöhen, damit sie endlich, wenn sie in die Highschool kommen, am beliebtesten Tisch essen können. Natürlich gibt es eine Menge von Hindernissen, wie das Verbot der Mutter (Jane Lynch, „Aviator“), auf keinen Fall das Haus zu verlassen, weil sonst der Hawaii-Urlaub für Julie gestorben wäre, der schusselige Sicherheitsangestellte und natürlich die gegnerische Clique um Zicke Stacie (Sara Paxton).
Bei so einem Film sollte einen wirklich gar nichts wundern, wie zum Beispiel die bereits abgeschossenen Spice Girls wieder zu hören und auch die üblichen Klischees werden dankend abgearbeitet. So ist es doch immer so, dass das Pummelchen enttäuscht von der Jungens-Welt dann doch noch den „Brownie-Prinzen“ findet und das alles am Ende gut wird.
Für mich war die wirkliche Filmheldin nicht Alexa Vega, sondern viel mehr Mika Boorem, die durch Cleverness und gute Sprüche glänzte. Der heißumschwärmte Liebling aller, Todd (Thad Luckinbill), war zwar nett anzusehen, erinnerte mich aber eher an einen jungen Tom Cruise.
Der Film ist für leichte Unterhaltung, bei dem man durchaus den Kopf ausschalten kann und ohne große Ansprüche einen netten Filmabend haben kann. Das Geld für’s Kino kann man sich sparen, ich würde mir den Film eher später aus der Videothek ausleihen und mit genügend Süßigkeiten mampfend vorm TV reinziehen. :wink: