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Thema: Closer (Hautnah)

  1. #1
    Admin Avatar von Matt
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    Closer

    Natalie Portman als Stripperin. Brauche ich noch was hinzufügen?

    Wenigstens den Trailer, und diese Bilder.
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  2. #2
    Zuschauer
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    Re: Closer

    Ich habe den Film vor ein paar Tagen in den USA gesehen. Ein absoluter Scheissfilm. Der Film ist absolut dumm gemacht (bin totall positiv reingegangen). Es wechselt staendig die Zeit. Ploetzlich sind wir ein Jahr spaeter. Meine Freundin und ich mussten staendig lachen, wo es eigentlich traurig sein sollte. Das EINZIGE was gut an dem Film ist CLIVE OWEN. Er ist einmahlig und rettet die Zuschauer davor, raus zu gehen oder einzuschlafen. Ich denke CLIVE OWEN wird einen Oscar fuer diesen Film bekommen. Der Rest ist scheisse!!!!!!!!!

  3. #3
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Closer

    Perfekte Rezension! Hut ab.
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  4. #4
    Regisseur
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    Re: Closer

    Anscheinend mag man den film oder man hasst ihn. Ich hoffe der Film ist gut, das liegt aber vor allem daran, dass ich die Darsteller mag.

  5. #5
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    Re: Closer

    Hmm... ich weiß auch nicht, aber mir kam während des ganzen Filmes der Gedanke, dass die Macher mein Leben in den letzten 3-4 Monaten beobachtet haben und daraus diesen Film gemacht haben. Das Ganze hat mir dann auch ziemlich gut gefallen: Die Geschichte empfand ich natürlich als sehr realistisch und ehrlich, zudem liefern die vier Hauptdarsteller gute bis sehr gute Leistungen ab, bei denen man natürlich Clive Owen und Natalie Portman herausnehmen muss, wobei letztere leider nicht ganz an ihre Garden State Leistung herankam. Wenn man einen Bezug zum Thema hat kann der Film eigentlich nur gut wegkommen, daher war ich auch sehr überzeugt von dem Film und kann ihn daher auch ohne Probleme weiterempfehlen.

  6. #6
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Closer


    Closer von Patrick Marber, Théâtre du Rideau in Brüssel, 1999

    "Viele Filme haben uns eine Version von Liebe verkauft, die unrealistisch ist, die wir im Leben niemals erreichen können. Und doch denken wir doch alle immer, dass es da draußen diesen einen Seelenverwandten gibt, eine einzige Person, die uns komplettiert", meint Marber. "Es gibt diesen großartigen Dialogsatz im Film 'Jerry Maguire': Du machst mich ganz. Es ist ein wunderbarer Satz und ich liebe den Film. Aber niemand kann dich komplettieren. Man muss sich selber ganz machen." (Patrick Marber)

    Ich hätte ja gerne mal in London Patrick Marber's Theaterstück "Closer" gesehen, aber zumindest habe ich es geschafft Freitagnacht in eine 01:00-Uhr Spätvorstellung des verfilmten außergewöhnlichen Dramas zu gehen. Alleine die Wahl, bei Theater und Film, der Erzählung dieser Beziehungen ist gewagt und nicht häufig insb. im filmischen Bereich anzutreffen. Man bekommt bei diesem Film ja praktisch nur Mitte und das zerstörerische Ende dieser Liebesbeziehungen als Zuschauer mit. Das schöne, was bestimmt auch mal dazwischen gelegen haben muss, wird unserem Blick und zum großen Teil auch der Vorstellung verwehrt.

    Marber hat langegezögert die Rechte an einen Filmemacher zu verkaufen, und mit Mike Nichols ("The Graduate") einen absolut fähigen Regisseur gefunden. Selber hat er dann glücklicherweise auch noch das Drehbuch verfasst, und somit dazu beigeholfen diese filmische Drama einmal mehr aufleben zu lassen.
    Die Rollenauswahl ist in jedem Bereich gelungen, und hier sind vor allem Clive Owen und Natalie Portman hervorzuheben, dessen kurzes aber intensives Zusammenspiel mich im Film beeindruckt hat.
    So enstand ein gewagtes, erschütterndes und intensives Dramenstück, das in jeder Szene an große Theaterkunst erinnert.

    Unbedingt ansehen.
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  7. #7
    Zuschauer
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    27

    Re: Closer

    Ich gehöre zu den Leuten, die den Film gehasst haben.

    Ich fand den Film absolut unglaubwürdig und gefühlskalt. Ausserdem in größtem Maße unrealistisch.
    Der vulgäre Sprachgebrauch war abstoßend und peinlich. Niemand, der sich in einer längeren Beziehung befinded, würde so reden und vor allem die Beziehung auf Sex reduzieren. We hat wen gefickt und wie, darum ging es in dem Film. Ich glaube auch, dass man den wahren Namen einer Person wissen muss, wenn man mit ihr zusammen LEBT. Und jemanden wegen so einer Sache aufhören zu lieben? Bitte. Ist doch lächerlich.
    Die tun alle so als ob es nur 4 Leute auf dieem Planeten gibt.

    Dieser Film hat mich sehr enttäuscht, denn ich hatte mir sehr viel davon versprochen. Tiefgang war nicht zu finden, fast schon erschreckend oberflächlich die Charaktere und Dialoge.

    Glatte 6.

  8. #8
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Closer

    Ist es dir vielleicht in den Sinn gekommen, das es sich bei "Closer" jeweils nur um sehr kurze Auszüge aus diesem Beziehungsgeflecht handelt? Es werden nur die grausamen Momente gezeigt, nämlich Betrug und die daraus resultierenden Trennungen. Da werden Charaktere gerne vulgär. Lies' dir bitte auch meinen obigen Text dazu durch.
    Das du den Film als gefühlskalt beschreibst kann ich verstehen. Es geht in der Hauptsache um das kalte Gefühl, wenn man merkt das man benutzt und jahrelang betrogen worden ist. Man vereist.
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  9. #9
    Zuschauer
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    Re: Closer

    Stimme Matt voll zu. Außerdem versteh ich ehrlich gesagt nicht warum sich viele über die "verwirrenden Zeitsprünge" aufregen; es ist eine Rückblende drin, und ansonsten springt der Film immer chronologisch ein Jahr vorwärts; was ist da bitteschön so kompliziert?

    Ich fand den Film deprimierend, aber leider realistisch; wenn man Beziehungsgeschichten nicht mit 'ner rosaroten Brille erzählt sondern in den kleinen dreckigen Momenten in denen sich praktisch jeder der Beteiligten wie ein A**** verhält, dann gibt das halt keinen feel-good-Film.

    Davon mal abgesehen find ich eine Freigabe ab 12 skandalös; und nochmal P.S., wie heißt der Typ der das Lied singt ???
    You see? That is just like you. You say things like that, and you make it impossible for me to hate you.

  10. #10
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    Re: Closer

    Ich habe schon verstanden, was die rüberbringen wollten. Aber es hat meiner Meinung nach nicht geklappt!

    Ich finde, man muss einige glückliche Beziehungsszenen gesehen haben, um die Gefühle der Leute überhaupt zu begreifen. Man hat es Ihnen einfach nicht abgenommen, dass tiefe Gefühle vorhanden sind/waren, weil sie sofort vom Kennenlernen zum Beschimpfen übergesprungen sind. Ist ja im wahren Leben auch nicht so. Etwas mehr Material hätten die uns schon geben können an der Stelle, finde ich. Nur um die allgemeine Stimmung nachempfinden zu können.





    Extrem unrealistisch war ja das Kennenlernen von Anna und dem Sexchatter. Warum um Himmels willen lässt Sie sich auf ihn ein, obwohl sie weiss, dass er ein Sexchatter ist? Ich meine, hey, sind ja auch nur Menschen. Ich finde Sex-Chats nicht tragisch, aber ich würde mich nicht auf jemanden einlassen, von dem ich NUR weiss, dass er auf Sex-Chats steht. Das ist ja gerade so, als würde man jemanden wie folgt anbaggern: "Hallo. Ich stehe auf große Titten und Ärsche" und das klappt dann auch noch. Wenn man das mit den Chats erst später erfährt, ist es 'ne andere Story...

    ps: Warum hat er sie angesprochen? Er suchte doch nach einer Blondine und ich glaube, bei so einem heiklen Thema will man doch sichergehen, dass man die Richtige anquatscht.





    Ausserdem empfand ich die Dialoge als extrem unglaubwürdig. Nicht, weil sie sich streiten. Ich streite selber gerne und oft. Es gibt so viele interessante Themen, über die man streiten kann, vor allem, wenn man jemanden liebt. Aber in diesem Film sahen ALLE Streitszenen so aus:




    "Du hast ihn gefickt, nicht war? Wie hast Du ihn gefickt? Wo hast Du ihn gefickt? Ist er gekommen? Bist Du gekommen? Erzähl mir, wie ihr es getrieben habt. Hat er Dich in den Arsch gebumst?"




    EIN solcher Dialog wäre vielleicht ok gewesen, aber SO viele? Ich hab' nur noch die Augen verdreht. Ich konnte es auch nicht mehr hören.
    Das -- Leben -- besteht -- nicht -- nur -- aus -- Ficken.
    Vor allem Beziehungen, die länger andauern nicht.
    Wenn man Schluss macht, kommen doch zahlreiche Beleidigungen/Dinge auf den Tisch, die nicht mit Sex zu tun haben. Sowas hätte ich mir gewünscht.

    Als Theaterstück war's ja vielleicht ok ( - 70% Vulgarität), aber als Film unter aller Sau.

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  1. 25.04.2011, 10:57
  2. 07.01.2011, 01:22
  3. 11.12.2010, 01:05

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