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Thema: Into The Mirror (Geoul sokeuro)

  1. #1
    Regisseur
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    Into The Mirror (Geoul sokeuro)

    Ein Jahr nach einem verheerenden Großbrand soll das Einkaufszentrum Dreampia wieder eröffnet werden.
    Doch seltsame Morde machen den Plänen einen Strich durch die Rechnung. Zuerst wird eine Angestellte mit durchschnittener Kehle gefunden, kurz darauf liegt ein Mann, dem ein Stift ins Gehirn gebohrt wurde, in einem Fahrstuhl. Beide Morde hatten eines gemeinsam: Sie geschahen vor einem Spiegel!!!

    Der abhalfterte Ex-Cop und Sicherheitschef Yeong-min muss mit seinem Ex-Partner und einem scheinbar psychsisch gestörten Mädchen zusammenarbeiten, denn der Killer scheint nicht von dieser Welt zu sein...




    Südkoreanischer Horror... hatte mir den film gestern spontan ausgeliehen, da die durschnittswertungen allgemein nicht schlecht ausfallen.
    Leider fand ich den film stellenweise nicht wirklich toll (ermüdend, konfus, unfreiwillig komisch), vllt aber geschmacksache.
    Allerdings finde ich das ende ziemlich cool... wenn ich's auch nicht ganz verstehe. Spoilert mal ne runde! :wink:
    ~Man muss das Absurde akzeptieren, um es bekämpfen zu können!~

    http://myspace.com/killtank

  2. #2
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    AW: Into The Mirror (Geoul sokeuro)

    Im Vergleich zum Film zuvor hatte mich dieser hier schon gleich auf seiner Seite. Irgendwie schien mir die Inszenierung weitaus westlicher, bzw. war es für mich sofort zugänglich. Dennoch wird natürlich immer deutlich, wo wir uns befinden, siehe die respektvollen Gesten etc. gegenüber Vorgesetzten bzw. dem jeweiligen vermeintlich (sozial) höherrangigen Gegenüber, oder die seltsame Art Autorität auszustrahlen bzw. zu agieren, wie der Kaufhausdirektor, das hatte fast schon was von unfreiwilliger Komik.

    Neben der herrlichen Grundidee sind so drei, vier Szenen zu erleben, die ich so schnell nicht mehr vergessen werde. Dabei ist der Film alles andere als besonders brutal oder blutrünstig (somit wohl weitaus harmloser als sein US-Remake, jedenfalls was man darübert so hört und liest). Aber die Sequenz mit dem Blut dass den Fliesenfugen folgt, oder der Ohrenbohrer im Aufzug mit der Vielzahl an Spiegelbildern, oder wenn die Spiegelbildhand die echte umgreift. *schauder*

    Ich stehe ja eh schon mit Spiegeln auf Kriegsfuß (mir gefällt einfach nicht was ich da zu sehen bekomme), aber jetzt hat sich das erstmal verschlimmert und so rückt die nächste Rasur erstmal in weite Ferne (wobei, ohne hingucken müsste doch auch gehen...).

    Das zweite und dritte Drittel des Filmes ist zwar dann etwas lahmer, weil es mehr kriminalistisch anstatt gruselig ist, aber das ist nicht allzu schlimm.

    Der kleine Schluss-Coup ist dann zwar für mich nicht ganz logisch nachvollziehbar (unterstreicht dafür allerdings den übernatürlichen Charakter), aber durchaus wirkungsvoll und schön langsam aufgebaut.

    Somit ein für mich gelungener Suspenser, wobei es mittlerweile auch fast schon ein wenig öde wird, da es in so vielen Gruslern aus dem südostasiatischen Raum darum geht, dass der Geist eines per Mord oder Unfall umgekommenen sich rächt und dafür in alle möglichen Alltagsgegenstände fährt. Aber gut, so lange es dann so durchaus einfallsreich umgesetzt wird, will man ja gar nix sagen.

    7,5/10
    The bad news is, we did an X-ray, and your body is full of a spooky skeleton man.

    Last watched movies [letzte Änderung: 22. September 2017]

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