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Thema: Easy Rider

  1. #1
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    Easy Rider

    nur mal so.
    bin ich etwa der einzige hier der diesem Film etwas abgewinnen kan?
    Five-Point Palm - exploding heart technique

  2. #2
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    Re: Easy Rider

    Mich würde mal interessieren warum du dem Film etwas abgewinnen kannst. Keyzer und meine Wenigkeit habe unsere Ansichten ja auch schon in unseren jeweiligen Tagebüchern bekannt gegeben.
    Aber hier noch mal mein Tagebucheintrag:
    Ich kann Keyzer nur zustimmen dieser Film ist absolut grottenschlecht. Eine Handlung hat der Film garnicht. Dennis Hopper ist so abgrundtief schlecht, Peter Fonda konnte wenigstens noch ein wenig überzeugen und Jack Nicholson ist mal wieder einsame Spitze. Das Ende war glaube ich das beschissenste Ende, was ich je zu Gesicht bekommen habe. Ich habe mich über die Enden von Maverick und Wild Things beschwert, aber das ist nichts gegen das Ende von Easy Rider, das ist so schlecht dass ich garkeine negativ Attribute dafür finden kann, die dieses Debakel beschreiben können. Wer hat bitte diese Dialoge geschrieben? OK Hopper und Fonda sind in dem Film durchgehend breit aber trotzdem hatte ich das Gefühl, dass ein Erstklässler diese Dialoge verzapft hat. Ich meine soviele Dialoge gibt es ja auch garnicht. Rund 1/3 des Films sieht man die beiden Protagonisten zu zumindest sehr gewöhnungsbedürftiger Musik durch die Landschaft fahren. Als Portrait der Hippie-Gesellschaft geht dieser Film auch überhaupt nicht durch, da er einfach viel zu oberflächlich und eindimensional ist. Die 9% gehen einzig und allein auf die Kappe von Jack Nicholson.
    Fazit: Was ist daran Kult? Einfach nur grausam schlect dieser Film!

  3. #3
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    Re: Easy Rider

    wenn es sein muss. na gut.

    Get your motor runnin. Head out on the highway. Lookin for adventure. And whatever comes our way. Yeah, darlin gonna make it happen. Take the world in a love embrace. Fire all of the guns at once and explode into space.


    yeah 8)

    dan fangen wir mal an.

    mmh...also ich finde ihn zum Beispiel wegen dem OST gut. als "Born To Be Wild" von Steppenwolf hörte war ich auf einmal gefangen. wie die beiden da aufeinmal herumfahren, einfach so. das fand ich besser gesagt find ich geil. man kan diesen Moment der Freiheit nicht nur sehen sondern auch spüren.

    machen wir jetzt mal einen Sprung zur oft bemängelten Handlung des Films. die sich nicht etwa mit der Reise nach New Orleans beschäftigt sondern bei der es um die Freiheit(ein Lebensgefühl das einem dieser Film übrigens gut vorgaukelt) geht die zum Schluss auch von Beiden gefunden wird. was in meinen augen fast schon als ein schönes happy end, für die beiden, bezeichnet werden kan.(ich gebe zu das mein letzter Satz ein bissel übertrieben ist)

    Als Portrait der Hippie-Gesellschaft geht dieser Film auch überhaupt nicht durch, da er einfach viel zu oberflächlich und eindimensional ist.
    moment. wir wissen jetzt das der Film sich mit dem Thema Freiheit beschäftigt. nun behaupte ich mal kühn das dies eine zentrale Sehnsucht der "Hippie-Gesellschaft" war. und wie wir alle wissen kan man das Projekt H.I.P.P.I.E. als ein flop bezeichnen. ihr fragt euch bestimmt was das jetzt mit diesem "grottenschlechten" Film zu tun hat. ganz einfach, ich finde nämlich das der Film (in übertriebener Form) deutlich zeigt wieso die Idee nie umgesetzt werden konnte, und zwar weil Sie(die 60er Generation) auch nie frei waren. Sie lebten praktisch in ihrer Illusion so lange bis Sie die andere Welt(die Analphabeten vom Land) entdeckten.

    Als eindimensional kan man ihn auch nicht bezeichnen da er am Ende keine der beiden Parteien als gute alternative darstellt. weder die " Am Morgen ein Joint, und der Tag ist dein Freund"-Partei noch die "wir sorgen für Zucht und Ordnung"-Partei.

    Ende:

    ich halte diesen Film zwas jetzt nicht für ein Meisterwerk, dafür hat er nämlich ein paar sachen die mich stören. aber wieso ihr diesen Film so schlecht macht kan ich bei euren Texten einfach nicht sehen. zum Beispiel frage ich mich was an Jack Nicholson , im vergleich zu dem Rest, einsame Spitze ist.

    ich hoffe das reicht.
    Five-Point Palm - exploding heart technique

  4. #4
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    Re: Easy Rider

    Für alle, die nichts von dem Film verstanden haben, die folgende Filmdienst-Kritik:

    Zwei junge Männer fahren mit ihren Motorrädern von Los Angeles nach New Orleans, um dort mit dem Verkauf von geschmuggeltem Rauschgift das große Geld zu machen. Der Weg durch die mythenträchtige Western-Landschaft wird zur tödlich verlaufenden Reise durch ein Amerika, das seinen Traum von Freiheit und Individualismus an borniertes "law and order"-Denken verraten hat. Ein mit geringen Mitteln produziertes, aber äußerst populäres Roadmovie, in dem sich die gefährdeten Träume und das rebellische Lebensgefühl der Rock-Generation Ende der 60er Jahre beispielhaft artikulieren. Zu den Bildern und Bewegungen des Films - die immer auch visionäre Inbilder und Seelenbewegungen der Helden sind - gesellt sich die Musik als gleichberechtigter Kommunikations- und Bedeutungsträger. Früherer Titel: "Die wilden jungen Männer"
    “Don‘t part with your illusions. When they are gone you may still exist, but you have ceased to live.”
    (Mark Twain)

  5. #5
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    Re: Easy Rider

    Ich hab den Film vor zwei Monaten oder so auf ARTE gesehen und war schon richtig gespannt, da er ja als Filmklassiker gilt, war aber dann doch etwas enttäuscht.

    Bei dem Film merkt man richtig, dass Hopper damals so richtig rund um die Uhr zugedröhnt war, da nenn ich nur die LSD-Szene auf dem Friedhof.

    Ich kann jedoch verstehen, warum der Film damals 1969 so besonders war. Er bot einfach was Neues und läutete das New Hollywood ein. Die Helden waren keiner Supermänner, die jede Frau abbekamen, sondern Außenseiter der Gesellschaft, die einfach nur nach persönlicher Freiheit suchen und dabei auf Intoleranz stoßen.
    Außerdem funktioniert der Streifen wunderbar als Zeitdokument, er portraitiert wirklich gelungen die Ansichten der jungen Hippie-Generation von damals und zeigt, wie die Zeiten damals so waren.
    Wie Peter Fonda so schön im Film sagt: Am Morgen ein Joint und der Tag ist dein Freund
    Das Leben damals muss wirklich hammergeil gewesen sein, vor allem in Hollywood, wo jeder nur Partys feierte.

    WARNUNG --- SPOILER!!!!!
    -------------------------------------


    Das Ende ist wirklich ein wenig übertrieben. Wer glaubt schon, dass zwei Typen in einem Laster einfach mal so zum Spaß zwei Motorrad-Fahrer abballern?

    ------------------------------------

    SPOILER - ENDE!!!

    Trotzdem, die Schauspieler waren gut. Ich fand Fonda und Hopper sehr gut in ihren Rollen, der beste war aber natürlich der unübetroffene Jack Nicholson.

    Nein, nein, nein. Die haben Angst vor dem, was du repräsentierst! - Hey, Mann, alles was wir für die repräsentieren ist jemand, der 'nen Haarschnitt braucht.

    Fazit: Von mir bekommt er 7/10 Punkten.
    Gruß,
    Skellington

  6. #6
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    Re: Easy Rider

    Zitat Zitat von Tobias
    Für alle, die nichts von dem Film verstanden haben, die folgende Filmdienst-Kritik:

    Zwei junge Männer fahren mit ihren Motorrädern von Los Angeles nach New Orleans, um dort mit dem Verkauf von geschmuggeltem Rauschgift das große Geld zu machen. Der Weg durch die mythenträchtige Western-Landschaft wird zur tödlich verlaufenden Reise durch ein Amerika, das seinen Traum von Freiheit und Individualismus an borniertes "law and order"-Denken verraten hat. Ein mit geringen Mitteln produziertes, aber äußerst populäres Roadmovie, in dem sich die gefährdeten Träume und das rebellische Lebensgefühl der Rock-Generation Ende der 60er Jahre beispielhaft artikulieren. Zu den Bildern und Bewegungen des Films - die immer auch visionäre Inbilder und Seelenbewegungen der Helden sind - gesellt sich die Musik als gleichberechtigter Kommunikations- und Bedeutungsträger. Früherer Titel: "Die wilden jungen Männer"
    Und genau aus diesen Gründen liebe ich den Streifen!
    Ausserdem war ich - als ich den zum ersten mal sah - selbst in meiner jugendlichen Easy-Rider-Phase (mit Chopper, Lederjacke, etc...)
    Da singt man dann schon mal beim Fahren "Born to be wild...!"...
    "Stop breathing!" - The Man in Black
    MovieCops - Filme im Kreuzverhör #76 ist online! (17.09.2017)

  7. #7
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Easy Rider

    Ich denke man muss den Film einfach in seiner Zeit betrachten. Was er damals für die amerikanische Kinokultur geleistet hat, und nicht wie er auf die heutige Jugend wirkt. Das sind die falschen Ansätze.
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  8. #8
    Moderator Moderator Avatar von TheCrow
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    Re: Easy Rider

    Zitat Zitat von Matt
    Ich denke man muss den Film einfach in seiner Zeit betrachten. Was er damals für die amerikanische Kinokultur geleistet hat, und nicht wie er auf die heutige Jugend wirkt. Das sind die falschen Ansätze.
    Etwas, dass IMO für die meisten älteren Filme gilt:
    man muss sich beim betrachten in diese Zeit zurückversetzen, um Ihn richtig zu verstehen...tut man dies nicht, wirken die meisten dieser Filme komisch oder nur noch blöd oder unverständlich...
    "Stop breathing!" - The Man in Black
    MovieCops - Filme im Kreuzverhör #76 ist online! (17.09.2017)

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