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Thema: Filmtagebücher Diskussion

  1. #21
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Filmtagebücher Diskussion

    @Moociloc
    Betreff: Blade Runner
    Ich frage mich ja immer noch wie ein Film Längen beinhalten kann, nur weil er etwas langsamer und ruhiger seine Geschichte erzählt. Man ist durch die heutige Medien- und Fernsehwelt natürlich gewohnt, das sich eine Geschichte dynamisch entfaltet, aber wenn sie das einmal nicht tut heißt es gleich der Film wäre zähl, langsam, oder gar langweilig. Bei dir trifft zwar jetzt nur das mit den Längen zu, aber auch das will mir nicht in den Kopf.
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  2. #22
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    Re: Filmtagebücher Diskussion

    Blade Runner ist schon ein Film, der gewisse Längen hat, was soviel bedeutet wie Abschnitte in denen sich alles sehr langsam entwickelt. Findet man bei Jackie Brown z.B. auch. Dabei sind "Längen" für mich kein Negativaspekt, vielmehr einfach eine neutrale Umschreibung, denn Längen gehören bei gewissen Filmen eben einfach dazu, sind Stilmittel. Eine Länge sollte sich dabei allerdings nicht zur Langeweile ausweiten.

  3. #23
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Filmtagebücher Diskussion

    Ich glaube aber das die meisten anderen Menschen diesen Begriff bezogen auf Filme oder Bücher negativ besetzen würden, leider.
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  4. #24
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    Re: Filmtagebücher Diskussion

    Bei mir ist Langeweile, bzw. Langatmigkeit relativ. Es gibt Filme, die so langweilig waren, dass ich es dem Film als gewaltiges Manko anrechnen würde (z.B. die Realverfilmung von "Alice im Wunderland" oder "Die Braut, die sich nicht traut"). Es gibt aber auch teilweise langatmige Filme, die dennoch nichts von ihrer Faszination verlieren, eher noch dazugewinnen, wie beispielsweise Tarkowskijs "Solaris".
    "Es gibt keine Grenzen. Nicht für den Gedanken, nicht für die Gefühle. Die Angst setzt die Grenzen." Ingmar Bergman

  5. #25
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Filmtagebücher Diskussion

    Stimmt bei solchen Filmen ist diese Zwischenzeit auch sehr sinnvoll, um über die Thematik nachzudenken und über die vielen philosophischen Aspekte - insb. hierbei natürlich in "Solyaris" ("Солярис") aufzufinden.
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  6. #26
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    Re: Filmtagebücher Diskussion

    Also ich meine das schon ein wenig negativ. Ich halte den Film ja dennoch für einen grandiosen Film, aber man muss schon zugeben, dass bei Blade Runner die Story vorallem in der ersten Stunde doch extrem langsam voran gebracht wird, daher klare Längen. Es kommt aber nicht immer vor, dass mir so ein ruhiger Storyaufbau missfällt: ein Open Range hat auch ein ganz langsames Tempo und hier kam keine Langeweile auf. Woran das nun explizit liegt kann ich auch nicht sagen, ist nunmal auch eine sehr subjektive Wahrnehmung, die man nicht steuern kann.

  7. #27
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    Re: Filmtagebücher Diskussion

    Kann es sein, dass der Plot vom zukünftigen "I, Robot" (leider mit Will Smith => Actionkomödie) aus Animatrix und Blade Runnder zusammengeklaut ist? Scheint mir ziemlich so, und scheint mir ebenso als würde die Story nebensächlich und nachher tötet Will Smith mit seiner Pistole alle Roboter und gewinnt.. *würg*
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  8. #28
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    Re: Filmtagebücher Diskussion

    Ist noch jemandem aufgefallen, dass Keyzer Chaplin fehlkategorisiert bzw. einfach unterschätzt?

  9. #29
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Filmtagebücher Diskussion

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  10. #30
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    Re: Filmtagebücher Diskussion

    WER stellt denn den Maßstab dar, der festlegt, wie unser Keyzer denn gefälligst CHAPLIN richtig einzuschätzen bzw zu kategorisieren hat?

    Dachte immer es bliebe jedem selbst überlassen, zumal im eigenen Filmtagebuch, wie ER/SIE denn einen Film nun sieht, unabhängig davon, wie das Andere sehen.

    Das persönliche Empfinden eines Menschen, der mit seinen Augen etwas sieht dann als "fehl" oder "falsch" oder "überschätzend" oder "unterschätzend" abzustempeln ist IMO anmaßend.

    Ob man des Anderen Meinung nun teilt oder nicht steht auf einem anderen Blatt. Aber sie als richtig oder falsch zu kategorisieren ..

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