Gestern gesehen: ein außergewöhnlicher und anrührender (Semi-) Dokumentarfilm, gedreht von zwei Münchner Filmhochschülern in der Mongolei.
Es wird das Leben eines kleinen Nomadenstammes in der Wüste Gobi beobachtet. Ein Kamelbaby kommt zur Welt, das von seiner Mutter nicht angenommen wird und zu sterben droht. Deshalb schickt die Familie ihre beiden Söhne in die Stadt um Hilfe zu holen: einen Musiker, der ein uraltes Musikritual begehen soll, damit die Kamelmutter ihr Junges doch noch annehmen kann.

Eine ganz ruhig und unaufgeregt erzählte Geschichte, ohne Off-Kommentar, ohne Musikeinsatz (außer natürlich an der Stelle, wo es um Musik geht), bei der dem Zuschauer die Menschen sehr sympatisch werden und das süße Kamelbaby erst recht.

Absolute Empfehlung! http://www.kamelfilm.de